Fischt Fischers Fritz ...

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... noch frische Fische? Ja, aber wo denn? Im Bodensee wird es jedenfalls zunehmend schwieriger. Es gibt immer weniger Fische in einem der größten europäischen Seen. Zu wenig. Doch für wen überhaupt? Und ist eine Lösung in Sicht?

Die Diskussionen um den zu sauberen See, dem größten Trinkwasserspeicher Europas, dauern an. Diskussionen unter Naturschützern, Politikern, Berufsfischern und letztlich auch den Konsumenten, ob diese Art Gewässerschutz, wenn man die ganze (Öko-)Bilanz betrachtet, wirklich sinnvoll ist. Jahrelang wurden die Leistungen der Kläranlagen erhöht, was zu einem drastischen Rückgang des Phosphorgehaltes um 60 Prozent zwischen 1990 und 2000 auf rund 15 Milligramm pro Kubikmeter Bodenseewasser geführt hatte. Der Felchenertrag im selben Zeitraum verringerte sich nur unwesentlich von 910 auf 898 Tonnen im Jahr. So weit so gut. Doch die Seeputzete geht weiter, sodass heute nur noch rund sechs Milligramm Phosphor im Kubikmeter Wasser sind und kaum mehr ein Drittel der Felchen fangfertig ins Netz gehen. Denn ohne Phosphor wachsen kaum Algen im See und ohne die kein Plankton.

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Autor: Tanja Horlacher

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