Wilde Küche

Herbstzeit ist auch Wildzeit. Doch die Geister scheiden sich: Die einen verteufeln die Jagd, die anderen loben den kulinarischen Hochgenuss. Tatsache ist, dass bei Fleisch aus waidgerechter heimischer Jagd gilt: Mehr Bio geht kaum. Wir haben hinter die Kulissen geschaut und zeigen, dass Wildfleisch mehr kann als Rehbraten mit Rotkraut und Spätzle.

Wenn die Tage kälter und die Nächte länger werden, ist es für die Jäger hierzulande Zeit, verstärkt auf die Jagd zu gehen. Nahezu alle jagdbaren Tiere dürfen im Herbst und Winter erlegt werden. Dazu gehören in der Bodenseeregion vor allem Rehwild, Schwarzwild (also Wildschweine), Wildenten und Füchse. Wobei Letztere für den Menschen eher nicht zum Verzehr geeignet sind. Doch nicht allein der Genuss des Wildbret genannten Fleisches und schon gar nicht „der Spaß am Schießen“ stehen bei den Jägern im Vordergrund. Ein verantwortungsbewusster Jäger verschreibt sich in der Regel mit voller Leidenschaft der Natur und der Wildpflege. Dafür fordert alleine schon das Ablegen der Jägerprüfung zu viel Wissen und Vorbereitung, als dass man es „einfach so“ mal nebenher machen könnte.

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Autor: Tanja Horlacher

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