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Story/Thema Dezember 2009

Espuma von Gurken trifft Mojito von der Tomate

Espuma von Gurken trifft Mojito von der Tomate

(D – Bad Waldsee) Bekanntlich lassen sich Köche ja eigentlich nicht gerne in die Töpfe gucken. Doch für akzent hat Christian Freudenthal, Küchenchef des Restaurants im Golf & Vitalpark Bad Waldsee kurz vor dem Jahreswechsel eine Ausnahme gemacht und ein Rezept aus seinem exquisiten 6-Gänge-Gala-Menü für den Silvesterabend preis gegeben. Eine tolle Gelegenheit Ihre Feinschmecker zu Hause mit einem ganz besonderen Geschmackserlebnis zu verwöhnen. Mit: „Espuma von Gurken trifft Mojito von der Tomate“

Tomatenmojito

Zutaten: 2 unbehandelte Limetten (geviertelt), 4 El brauner Zucker, 1 Zweig Minze, 4 große Blätter Basilikum, 1 Zweig Koriander, 400 ml Tomatensaft, 100ml Pitu, 2 cl Gin, Salz, Cayenne, Crushed Ice

So wird’s gemacht:

Die Limetten in einer Schüssel mit dem braunem Zucker, Minze, Basilikum und dem Koriander mischen. Etwas Crushed Ice hinzugeben und mit einem Stößel die Limetten rühren und ausdrücken. Den Tomatensaft beifügen und verrühren. Nun je nach Geschmack Salz und Cayenne zugeben. Zum Schluss Pitu und Gin unterrühren und das ganze durch ein Sieb gießen. In vorbereitete Gläser etwas Crushed Ice geben und den Tomatenmojito aufgießen.

Gurkenespuma

Zutaten: 0,5 kg Salatgurke, 0,5 kg Joghurt (3,5%), 5 Blatt Gelatine, Salz, Pfeffer, Dill

So funktioniert’s:

Gurken waschen und ungeschält in Stücke schneiden. Die Gurkenstücke mit Joghurt, Dill und den Gewürzen fein mixen und passieren. Einen kleinen Teil der Masse erwärmen, die eingeweichte Gelatine darin auflösen und mit der restlichen Masse vermengen. In einen Sahnebläser füllen, 2 Sahnekapseln zugeben und für 3-4 Stunden kalt stellen. Vor dem Aufschäumen kurz kräftig durchschütteln.

Guter Tipp:

Das Espuma und die Mojito eignen sich hervorragend als „Amuse Geule“ in kleine Gläschen gefüllt.

Christian Freudenthal und das Team des
Golf & Vitalpark Bad Waldsee wünschen: Guten Appetit!


Weitere Infos:

Golf & Vitalpark Bad Waldsee
Hopfenweiler
88339 Bad Waldsee
Tel.: +49 (07524) 401 70
Fax: +49 (07524) 401 71 00

www.waldsee-golf.de


Die neue „seezunge“: Anleitung zum grenzenlosen Schmausen

Die neue „seezunge“: Anleitung zum grenzenlosen Schmausen

Das vom Konstanzer akzent-Verlag herausgegebene Magazin „seezunge 2010“ ist fertiggestellt und liegt zum Verkauf bereit. Im größten Gastroführer am See dreht sich wie immer alles ums Essen und Trinken. Das neue Heft eignet sich gleichermaßen als kulinarischer Kompass wie zum Schmökern. Inzwischen zum elften Mal wird hier umfassend die Schlemmerregion rund um den Bodensee präsentiert.

Die multinationale See-Region ist bekannt als einzigartige Kulturlandschaft, vor allem aber auch als Gourmetparadies. Hier gibt es von der Dorfbeiz bis zum Spitzenrestaurant für wirklich jeden Geschmack die passende kulinarische Adresse. Wo sonst auch findet man eine derartige Dichte an Sternen, Punkten und Hauben? Den Gastroführer „seezunge“ nehmen Gourmets und gewöhnliche "Essen-Geher" darum gerne zur Hand als Orientierungshilfe durch den lukullischen Garten Eden. Auf 340 Seiten erwarten die Leser jede Menge Informationen und gehaltvolle Storys, die sich selbstredend vor allem dem Thema Genuss widmen.

Info und Storys

Damit kann durchaus der Besuch einer der vielen Thermen am Bodensee gemeint sein, die hier ausführlich beschrieben werden. Auch Oldtimer sind etwas für Menschen, die ein Auge für das Besondere haben – Genießer mithin. Zusammen mit den passenden Orten zum Einkehren ergibt das eine runde Geschichte, die zum Nachahmen reizt. Ein besonderes Augenmerkt gilt den Themen Wein und Bier. Da werden Weingüter mit ihren Spezialitäten vorgestellt und über ein ungewöhnliches „Experiment“ berichtet, das die Frage zu beantworten versucht, ob der Gerstensaft den Rebensaft zumindest teilweise aus der Gourmetküche vertreiben kann.
Ein Ausflug führt ins kulturell wie gastronomisch reizvolle Oberschwaben. Der Autor hat sich auf Entdeckungsreise gemacht durch einen Landstrich, der „einfach ein bisschen anders ist“ – und dabei vieles zutage gefördert, das einen Besuch unbedingt lohnt.
Aber wie immer geht es in der „seezunge“ nicht ausschließlich um schöne Orte und Genuss, sondern auch um Menschen. Und die findet man in den Geschichten über die „verrückten“ Köche: Zehn leidenschaftliche Küchenchefs, von Frauen interviewt und fotografiert. Interessant, was dabei herausgekommen ist.
Eher informativen Charkter besitzt der Bericht über Köchevereinigungen rund um den See. Wer schon immer mal wissen wollte, was es bedeutet, wenn ein Lokal Mitglied ist besipielsweise bei der „Chaîne des Rôtisseurs“, dem Bodense-Kochverein oder der schweizerischen Gilde – hier erfährt man es.

150 Empfehlungen

Da jedoch auch ein Gastroführer nicht alles abdecken kann, was sich in den Küchen und im gastronomischen Bereich auftut, enthält die „seezunge“ zahlreiche Buch-Empfehlungen zu den Themen „Kochen“ und „Beizenführer“. Und ein paar gastronomische Randnotizen, die ebenso kurzweilig wie interessant zu lesen sind.
Einen ganz großen Teil nehmen wie immer die Empfehlungen ein – 150 an der Zahl. Die Testerinnen und Tester haben etliche allseits bekannte Restaurants auf Herz und Nieren geprüft, aber auch viele gastronomische Perlen aufgetan, die sich (noch) etwas abseits der allgemeinen Wahrnehmung befinden. Die Empfehlungen werden wie immer unterschiedlichen Kategorien zugeordnet, die dem Leser die Suche erleichtern: Spitze, Landgut, mediterran, Insider, aktiv essen, Fisch, Kulturlokal, vegetarisch, Augenschmaus, Oberschwaben, international. Da braucht beim Restaurantbesuch nichts dem Zufall überlassen werden.
Abgerundet wird dieses Nachschlagwerk für Essfreudige durch einen ausführlichen Adressteil. Diese „Suchmaschine“ (sie kann auch online bedient werden) enthält 1500 aktuelle Einkehr- und Einkaufs-Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit ihrer Hilfe findet man jeden noch so entlegenen Winkel, der kulinarischen Hochgenuss verspricht.

Text: Claudia Antes-Barisch