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Gerüchteküche Mai 2009

(CH – Kreuzlingen) Börsencrash-Menü.

Für die armen Banker oder für die Geschädigten? Vielleicht auch für beide bietet das Tres Gringos seit dem Börsencrash ein Menu gleichen Namens an. Für schlappe 10 SFr können sich die "Neuen Armen" hier mittags auf Mexikanisch verköstigen. Das beweist mal wieder, dass Not erfinderisch macht. Auf ähnliche Ideen sind allerdings auch schon andere Gastronomen gekommen – ein Blick über den regionalen Tellerrand: In Königstein im Taunus, wo die bisher so erfolgreichen Frankfurter Banker wohnen, gab es im Gourmet-Restaurant des Luxushotels Villa Rothschild im Winter ein "Finanzkrise-Gourmet-Menü", mit drei Gängen für nur 39 Euro – "damit Feinschmecker auch in Zeiten der schwierigen wirtschaftlichen Situation Sterne-Küche genießen können". Das normale Degustationsmenü wird dort ab 75 Euro serviert.

Tres Gringos, Hauptstrasse 22, CH-8280 Kreuzlingen, www.tresgringos.ch; www.villa-rothschild.com

Text: Claudia Antes-Barisch / Patrick Brauns

(D-Konstanz) Chez Leon auch in Konstanz.

In der Singener Innenstadt hat es sich im Laufe der Jahre gut etabliert. Nun ist das Chez Leon auch in Konstanz vertreten. Die Gastronomen-Familie Beshiri hat das begehrte und gut gelegene Objekt am Fischmarkt – ehemals Rossini – übernommen. Das wegen der Übergangsphase so genannte „Le Provisoire“ wird nun als Brasserie Chez Leon weitergeführt. Die Küche ist italienisch, mit französischem Einfluss – laut Nafis Beshiri eine „frische, pfiffige Küche mit Flair“. Bereits um 8 Uhr morgens geht es los mit Frühstück. Den Kuchen liefert Laib & Seele von der Reichenau. Neben den Menüs – darunter viel frischer Fisch und hausgemachte Pasta – gibt es kleine Häppchen, auch Tapas. Und selbst gemachtes Speiseeis.

Chez Leon, Zollernstraße 1 (Fischmarkt), 78462 Konstanz, Tel. +49 (0) 7531 282 728 www.chezleon.de, geöffnet Mo.-So. 8 – 1 Uhr, Küche bis 22 Uhr geöffnet

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Ravensburg-Alberskirch) Engele und Bengele.

Die Firma Schlenkerhof aus Alberskirch bei Ravensburg hat mit "Engele" und "Bengele" zwei Varianten einer Mostschorle mit Fruchtauszügen auf den Markt gebracht. Der Auftritt des Getränks ist recht ungewöhnlich: Er soll den traditionellen Most etwas aus der Ecke der betulichen bäuerischen Gastschenke holen und einem breiteren Publikumsgeschmack zugänglich machen. Beim "Engele" handelt es sich um ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk mit Äpfeln und Holunderblütenextrakt. Das "Bengele" gibt es als Mostschorle mit Holunderblütenextrakt oder mit Kirschsaft – mit einem Alkoholgehalt von jeweils 2,8 Prozent. Angeboten werden die neuen Schlenkerhof-Produkte in 0,33-Liter-Weißglasflaschen.

Schlenkerhof Natursäfte und Nektare Fruchtsaftvertriebs-GmbH, Eggartskircherstr. 8, 88213 Ravensburg-Alberskirch, Tel. +49 (07546) 52 20, , www.schlenkerhof.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A – Bregenz) Wer beim sommerlichen Grillen etwas Neues ausprobieren möchte, findet im Grillführer „Feuer und Flamme“ des Bregenzer Spitzenkochs Heino Huber viele neue Ideen.

Ob Crevetten-Spieß oder eine saftige Entenbrust – Heino Huber, der Inhaber des Gourmethotels Deuring Schlössle hat in seinem Grillführer „Feuer und Flamme“ 100 Rezepte für sommerliche Gaumenfreuden zusammengestellt, fotografiert vom Hamburger Bildjournalisten Kurt-Michael Westermann. Der „Koch des Jahres 2008“ Heino Huber verrät seine Tipps rund um Fleisch, Fisch, Gewürze und Kräuter, außerdem darf der passende Wein nicht fehlen, und das geeignete Grillgerät kennt er auch. Grillfreunde werden für Heino Hubers Grillführer mit Sicherheit „Feuer und Flamme“ sein

Gourmethotel Deuring Schlössle, Ehre-Guta-Platz 4, A-6900 Bregenz, Tel +43 (0) 55 74 47 800, www.deuring-schloessle.com und www.lesethek.at

Text: Hannah Dillmann

(D – Deutschland) Erstmal Schluss mit Genmais.

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) hat der sogenannten "grünen Gentechnik" eine deutliche Absage erteilt: Ganz im Sinne der deutlichen Mehrzahl der Verbraucher und Landwirte entschied sie sich für ein Verbot von MON 810, dem genveränderten Mais der amerikanischen Firma Monsanto, ihres Zeichens weltgrößter Saatguthersteller. Das Beispiel MON 810 hat gezeigt, dass die Risiken einer Weiterverbreitung veränderter Organismen allen Beteuerungen zum Trotz eben nicht in den Griff zu bekommen sind. Allerdings müsste nun nach dem Anbau von Genpflanzen auch deren Import verboten werden. Bislang kommt Gen-Soja als Futtermittel ins Land. Ein Stopp der Importe wäre zum einen ein Erfolg beim Klimaschutz: Gen-Soja wird aufwendig auf dem Seeweg herantransportiert. Gewinner wären zudem die deutschen Erzeuger. Sie bieten ohnehin keine Gen-Produkte an und hätten deswegen keine Einbußen beim Export zu befürchten. Ein Verbot der "grünen Gentechnik" wäre auch in dieser Hinsicht konsequent.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Kressbronn) Kressbronn blüht auf!

Das Hotel Restaurant "Zur Kapelle" in Kressbronn bietet im Rahmen der Inititative "Kressbronn blüht auf" faszinierende Blüten-Menüs für einen guten Zweck an. Getreu dem Motto des Jahres haben Frau Singer und Ihr Team Blütenmenüs kreiert, die seit Ende Aprill zweimal die Woche als Mittagsmenü und in Buffetform präsentiert werden. Die Menüs werden von Schülern der Berufsfachschule gekocht. Die Schüler präsentieren dabei Gänseblümchen, Rosen und Löwenzahn – und das natürlich nicht als Dekoration, sondern zum Verzehr: essbare Blüten und viel Schmackhaftes aus der Kräuterküche kitzeln den Gaumen und lassen neue Geschmackserlebnisse erfahren. Von jedem verkauften Menü gehen zwei Euro in einen Spendentopf, der am 23. Juli einem Familienprojekt in Kressbronn zugute kommen wird. Zudem gibt es in einer Kräuter- und Blütenboutique von den Schülern selbstgemachtes Pesto und Nudeln zu kaufen. Ein Bonbon der Kapelle ist auch eine Pauschale mit Halbpension, die ein Rosen-Menü und eine Rosenölmassage beinhaltet – ganz individuell im Hotelzimmer. Ab dem 15. Juni wird auch im Restaurant eine Blütenspeisekarte präsentiert.

Hotel-Restaurant "Zur Kapelle", Hauptstrasse 15, 88079 Kressbronn, Tel.: +49 (07543) 96 340, www.zur-kapelle-kressbronn.de

Text: k.A.

(D – Bad Schussenried) MaiBIERbowle beschwingt

Am Maifeiertag darf – nach der Landarbeiterdemonstration – im Bierkrugstadel das Tanzbein geschwungen werden: Getreu dem alten Brauch wird der Wonnemonat freudig und ausgelassen mit Tanz, Gesang und natürlich MaiBIERbowle begrüßt. Den passenden musikalischen Rahmen dazu bietet die Tanzband „Weekend“. Feiern Sie mit!

Maitanz, Fr., 1. Mai, 20 Uhr, Schussenrieder Bierkrugstadel; weitere Infos: Schussenrieder Bierkrugmuseum, Tel. +49 (0) 7583 404 11, www.schussenrieder.de

Text: K.A

(D-Lindau) Zwischen Trend und Tradition

Gastlichkeit und Genuss erleben kann man seit Mitte März in Lindaus neuster Adresse: dem Wissingers. Denn das junge, dynamische Dreiergespann Meino, Adriana und Camelia Wissinger erfüllt das aus dem Jahr 1397 stammende Schlechterbrauhaus in der Grub mit neuem Leben, Charme und Esprit. Sowohl im Innenbereich, als auch im wunderschönen, großen Biergarten finden rund 100 Gäste Platz, um Klassiker der deutsche Küche in zeitgemäßen Variationen zu genießen. So vereint das Wissingers gekonnt Trend und Tradition. Für den kleinen Hunger gibt’s eine extra Vesperkarte und im separaten Barbereich werden spritzige Cocktails serviert. In Kürze soll’s immer sonntags von 10 bis 14 Uhr einen leckeren Brunch im Biergarten geben. Hört sich gut an? Dann einfach mal reinschauen und nachfragen!

Weitere Infos: Wissingers In der Grub 28 88131 Lindau Tel.: +49 (08382) 504 27 42 www.wissingers.de

Text: K.A

(CH-Schaffhausen) Gourmet-Festival im Blauburgunderland.

Der gesamte Mai gehört im Blauburgunderland dem mittlerweile siebten Gourmet-Festival. Im Verlauf von vier Wochen präsentieren 19 Top-Restaurants kulinarische Köstlichkeiten, begleitet von den besten Tropfen aus den regionalen Rebbergen. Neben den bekannten GaultMillau-Gastronomen bereiten wiederum auch gutbürgerliche Restaurants mit ausgezeichnetem Weinangebot den Gourmet-Festival-Besuchern genussreiche Erlebnisse. In jedem teilnehmenden Restaurant werden die Gäste mit einem mehrgängigen Gourmet-Menü verwöhnt, das speziell für das Gourmet-Festival kreiert wird. Zu jedem Gang empfiehlt der Gastgeber den passenden Schaffhauser Wein. Damit dürfte das Schaffhauser Blauburgunderland im Mai einmal mehr zum Ziel für Feinschmecker und Genießer werden. Die Gastgeber: Beringen: Gemeindehaus (052 685 10 91), Büsingen: Alte Rheinmühle (052 625 25 50), Hemishofen: Landgasthof Bacchus (052 741 17 80), Neuhausen am Rheinfall: Koch & Kellner (052 672 32 50), Rheingold (052 672 19 90), Schlössli Wörth (052 672 24 21), Neunkirch: Gemeindehaus (052 681 59 59), Osterfingen: Bad Osterfingen (052 681 21 21), Schaffhausen: Beckenburg (052 625 28 20), Fischerzunft – VinOpium (052 632 05 05), Güterhof (052 630 40 40), Wirtschaft zum Riet (052 625 12 05), Schaffhauserhof (052 625 58 00), Schiff (052 620 15 80), Sommerlust (052 630 00 60), Schleitheim: Post (052 680 11 17), Siblingen: Randenhaus (052 685 27 37), Stein am Rhein: Adler (052 742 61 61), Rheingerbe (052 741 29 91)

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Weiter geht’s mit dem "bewegten Menu".

Am 16. Mai werden in Konstanz und Kreuzlingen zum zweiten Mal die Tische für ein Drei-Gänge-Menü der besonderen Art gedeckt: für „menu in motion“, eine Veranstaltung rund ums Kochen und Genießen. Die einzelnen Gänge des verrückten Menüs werden ab 18 Uhr in drei verschiedenen Wohnungen eingenommen – Teilnehmer schwingen nicht nur selber den Kochlöffel, sondern reisen zu den zwei anderen Gängen quer durch beide Städte. Mitmachen ist ganz einfach: Wer gerne kocht (und isst) und offen ist für Neues, sucht sich einen gleichgesinnten Partner und meldet sich als Zweier-Team im Internet unter www.menu-in-motion.de an. Anmeldeschluss ist der 11. Mai. Die After-Dinner-Party mit Cocktails zu Sonderpreisen findet dieses Mal im Seerhein statt. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro pro Kopf – davon spendet der Veranstalter s2p IT & Medien jeweils einen Euro ans Zebra-Kino.

www.menu-in-motion.de, www.s2p.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Gottmadingen) Gesunde Ess-Fabrik.

Michael Sobota, Küchenchef der Salzburger Stub’n in Rielasingen-Worblingen, macht sich mit einer neuen Idee auf den Weg: Im Gottmadinger Industriepark hat er ein sozusagen multifunktionales Casino eröffnet. Zum einen kann man sich hier zum wohlschmeckenden Mittagstisch niederlassen, bei dessen Zubereitung gleichzeitig Wert auf gesunde Zutaten gelegt wird, zum anderen liefert ein Catering-Service Essen frei Haus für private und offizielle Gelegenheiten. Der Name des neuen Unternehmens: „MiCa“. Im Casino haben Gäste die Wahl zwischen drei Menüs. Ein Mal pro Woche wird ein Thementag angeboten und ein Bio-Gericht. Ein MiCa-Vorschlag: Firmeninhaber können mit Essenmarken das Mittagessen ihrer Mitarbeitern bezuschussen – eine Art indirekte Gehaltserhöhung, die mit Sicherheit dem Wohlbefinden der so Beschenkten zuträglich ist.

MiCa, Industriepark 322,78244 Gottmadingen, Tel. +49 (07731) 506 175, geöffnet Mo.-Fr. 7.30-16.00 Uhr, Frühstück und Lunch, Mittagstisch 11.30-14.00 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Immenstaad) Nun macht es auf – das Il Centro in Immenstaad. Und schon legen Nico Tatavitto und Pino Arena nach: das Neubau-Objekt neben dem Adler in Ludwigshafen ist ebenfalls unter Dach&Fach.

Für die einen ist es das Jahr der Krise – für andere das Jahr der Erweiterung: das wahrscheinlich expansivste Gastro-Duo am See, Tatavitto und Arena sind auf Erfolgs-Trip. Zunächst wird Immenstaad ab 8.Mai hochoffiziös eröffnet. Ein Objekt, wie der Walfisch in Ravensburg oder das Da Nico in Kressbronn – eben mitten im Schtädtle. Wenn es gut läuft, markiert das Il Centro auch das "neue Zentrum" von Immenstaad – wie dereinst das Da Nico in Kressbronn, das zum zentralen Treffpunkt dort mutierte. Die beiden findigen Macher können sich einerseits vor Angeboten derzeit kaum retten, andererseits "kann man ein Objekt direkt am Seeufer wie in Ludwigshafen auch nicht einfach ausschlagen". Also zuschlagen! Inhaber und Investor Winfried Kountz freut sich über dieses Pächter-Duo neben dem Adler: als "allererste Wahl" bezeichnet er diese Zusammenarbeit in Ludwigshafen. Mitbewerber reiben sich die Augen: "wie können die nur so schnell und soviel???" Hätten sie die aktuelle seezunge09 gelesen wüssten sie das natürlich. Denn dort steht, im Artikel TOP TEN – der sich um die zehn besten Gastronomen am See dreht – der folgenschwere Satz: "Das Geheimnis ist einfach, daß wir das Glück haben, die richtigen Leute zur haben, denen man eine Aufgabe zutrauen kann. So wachsen wir familiär und freundschaftlich weiter." Und Italiener hatten schließlich schon immer einen ausgeprägten Familiensinn.

Il Centro Hauptstr. 21 D – 88090 Immenstaad

Text: Markus Hotz

(D-Konstanz) PLENUM bei Slow Food.

Erstmalig haben sich alle fünf PLENUM-Regionen Baden-Württembergs auf der Slow-Food Messe in Stuttgart präsentiert, die dieses Mal unter dem Motto „Wissen was man isst“ stattfand. Slow Food fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Die Messe stellt vor allem einheimische Erzeuger und deren Produkte vor. Die PLENUM-Gebiete hatten buchstäblich "Geschmacksproben" im Gepäck: Sie brachten ihre Landwirte mit, die durch selbst produzierte „Versucherle“ neugierig auf das "Frühstück auf dem Bauernhof“ machen, das am 5. Juli in allen PLENUM-Gebieten Baden-Württembergs stattfindet. PLENUM Westlicher Bodensee war vertreten durch Geschäftsführer Michael Baldenhofer und Projektleiterin Sindy Bublitz. Begleitet werden sie von einer engagierten Landfrau: Monika Steffelin vom Obstbetrieb aus Markdorf-Ittendorf, der auch in diesem Jahr an der Aktion „Frühstück auf dem Bauernhof“ als Gastgeber teilnimmt. Diese Aktion passt bestens zum Messethema, das in diesem Jahr die Regionalität landwirtschaftlicher Erzeugnisse fokussierte.

PLENUM Westlicher Bodensee, Modellprojekt Konstanz GmbH, Winterspürer Str. 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531) 800-2957, , www.plenum-bodensee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Thal-Altenrhein) Neues Juwel am See.

Anfang Mai eröffnet in schönster Lage direkt am Bodensee bei Altenrhein, zwischen dem Flughafen St. Gallen-Altenrhein und dem See, das neu gebaute Restaurant Rheinspitz seine Türen. Die Eckdaten: Lounge, Bar und große Gartenterrasse, viel Platz für Feiern und Seminare. Geführt wird der Betrieb durch die Gruppe Haindl-Gastro-Events. Sonntags kann man ausgiebig brunchen. Das Restaurant soll zu einem Treffpunkt für Naturliebhaber und Segler, Radler, Wanderer und Biker werden. Im ersten Stock gelegen, ist es mit einem Lift ausgestattet und somit rollstuhlgängig. Das Rheinspitz ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet, die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag ab 10 Uhr, Sonntag ab 9 Uhr.

Restaurant Rheinspitz, Rheinhofstrasse 48, CH-9423 Thal-Altenrhein, Tel. +41 (79) 601 92 25, www.rheinspitz.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bad Wurzach) LiSe im Schloss.

Schloss Wurzach ist eine außergewöhnliche Location für Feste aller Art. Das idyllisch an der Oberschwäbischen Barockstraße gelegene Schloss gilt als Wahrzeichen des Kurortes Bad Wurzach und ist bekannt für seine schönen Räumlichkeiten. Im imposanten Barocktreppenhaus – offizielles Trauzimmer des örtlichen Standesamtes – finden sowohl die bekannten Residenzkonzerte statt als auch Hochzeitszeremonien und Empfänge aller Art. Banketträume zum Tanzen, ein herrlicher Schlossgarten für Champagnerempfänge: Das barocke Juwel kann einiges bieten. Jetzt hat die Liebenau Service GmbH (LiSe) den Event-Bereich des Schlosses übernommen. Die Firma ist ein Dienstleistungsunternehmen mit den Bereichen Catering, Gebäudeservice, Textilservice, Organisationsberatung und Training. Das 1999 gegründete Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau und beschäftigt derzeit rund 380 Mitarbeiter mit und ohne Behinderung. Mit der Event-Location Schloss Bad Wurzach plant die LiSe in Zukunft nicht nur, Feste und Feiern in kleinem und großem Rahmen auszurichten, sondern auch das Angebot auf verschiedenste Veranstaltungen wie Konzerte, Kulturveranstaltungen, Tagungen und Seminare auszuweiten.

Liebenau Service GmbH, Siggenweilerstraße 11, 88074 Meckenbeuren, www.lise-gmbh.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Singen) Berühmter Backenbart.

In Konstanz ist er als „Schnauz“ bekannt. Elf Jahre lang war Udo Fritzsche hier Pächter der „Lammklause“, in der Passage zwischen Rosgartenstraße und Augustinerplatz. Jetzt ist der Träger eines "Kaiserlichen Backenbarts" Marke „Franz Josef“, ins Singener Industriegebiet umgezogen – in das kleine Restaurant „Seehasstüble“. Mal sehen, ob er sich auch hier als „Schnauz“ einen Namen macht. Immerhin ist Fritzsche nämlich Vize-Weltmeister und Europameister der "Kaiserlichen Bartträger". Sein neues Lokal verfügt über ganze 18 Sitzplätze – die acht an der Bar nicht mitgerechnet. Die Öffnungszeiten berücksichtigen Frühaufsteher: Von 6 bis 20 Uhr steht Fritzsche hinter der Theke. Mittags werden kleine, quasi gut bürgerliche Gerichte wie die Thüringer Rostbratwurst gereicht. Sonntags ist Ruhetag – da muss Udo Fritzsche sich wohl um seinen Bart kümmern.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Weingarten) Spendenbereitschaft geht durch den Magen.

Das dachte sich auch die Metzgerei Walser-Schwaderer und kurbelt ab sofort mit dem "Gabler-Zipfel" die Spendenwilligkeit der Bevölkerng zur Rettung der Chororgel in der Basilika Weingarten an, denn der aktuelle Spendenstand von stolzen 119.000 Euro reicht noch nicht, um die Finanzierung für die bald anlaufende Sanierung zu sichern. Damit reiht sich die Metzgerei Walser-Schwaderer ein in die kulinarische Prominenz der "chororgeluntersstützenden" Waren – wie Gabler-Moscht, Gabler-Wein, Pfeifenbrot oder Orgelröllchen aus Käse und aus Schokolade. Die würzigen Würstchen für den guten Zweck, sind ebenso zum Grillen geeignet wie für die Pfanne oder einfach heiß aus dem Topf. Wie bei allen Gabler-Produkten gehen 10 Prozent des Verkaufserlöses in den Spendentopf zur Rettung der Chororgel in der Basilika Weingarten.

Weitere Infos: www.chororgel.de, www.walser-schwaderer.de

Text: K.A

(A – Lech am Arlberg) Freude in Lech.

Die Familie Moosbrugger vom Hotel Gasthof Post in Lech am Arlberg freute sich riesig: Die Seezunge hatte das Fünf-Sterne-Haus in der Rubrik „Über den Tellerrand“ besonders empfohlen. Dass die Konstanzer mit ihrer Einschätzung richtig lagen, wurde nun im Nachhinein noch einmal bekräftigt. Das österreichische Magazin "Falstaff" bezeichnete die „Post“ als bestes Restaurant im Vorarlberg. Auf unserem Foto: Küchenchef Christian Gölles und Sommelier Gernot Ramsebner.

Hotel Gasthof Post, 6764 Lech am Arlberg, Tel. +43 (0) 5583 22060, , www.postlech.com

Text: Claudia Antes-Barisch