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Gerüchteküche März 2009

(D – Sipplingen) Schlemmen für Tabaluga.

Im Sommer vergangenen Jahres haben Roland Eschweiler und Theresia Messelem den Klostergasthof Adler in Sipplingen nach einigen gestalterischen Maßnahmen übernommen und damit insgesamt um einiges aufgewertet. Küchenmeister Eschweiler hat bereits rund um die Welt den Kochlöffel geschwungen und erfreut die Adler-Gäste nun mit einer kreativen Crossover-Küche, garniert mit starken badischen Akzenten. Unter anderem gibt es ein Überraschungsmenü, bei dem sich der Gast zwischen Fisch oder Fleisch entscheiden kann. Auch im Catering hat der rege Koch und Betriebswirt Eschweiler weltweit umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Sein neuestes Projekt: Am 7. März veranstaltet Eschweiler eine in ein siebengängiges Menü eingebettete Weindegustation, deren Erlös komplett der Tabaluga-Kinderstiftung zugute kommt – schöne Sache! Das Fernsehen ist natürlich auch dabei.

Hotel Klostergasthof Zum Adler, Schulstraße 2, 78354 Sipplingen, Tel. +49 (07551) 92450, , www.adler-sipplingen.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Hayingen-Ehestetten) Viel Neues im Biohotel.

Die Familie Tress hat die ruhigere Jahreszeit genutzt, um in ihrem Biohotel Rose Umbau- und Renovierungsarbeiten vorzunehmen. Getreu der ökologischen Ausrichtung wurde eine Hackschnitzelheizung in Betrieb genommen, die mit Holz aus dem eigenen Wald beheizt wird. Die Sonnenkollektoren auf dem Hoteldach und die Wärmerückgewinnungsanlage der Kühlräume ermöglichen eine Wärme im Haus, die ausschließlich aus regenerativen Energien stammt. Die Hotelzimmer im Gästehaus wurden mit warmen Naturfarben auf Mineralbasis gestrichen, und der alte Schweinestall ist auf dem Weg zu einer Biomanufaktur mit Show-Küche. Wenn schon, denn schon.

Biohotel-Restaurant Rose, Aichelauer Straße 6, 72534 Hayingen-Ehestetten, Tel. +49 (07383) 94980, www.rose-ehestetten.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A – Bregenz) Neuer Standortleiter im Casino Restaurant.

Nach der Verabschiedung Manfred Strassers in den Ruhestand, hat Christof Zauner die Leitung im Casino Restaurant übernommen. Der neue Mann ist natürlich bestens vertraut mit dem Metier und bringt viele neue Ideen mit. Freuen können sich die Gourmets auf Themenabende, Veranstaltungen und Festspielarrangements. In der Casino-Küche wird auf hohem Niveau gekocht mit regionalen Qualitätsprodukten als Basis. Dem Wunsch nach Lebensmitteln aus fairem Handel und biologischem Anbau wird bewusst Rechnung getragen. Das Restaurant ist übrigens flexibel und offeriert für Seminare und Gruppen drei getrennte Räume.

Casino Restaurant, Symphonikerplatz 3, 6900 Bregenz, Tel. +43 5574 / 45 127 , www.bregenz.casinos.at

Text: Claudia Antes-Barisch

Historie und Genuss.

(D – …) Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt wie alljährlich dazu ein, beim "Tag des offenen Denkmals" am 13. September mitzumachen. Der Denkmaltag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Historische Orte des Genusses" – nachdem schon letztes Jahr in der Schweiz "Ein Tag zum Geniessen" das Thema war. Gezeigt werden können neben historischen Gasthäusern, Kinos, Theatern oder Parks alle Bauten und Stätten, die zum Vergnügen und der Erholung der Menschen geschaffen wurden. Dazu gehören auch Cafés, Backhäuser, Weinkeller oder Brauereien. Eben alles, was mit Genuss zu tun hat. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Mit ihm werden einmal im Jahr selten oder nie zugängliche Kulturdenkmäler einem breiten Publikum geöffnet. 2008 erlebten bundesweit rund 4,5 Millionen Besucher über 7500 offene Denkmäler.

Weitere Infos: Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Koblenzer Straße 75, 53177 Bonn, , www.tag-des-offenen-denkmals.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Bad Waldsee) Kochkurse mit Profi.

Warum immer nur im Fernsehen den Kochmeistern zuschauen? Besser ist es, selbst in der Meisterküche Hand anzulegen: Der Golf- und Vitalpark Bad Waldsee bietet allen, die Lust auf eine kreative Gourmetküche haben, am 28. März und 18.April Kochkurse mit Küchenchef Christian Freudenthal an. Im Verlauf des Kurses verrät der der Meister bis zu zehn Teilnehmern, wie sie ein exklusives Menü in vier Gängen zaubern. Im März ist das Thema: „Fit in den Frühling“, und im April geht es um die „Kräuterküche“. Für den Herbst sind weitere Kurse geplant. Die Kochkurse finden jeweils in der Hotelküche des Golf & Vitalparks Bad Waldsee statt. Eine Reservierung der Plätze empfiehlt sich.

Infos, Kontakt und Anmeldung: Golf & Vitalpark Bad Waldsee, Tel. +49 (07524) 40 170 oder , www.waldsee-golf.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A – Bregenz) Kölsch am Pfänder.

Pünktlich zur Fasnacht hat die erste Kölsch-Kneipe Vorarlbergs im "schoeller 2welten-Areal", das „nullzwo Colonia“, rheinische Lebens- und Bierkultur anbieten können. Für Nicht-Eingeweihte: Hier bekommt der Gast frisches Kölsch aus einer Stange stets ohne Aufforderung vom Köbes serviert. Dazu gibt es einen „Halven Hahn“ oder Mettbrötchen, und das Ganze möglichst dicht an dicht mit gleich gesinnten Liebhabern kölscher Lebensart. Das nullzwo-Team: „Ob im Anzug oder im Blaumann – hier kann jeder sein Kölsch genießen.“ Das Lokal ist eine spannende Mischung aus Brauhaus und Industriebau. Geführt wird es von Andreas Delkof und Thomas Pichler.Andreas Delkof ist gebürtiger Kölner, Thomas Pichler Vorarlberger Kölsch-Fan.

Nullzwo, Delkof & Pichler Gastro OG, Gewerbepark schoeller 2welten, Markthalle – Shed 11 EG West, Mariahilfstraße 29, 6900 Bregenz, Tel. +43 664 7347 0503, , www.nullzwo.at

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Gottlieben) Raymond Kronig inthronisiert die Krone neu.

Nach der Übergabe der langjährigen Betreiberfamilie Schraner an Kronig ist nun Ende Februar Rosa Tschudi in ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt und wirbelt als rüstige 85jährige Spitzenköchin durch die Küche. Altes mit Neuem zu verbinden, Tradition mit Modernem, das zieht sich durch das ganze Konzept des Hotelfachmanns Kronig. So kochte Rosa Tschudi zwar einerseits im Rahmen einer zeitlich begrenzten Aktion (und erfreute damit viele alte Stammgäste!), gleichzeitig aber zeigt sie dem Küchenteam die klassischen Gerichte, denn ein neuer Schwerpunkt wird auch kreative Regionalität sein: Schweizer Küche im Gourmetbereich. "Die Weinkarte wird vom Mouton Rothschild bis zum feinen Schweizer Riesling viel Qualität bieten", erläutert Kronig. Auch das Haus kommt anders daher, wurde umgebaut: Traditionelle, liebgewonnene Dinge wurden erhalten, doch im Großen und Ganzen ist alles komplett neu designt. Die Restauration wurde auf zwei Stockwerke vergrössert, oben das Designer-Restaurant "Schwarzer Schwan", unten die "Kronen-Stube" mit gemütlichem Kachelofen. Daneben "Salon Madame Pompadour" und überdies ein Nebenraum namens "Kleiner Napoleon", "um den sich die Menschen balgen werden", verspricht Kronig. Es wird insgesamt einfach für jeden etwas geboten sein, von "Design bis traditionell". Die Terrasse wird ebenfalls vergrößert und heißt – logisch – "weißer Schwan". Alle Zimmer werden teils komplett, teils sanft renoviert und Krone-like mit Namen der Königshäuser betitelt: Habsburger, Wittelsbacher, Oranier usw. kommen hier zu neuen Ehren, genauso wie Fürstenzimmer namens "Thurn und Taxis" oder die "Kaiser Napoleon Suite". Als Krönung dann noch ein hauseigenes Kino mit Kinosesseln. Raymond Kronig verspricht: "Wir wollen einen Aha-Effekt"! Den hat er garantiert.

Krone Gottlieben; Tel. +41 (71) 666 80 60; www.romantikhotel-krone.ch

Text: Markus Hotz

(CH – Schaffhausen) Gäste kochen.

Schon in die vierte Staffel geht das Gastkochen im Oberhof. Eine gleichermaßen attraktive wie freundliche Idee: An verschiedenen Montagen kochen Persönlichkeiten aus Schaffhausen ein Menü aus ihrem Repertoire in der Küche des Oberhofs. 20 Prozent aus dem Küchenerlös des Abends gehen an einen gemeinnützigen Zweck, den der Gastkoch auswählt. Auf diese Weise kamen schon eine ganze Anzahl von Einrichtungen in den Genuss von Spenden. Schön auch für die Restaurant-Gäste, die zwar das Menü im Voraus wissen, aber auf die Zubereitungsart immer wieder gespannt sein dürfen.

Oberhof Restaurant Bar, Stadthausgasse 15, 8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0)52 6320770 , www.oberhof-schaffhausen.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Ravensburg) Eine halbe Million für die Region.

Über 550.000 Euro haben Gemeinden, Naturschutzverbände, Bäckereien, Käsereien und Landwirte im Jahr 2008 in die Region investiert. Unterstützt wurden sie aus dem Landesprogramm PLENUM, das die Anliegen des Naturschutzes mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Region verknüpft. 33 Projekte hat die PLENUM-Geschäftsstelle bei der Pro Regio GmbH in Ravensburg mit Landesmitteln auf den Weg gebracht. Dazu gehört die Gründung von Dorfläden ebenso wie Beweidungsprojekte oder Naturschutz-Initiativen. Gleich zwei Käsereien profitierten von den PLENUM-Mitteln: Eine Schaukäserei und ein Käsemuseum vermitteln Besuchern auf anschauliche Weise die Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft und Käsehandwerk. Zu den groß angelegten Aktionen gehörte die „Bio-Brotbox“, die fast alle Erstklässler der Landkreise Ravensburg, Konstanz und aus dem Bodenseekreis zum Schulanfang erhielten.

PLENUM Allgäu-Oberschwaben, Geschäftsstelle bei Pro Regio Oberschwaben GmbH, Frauenstraße 4, 88212 Ravensburg, www.plenum-ravensburg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bad Waldsee) Fünf Jahre zum Feiern.

Das Restaurant Scala am Stadtsee hat fünfjähriges Jubiläum. Grund genug, um Gäste und Freunde zu diesem Ereignis einzuladen und ein wenig zusammen zu feiern. Am 5. März wird ein viergängiges Jubiläums-Eröffnungs-Menü angeboten. Und am 8. März lädt die Scala zu einem Familientag mit Kinderschminken, Musik und natürlich mit leckerem Essen.

Restaurant Scala, Wurzacher Strasse 55, 88339 Bad Waldsee, Tel. +49 (07524) 913200, , www.scala-restaurant.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Singen) Singen ist wieder in – im ehemaligen Oskar eröffnet das neue Scenario mit komplett neuem Gesicht!

Brasserie-Bar-Club Scenario – das ist die neue In-Adresse in Singen für Gourmetfreunde und Szeneleute. Aber wie der Name schon sagt, ist das Scenario kein einfacher bunter, lauter Tanztempel – sicher, Freunde guter Musik kommen hier ganz auf ihre Kosten, aber auch, wer Kulinarisches sucht oder einfach nur gepflegt chillen möchte, ist im Scenario genau richtig. Gutes Essen und Trinken sind das A und O – das wissen auch die Macher des Scenario. Die durchgehend warme Küche des Clubs bietet darum alles, was Herz und Gaumen wünschen: Deutsche und internationale Speisen, immer frisch, immer genau richtig für den kleinen und großen Hunger, freitags und samstags auch bis spät in die Nacht. Die Salatkarte bietet große Abwechslung, die Wochenkarte wechselt wöchentlich; dazu gibt es eine große Auswahl an Snacks für den kleinen Hunger und viele feine Desserts. Die Spezialität des Hauses ist frisch zubereiteter, einzigartiger Tartar. Für gute Drinks ist natürlich auch gesorgt – Freunde von Wein, Cocktails und Longdrinks kommen hier nie zu kurz. Aber Vorsicht: Mit allzu vollem Magen tanzt es sich nicht gut! Die Top-DJs der Region geben sich im Scenario die Plattenteller in die Hand, regelmäßig werden auch internationale DJs auflegen und Live-Bands spielen. Funk, Soul, R’n’B und neue Electro-House-Beats werden die Hüften zum schwingen bringen. Für private oder Geschäftsfeiern gibt es sogar eine eigens buchbare VIP-Lounge. Einlass ist ab 21 Jahren. Singen ist wieder in – im Scenario!

Öffnungszeiten: Brasserie tägl. ab 11.00 Uhr; Club Do. ab 21.00 Uhr, Fr. & Sa. Ab 22.00 Uhr; weitere Infos: www.scenario-singen.de

Text: k.A.

(CH – Rorschach) Das Seerestaurant in Rorschach hat einen neuen Pächter.

Im Januar hatte Jörg Korecki, der Besitzer des Restaurants, den Wunsch geäußert, das Seerestaurant an eine Gastronomen-Gruppe zu verpachten. Diese hat er nun in Stefan Mühlemann und der Basler Berest-Gruppe gefunden. Sie werden das Restaurant übernehmen und verstärkt auf gute Qualität für die Region, regionale Produkte und Events setzen. Der überraschende Konkurs der Betreiber-GmbH von Jörg Korecki wird laut Stefan Mühlemann die Übernahme aber nicht gefährden.

Seerestaurant Rorschach, Churerstr. 28, 9400 Rorschach, Tel. +41 (0) 71 858 39 80, www.seerestaurant-rorschach.com

Text: k.A.

(D – Leutkirch) 100 Prozent Härle – 100 Prozent klimaneutral: Härle hat einen weiteren Meilenstein in seiner ökologisch-nachhaltig ausgerichteten Firmenphilosophie erreicht: Als erste Brauerei deutschlandweit braut Härle alle Biere und das „SeeZüngle“ zu 100 Prozent klimaneutral.

1994 veröffentlichte Härle als eines der ersten Unternehmen der Braubranche eine Ökobilanz, auf deren Basis der Betrieb stetig ökologisch verbessert wurde. Bereits 1998 wurde der gesamte Fuhrpark auf Biodiesel umgestellt und wird seither mit regenerativem Treibstoff aus Raps- und Sonnenblumenöl betankt, der ausschließlich in Deutschland erzeugt und veredelt wird. Im Sommer 2008 folgte der zweite und quantitativ größte Schritt in Sachen Klimaschutz: die Errichtung einer Feuerungsanlage für Hackschnitzel im Wert von 750.000 Euro, die die gesamte Brauerei mit Wärme und Prozessenergie versorgt und ohne öffentliche Mittel oder staatliche Fördergelder realisiert wurde. Die Anlage mit einer Kapazität von rund 800 Kilowatt ersetzt die bisherige Ölfeuerung mit etwa 120 Liter Heizöl. Verbrannt werden in der Anlage naturbelassene Wald-Hackschnitzel, die der Maschinenring Leutkirch an die Brauerei verkauft. „Die Umstellung auf Hackschnitzel aus unserer Region ergänzt auf ideale Weise unser konsequent regionales Unternehmenskonzept“, sagt Geschäftsführer und Mitinhaber Gottfried Härle. „Statt Putin und Ölscheichs profitieren nun die Allgäuer Bauern von unserem Energiebedarf.“ Wesentlicher Bestandteil: ein moderner Elektrofilter, den die Brauerei freiwillig – ohne gesetzliche Auflagen – installierte. Er ermöglicht es, dass der Grenzwert für Feinstaubemissionen um rund 80 Prozent unterschritten wird. Neben der Brauerei werden durch ein kleines Nahwärmenetz fünf weitere Gebäude am Rande des Betriebsgeländes von der Anlage mit Wärme versorgt. Darunter der Brauereigasthof zum Mohren. Den letzten Schritt setzte Härle zu Jahresbeginn um: Seit 1.Januar bezieht die Brauerei ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Lieferant ist die Naturstrom AG aus Düsseldorf. Damit entlastet Härle das Klima künftig um insgesamt rund 900 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Mit der konsequenten Umstellung auf erneuerbare Energien, so ist sich Gottfried Härle sicher, wird das Unternehmen zum einen den Herausforderungen des Klimawandels gerecht und leistet zum anderen einen wesentlichen Beitrag zur langfristigen wirtschaftlichen Sicherung.

Weitere Infos: www.haerle.de

Text: K.A

(D – Sipplingen) Schirmeister reduziert.

Schade ist es schon: Burkhard Schirmeister, Inhaber und Küchenmeister im Sipplinger Sternen, schließt, wie es heißt, sein beliebtes Restaurant für die Öffentlichkeit. So gut essen konnte man hier und so herrlich auf der Terrasse sitzend über den See schauen! Alles vorbei? Nicht ganz: Da das Hotel weiterhin geöffnet bleibt, bietet Schirmeister seinen Hausgästen allabendlich (außer dienstags) ein Vier-Gänge-Menü. Gesellschaften ab 15 Personen können sich ebenfalls weiterhin im Sternen von Schirmeister bekochen lassen. Und die uns Haus grasenden Lämmer, die bleiben ebenso. Auch deren vorzügliche Verwertung durch Burkhard Schirmeister. Jedenfalls bleibt den Fans der Schirmeister’schen Küche offensichtlich nur eines: Hausgast werden – oder mindestens 14 Mit-Esser finden!

Gasthof Sternen, Burkhard-von-Hohenfels-Str. 20, 78354 Sipplingen, Tel. +49 (07551) 63609, , www.landhaussternen.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Meersburg) Chocolat in Meersburg.

Unaufhaltsam rollt sie, die Schokowelle. Auch in Meersburg lockt jetzt eine „Süße Sünde“ mit 20 Sorten handgeschöpfter Schokolade aus Eigenproduktion, Trüffeln, Pralinen verschiedener Confiserien, Florentinern und dergleichen Herrlichkeiten mehr. Verführerisch schon die Einrichtung der neuen Chocolaterie: Appetitliches Schokobraun wechselt mit warmem Rot und nichts stört den Blick auf die schokoladigen Köstlichkeiten. Bevor der Gast sich’s versieht, wird er mit einem kleinen Schoko“kuss“ empfangen. Keine Frage: Das fördert die Lust auf mehr. Trotz der etwas versteckten Lage (zwischen Rathaus und Burg) dürfte die Süße Sünde also bald in aller Munde sein! Und bis zum Sommer wird das Sortiment noch um ein paar Überraschungen erweitert.

Süße Sünde, Höllgasse 6, 88709 Meersburg, Tel. +49 (07532) 495447

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Winterthur) Wo sich Kultur und Kulinarik vereinen.

In Zuge der Neukonzeption ihres Gastronomiebetriebes wirkt in der Villa Sträuli eine neue Restaurantleitung. Bistro und Bankettbetrieb werden seit dem Jahreswechsel von Corinne und Christoph Dürmüller geführt. „Mit Corinne und Christoph Dürmüller ist es uns gelungen, zwei junge, erfahrene Profis für unsere Gastronomie zu gewinnen. Beide bringen sie langjährige Erfahrung und einen beeindruckenden Leistungsausweis mit“, freut sich Annelise Schmid, Leiterin der Villa Sträuli. Die diplomierte Restauratrice Corinne Dürmüller arbeitete zuletzt im Schlössli Wörth am Rheinfall als stellvertretende Betriebsleiterin und Bankettmanagerin. An der Villa Sträuli fasziniert sie besonders die Kombination von Kunst, Kultur und Kulinarik. Christoph Dürmüller bevorzugt die leichte, saisonale Küche. Er sammelte Erfahrung in der Küche des Starkoches André Jaeger von der Fischerzunft in Schaffhausen, und unter seiner Führung wurde die Küche im Schlössli Wörth mit 14 Gault-Millau Punkten ausgezeichnet. Beste Voraussetzungen also.

Villa Sträuli, Museumstrasse 60, 8400 Winterthur, Tel. +41 (0)52 260 06 10, , www.villastraeuli.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Neue Köchin im Ziegelhof.

Der Ziegelhof hat eine neue Küchenchefin: Maria Gorzen ist ebenso jung wie – das gibt’s tatsächlich – erfahren. Sie hat bei Kraxner im Papageno gewirkt, in der Tollen Knolle, im Staader Fährhaus, im Halm. Die Konstanzerin bleibt ihrer Heimatstadt treu und schwingt nun das Zepter im Ziegelhof. An der großen Linie der Zieglhof’schen Küche wird sich nicht viel ändern: Es bleibt im besten Sinne gutbürgerlich mit großen Schnitzeln, sauren Leberle und dergleichen. Allerdings lässt sich die neue Köchin auch gerne mal auf Experimente ein, wenn’s gefragt ist, beim Arrangieren von Festlichkeiten beispielsweise. Den Mittagstisch gibt es übrigens weiterhin. Mit fünf Gerichten, darunter ein vegetarisches.

Gaststätte Ziegelhof, Gottmannplatz 1, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 991631, , www.ziegelhof-konstanz.de

Text: Claudia Antes-Barisch