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Gerüchteküche Februar 2009

(D-Amtzell-Geiselharz) Ausnahmekoch und Ausnahmeprojekt.

Robert Heinzelmann, ausgezeichnet mit 15 GaultMillau-Punkten, geht neue Wege. Nach Stationen bei Alfons Schuhbeck, Stefan Marquard und dem Rosmarin in Ludwigshafen, widmet er sich nun einem außergewöhnlichen Projekt. In dem Allgäu-Dorf Geiselharz, nah der Bundestraße zwischen Ravensburg und Wangen, eröffnet er direkt neben FTP Robotik die „Akademie Amtzell“, ein „Restaurant und Eventhaus“ mit erstaunlichen Ausmaßen. Auf 500 Quadratmetern über zwei Stockwerke und Blick in die Roboter-Produktionshalle wird hier dem Gast das völlig neue Restauranterlebnis geboten. Heinzelmann hat sich extra in New York nach, wie er sagt, „spacigen“ Locations umgesehen, um sich Inspirationen zu holen. Die Akademie verfügt über eine modulare Bühne, eine Sitztreppe, eine Außenterrasse mit Blick ins Grüne und über einen Loungebereich zum Relaxen. Die Örtlichkeit soll nach dem Wunsch ihres Schöpfers die Basis sein für „Erlebnisse auf allen Ebenen für Körper, Sinne und Geist“. Die Küche? Crossover, viel Asiatisches, experimentell, auch regional. In das riesige Objekt passen natürlich auch Veranstaltungen aller Art hinein: Geplant sind Themenabende, Tanz, kulinarische Reisen, Sprach- und Kochkurse, Konzerte und etliches mehr.

Akademie Amtzell GmbH, Schattbucher Str. 10, 88279 Amtzell-Geiselharz, Tel. +49 (07520) 953788, , www.akademie-amtzell.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Meckenbeuren) Neuer Feneberg.

Auf 800 Quadratmetern hat Feneberg, die mit ca. 80 Läden zwischen Bodensee und Augsburg vertretene Supermarktkette, jetzt auch in Meckenbeuren einen Markt eröffnet. Das Besondere ist hier unter anderem die Sortiments-Zuordnung nach Bedarfsgruppen: Die Zutaten fürs Frühstück, Mittagessen und den gemütlichen Abend sind jeweils in einem Bereich zusammengefasst. Für den Kunden interessant dürfte auch die umfangreiche Frisch-Käse- und Wurstausstattung sein und das Sortiment der Bio-Marke „VonHier“. Die Bio-Produkte stammen ausschließlich aus der Region und insbesondere bei den Fleisch- und Wurstwaren hat Feneberg schon etliche Auszeichnungen eingefahren. Der Markt ist montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr geöffnet, samstags von 8 bis 18 Uhr.

www.feneberg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Essen, mal anders gesehen.

Nicht alles, was sich ums Essen dreht, ist lustig. Wichtig, sich auch mal die andere Seite des Genusses genauer anzuschauen. Daher zwei Fernsehtipps. 1. Planet Wissen: "Kampf um Nahrung – Hungern für den Wohlstand." Die Preise für Reis, Mais und Soja sind explodiert. Weltweit kommt es zu Aufständen und Protesten, denn die Lager für Nahrungsmittel sind leer. Immer mehr Menschen auf dieser Erde können sich ihr Essen nicht mehr leisten und müssen hungern. Wer sind die Preistreiber in dieser fatalen Entwicklung? Welche Rolle spielen gestiegener Fleischkonsum und subventionierter Biosprit? Und was müsste geschehen, damit niemand mehr Hunger leidet? Studiogast Ralf Südhoff, der Berliner Leiter des Welternährungsprogramms der UNO, informiert über den Kampf um Nahrungsmittel und über mögliche Wege aus der Krise. Am 10. Februar um 15 Uhr im SWR. 2. BBC Exklusiv: "Genfood – Chance oder Risiko?" Jimmy Doherty, ein junger Landwirt aus England, begibt sich in der deutschen Erstausstrahlung der BBC Exklusiv-Dokumentation 'Genfood – Chance oder Risiko?' auf Spurensuche und trifft Befürworter und Gegner der Gentechnik auf der ganzen Welt: Wissenschaftler, Landwirte und Umweltschützer. Welche Argumente sind letztlich die überzeugendsten? Am 18. Februar um 23.45 auf VOX.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Weingarten) Lese- und Weinkultur

Wer kennt das nicht? Man nimmt ein gutes Buch zur Hand und nach den ersten paar Seiten und dem Beginn der Entspannung sehnt man sich zusätzlich nach einem guten Tropfen. In der Bücherei Weingarten kann man diese Kombination von Lese- und Weinkultur am 14. Februar auf ganz besondere Weise erleben. Um 20 Uhr geht es in der Abt-Hyller-Straße 19 nämlich um "Badische Literatur und Wein in der Bücherei" – eine Veranstaltung aus der Reihe „Literatur und mehr…“. Dabei stellt der Winzer Karl-Otto Schmidt aus Eichstetten Weine aus seinem naturnah betriebenen Weingut vor und erzählt aus seinem Alltag als Weinbauer. Dazwischen trägt die Büchereileiterin Petra Hasenfratz passende Texte aus der Region Kaiserstuhl/Baden vor. Eine ganz besondere Lesung und außergewöhnliche Weinprobe! Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, ist eine Anmeldung in der Bücherei Weingarten unbedingt erforderlich.

Weitere Infos und Anmeldung: Tel.: +49 (0751) 76 451 973 und www.buecherei-weingarten.de

Text: K.A

(D – Isny) akzent-Leser aufgepasst!

Für leichte Verwirrung sorgte unser Bericht in der Dezemberausgabe 2008, in dem es um den Brauereigasthof Engel in Isny ging. So wurde nicht die Brauerei Stolz von Christina Stolz und ihrem Lebensgefährten Ernst Ryser übernommen, sondern lediglich der Brauereigasthof Engel. Um die Verwirrung wieder zu entwirren, hat akzent nochmal mit den neuen Pächtern telefoniert und möchte an dieser Stelle das Beziehungsgeflecht für alle verständlich machen. So haben Christina Stolz und Ernst Ryser gemeinsam den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und lassen zusammen die Tradition des Brauereigasthofs wieder aufleben. Christina Stolz ist die Tochter und Nichte der Brauereibesitzer Hans und Josef Stolz. Ihre Oma hingegen war in Isny als die "alte Engelwirtin" bekannt, wobei sich der Begriff alt nicht auf das biologische Alter, sondern vielmehr die Wirkungszeit bezieht. Alles klar? Man kann also ohne weiteres erkennen: Sowohl die Brauerei als auch der Brauereigasthof, der nach der Renovierung im neuen Glanz ersrahlt, ist nach wie vor ein traditionsreicher Familienbetrieb – es lohnt sich, ihm einen Besuch abzustatten und seine Köstlichkeiten zu entdecken!

Brauereigasthof Engel, Bahnhofstr. 36, 88316 Isny, Tel. +49 (07562) 971 510, www.engel-isny.de

Text: k.A.

(D – Ravensburg, Scheer, Neu-Ulm) Italienische Gaumenfreuden

Bei Freunden der italienschen Küche ist es längst bekannt: Der Italmarket von Familie Di Luccia mit Filialen in Ravensburg, Scheer und Neu-Ulm bietet seinen Kunden Feinstes aus Italien – für die Gastronomie und für jedermann. Ob Wurst- und Käsespezialitäten aus dem kulinarisch wertvollen Nachbarland, Nudeln und dazu passende Saucen oder edle Weine und feinste Destillate – hier kommt nicht nur der Italienfreund ins Schwärmen! Lassen Sie sich im Februar mit einem ganz besonderen Special verwöhnen: Bei den Gratis-Degustationswochen für neue Olivenöle und Weine schmecken Sie den Süden, während die Kaffeebar müde Geister weckt und Augen und Sinne für spezielle Angebote zur Winterzeit munter macht. Familie Di Luccia und Team freut sich auf Ihren Besuch und bringt Ihnen dabei gerne italienische Momente für zu Hause näher!

Italmarket, Mooswiesen 1, 88214 Ravensburg, Tel.: +49 (0751) 35 52 802, Im Olber 4, 72516 Scheer, Tel.: +49 (07572) 765 917, Borsigstraße 201, 89231 Neu-Ulm, Tel.: +49 (0731) 724 834, www.italmarket.de

Text: K.A

(D – Lindau) Klein aber fein

Lindau ist um eine gastronomische Attraktion reicher: Ende 2008 haben Dominik Hamann und Markus Allgaier das Restaurant "valentin" auf der Insel eröffnet. Der gelernte Hotelfachman und der ausgebildete Koch haben in nur zwei Monaten Umbauphase ein tolles Ambiente in den Räumlichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes gezaubert. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten als Bar oder Tanzbar genutzt – jetzt gibt es dort lukullische Köstlichkeiten zu erleben. Die Speisekarte verfolgt das Motto: klein, aber fein. Schließlich hat Markus Allgaier sein Kochhandwerk im Golfhotel Weißensberg gelernt und verarbeitet hochwertige Zutaten nicht zu Hausmannskost, sondern orientiert sich immer an den Ansprüchen der gehobenen Küche. Bei seiner Arbeit lässt er sich durchaus über die Schulter gucken: Durch eine Glasscheibe an der Stirnseite des Restaurants können die Gäste des "valentin" ihm von ihren Plätzen aus bei der Arbeit in der Küche zuschauen! Dominik Hamann absolvierte seine Ausbildung zum Hotelfachmann im Hotel Bayerischer Hof in Lindau und sammelte Erfahrungen im Ausland und im Golfhotel Weißensberg. Dort haben sich die beiden Herren auch kennengelernt, die jetzt ihren Traum vom eigenen Restaurant verwirklichen. akzent wünscht alles Gute!

Restaurant – Café – Bar "valentin", In der Grub 8, 88131 Lindau-Insel, Öffnungszeiten von 12 bis 14 Uhr und ab 18 Uhr, Mittwoch Ruhetag,Tel.: +49 (08382) 50 43 740, www.valentin-lindau.de

Text: Britta Zimmermann

(D-Lindau) Very British!

Die New Mexico Cocktailbar am Lindauer Paradiesplatz präsentiert sich nach einem grundlegenden Umbau nicht etwa im Mexican-Style, sondern edel und zugleich rustikal im angesagten englischen Landhausstil. Ab sofort können die Gäste dort in gemütlicher Atmosphäre, ganz romantisch am offenen Kamin, ihren Fünf-Uhr Tee genießen. Neben frisch aufgebrühten Teesorten aus aller Herren Länder serviert das altbewährte und bekannte New Mexico-Team rund um Obeid Hatem auch 25 weltweite Cocktailspezialitäten sowie zahlreiche mexikanische Leckereien. Zudem hält der Mittagstisch täglich zwei Gerichte zur Auswahl bereit. Wie die Queen sagen würde: We are very amused!

Weitere Infos: New Mexico Cocktailbar Paradiesplatz 88131 Lindau www.newmexico-lindau.de

Text: K.A

(CH-Hohentannen) Neu im Hirschen auf der Höhe.

Der Hitrschen ist das einzige Gasthaus im Ortskern von Hohentannen oberhalb von Bischofszell. Von ihm wird auch der Gemeindesaal "Hirschenschür" bewirtschaftet, was ihm die Empfehlung unter "Tagen & Feiern" in der Seezunge '09 eingebracht hat. Jürg Manser und Daniel Jiménez, beides alte Hasen im Gastgewerbe, haben den Hirschen zum Januar übernommen. Das angenehme Interieur im historischen Riegelhaus wurde nur ein wenig aufgefrischt – die Küche dagegen bietet gänzlich Neues. Das liegt zum großen Teil auch an der spanischen Herkunft von Daniel Jiménez. Das jetzige Konzept lautet: Frische, regionale Küche und spanische Spezialitäten. So stehen etwa Maronisuppe mit Zimtschaum und Gambas mit Knoblauch einträchtig zusammen auf der Karte. Täglich werden zwei Menüs angeboten.

Restaurant Hirschen, Hauptstraße 24, 9216 Hohentannen, Tel. +49 (0)71 420 93 70, , www.hirschen-hohentannen.ch Geöffnet Montag – Freitag 8.30 – 23 Uhr, Sa. 10 – 23 Uhr, So. 10 – 20 Uhr

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Altnau) Siegerin beim Fernseh-Kochduell.

Annemarie Eberle aus Altnau ist Siegerin des von der Sendung "SF bi de Lüüt" des Schweizer Fernsehens initiierten Kochduells, zu dem sieben Bäuerinnen aus sieben unterschiedlichen Regionen der Deutschschweiz und des Juras um die Wette kochten. Ein großer Erfolg. An die 150 Gäste empfingen die Bäuerin bei ihrer Rückkehr auf dem heimischen Hof, um ihr zu gratulieren. Annemarie Eberle zeigte sich überwältigt und gerührt: „Ich habe bei diesem Kochduell nicht mitgemacht, um zu gewinnen, sondern habe einfach mein Bestes gegeben.“ Annemarie Eberle ist gerne Landfrau: „Wer glaubt, das Leben auf dem Lande sei langweilig, irrt sich. Als Landfrau erlebt man immer wieder Schönes und Aufregendes. Ist man dazu Bäuerin, Mutter und Oma, ist jeder Tag wie ein Mosaikstein im Leben. Wir arbeiten und leben mit der Natur, den vier Jahreszeiten. Daraus ergibt sich automatisch die saisonale Kochleidenschaft. Es bringt Abwechslung in die Pfannen und auf den Tisch.“ Dem ist nichts hinzuzufügen …

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Überlingen) Neu im Café an der Seepromenade.

Auch im La Vita gibt es einen Pächterwechsel: Michele Fiore, seit vielen Jahren in der Radolfzeller Gastronomie ansässig, übernimmt die Perle am See zusammen mit Kismet Ulursal. Das Konzept des Cafés, so heißt es, soll weitgehend beibehalten werden. Allerdings wird man die Speisekarte „verschlanken“, sowie zusätzlich Flammkuchen und abends Cocktails anbieten.

La Vita, Seepromenade 17, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 936085

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Ravensburg) Was für Cocktail-Fans.

Das ist nicht wenig: 120 Cocktails stehen den Gästen in der neu eröffneten Möttelin Bar zur Auswahl. Wem nach der Karten-Lektüre der Kopf schwirrt, dem tritt der Bartender gerne beratend zur Seite. Andreas Siedlitzki hält es mit den Cocktails wie mit dem Interieur seiner Bar: Tradition und Moderne vereinigen sich aufs Innigste. Das heißt nichts anderes, als dass man bei ihm Cocktail-Klassiker ebenso findet wie rare Mischungen. Liebhaber des blauen Dunstes wird es freuen, dass in der Möttelin Bar geraucht werden darf. Zigarren gibt’s vor Ort. Geöffnet ist die Lokalität immer ab 17 Uhr.

Möttelin Bar, Möttelinstraße 17, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 22299

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Ganz der Balkan.

Die Küche des Pelican, das Radmila Dudic und Zeljko Bjalan im Spätsommer vergangenen Jahres am Emmishofer Zoll eröffnet haben, kehrt zurück zu den Wurzeln. (Anfang der 90er Jahre hieß das Lokal schon mal "Dubrovnik".) Wie es heißt, verlangten die Gäste nach Balkanspezialitäten, und die bekommen sie nun auch. Quer durch die Länder des früheren Jugoslawien und darüber hinaus: Cevapcici, Serbischer Zigeunerspieß, Kroatisches Balkansteak, Grillteller, Bosnisches Lammkarree, Slowenisches Sataras, gebratene Rinderleber nach Montenegro Art. Viel Fleisch auf die Teller. Vegis können sich beispielsweise an der Vorspeise laben: Serbische Bohnensuppe, was sonst.

Restaurant Pelican, Emmishofer Straße 1, 78462 Konstanz, +49 (07531) 3611385

Text: Claudia Antes-Barisch

Pilze, satt – vom "Pilzpapst".

Was man nicht alles aus Pilzen zaubern kann! Wer dieses Kochbuch in Händen hält, ist zunächst einmal erstaunt über die Vielfalt an Pilzgerichten, die „Pilzpapst“ Thuri Maag hier zusammen mit einladenden Bildern dem Leser serviert. „Das große Buch der Pilzküche“ des Küchenchefs der Neuen Blumenau ist eine Offenbarung für Pilzfreunde. Gleichermaßen kreativ, schlicht und raffiniert sind Thuri Maags Rezepte. Pilze in allen Variationen – als eigenständiges Gericht oder als Beilage – machen Lust aufs Ausprobieren. Sehr informativ die ausführlich bebilderten Pilzportraits inklusive Tipps zum Sammeln und Verarbeiten – das hilft auch dem noch unerfahrenen Pilzsammler und –koch auf die Sprünge. Thuri Maags Botschaft: Pilze sind Individualisten. Ihr Charakter und die vielfältigen Eigenheiten erfordern eine sensible Behandlung in der Küche, damit sie ihre Vorzüge optimal entfalten können. Und da Maag nicht nur ein Pilz-, sondern auch ein Kräuterfreund ist, bringt er den Eigengeschmack seiner Lieblinge gerne mit ausgesuchten Kräutlein zum Geltung.

Thuri Maag: Das große Buch der Pilzküche, 224 Seiten, gebunden, farbig, 72 SFr., FONA-Verlag AG, CH-5600 Lenzburg; Neue Blumenau, www.neueblumenau.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Sipplingen) Das Riva wird vergrößert und die Saison verlängert – schöne Aussichten am Überlinger See.

"25 Plätze mehr" verspricht sich Pino Arena vom Umbau. Mit Blick Richtung Ludwigshafen entsteht auf der Terrasse ein Holz-Glas-Anbau der als Wintergarten den Sommer verlängert. Wohl kaum sonst irgendwo kann man das ganze Jahr über den Sonnenuntergang vor dem schönsten – weil unverbaut grünen – Panorama bewundern. Und nun auch im Warmen sitzend im Winter. Ganzjährig ist die Pizzeria ohnehin sehr beliebt und gut besucht. Mit dem Anbau entsteht gleichzeitig die Chance, den Bereich auch als Nebenraum zu separieren. Schöne Aussichten!

Riva; Seestrasse 1a; D – 78354 Sipplingen; Tel: +49 (07551) 93 61 91; www.ristorante-riva.de

Text: Markus Hotz

(CH-Degersheim-Wolfertswil) Neue Leute im Rössli beim Kloster Magdenau.

Gabi Seidenberg Epting und Ueli Epting sind das neue Wirtepaar im oberhalb von Flawil prächtig gelegenen Klosterhof Rössli, dessen Name schon auf seine Geschichte hinweist: Seit dem 18. Jahrhundert war hier die Poststation des heute noch bestehenden Zisterzienserinnenklosters Magdenau. Im Oktober sind die Eptings eingezogen, und Anfang November fand die Neu-Eröffnung statt. Ein Kaltstart von „von 0 auf 100“ sei es gewesen, denn der einzigartige Jugendstilsaal, der vom Restaurant betrieben wird und Platz für über 150 Leute bietet, war bereits jedes Wochenende ausgebucht: Vereinsanlässe, Abendunterhaltungen, Firmenfeiern. „Da muss alles wie am Schnürchen funktionieren und die Logistik bestens durchdacht sein.“ Ueli Epting weiß als früherer Informatiker, wie wichtig jedes Detail sein kann. Seine Frau, eine erfahrenen Gastro-Köchin, möchte auserlesene, saisonale Produkte zu kreativen Menüs verarbeiten und gerne auch mal etwas völlig Neues entdecken: Das reize sie sehr.

Klosterhof Rössli Magdenau, 9116 Degersheim-Wolfertswil, Tel. +41(0)71 393 16 75, www.klosterhof-roessli.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Bier, narrensicher.

Auch in diesem Jahr wieder – zum nunmehr dritten Mal – hat die Ruppaner Brauerei ihr "Seenarrenbier" auf den fasnachtlichen Markt geworfen. Das beliebte Schimmele kommt also während der närrischen Zeit in einer Spezial-Aufmachung daher – mit einem Etikett, auf dem die Wappen aller elf Zünfte der Seenarren vereint sind. Wer’s noch nicht weiß: Alljährlich findet ein großes Seenarrentreffen in einem der Mitgliedsorte statt. Für den großen Umzug lassen die Mitglieder allerdings ihr Häs im Schrank. Stattdessen denken sie sich zur Freude der Zuschauer ein Motto aus, das für den Umzug ordentlich ausgeschmückt wird. In diesem Jahr sind die Stahringer Schoofwäscher als Gastgeber dran. Ihr Wappen steht daher auf dem Narrenbier-Etikett ganz oben. Die wichtigsten Termine: 50 Jahre Schoofwäscher und Treffen der Seenarren in Stahringen vom 13. bis 15. Februar. Außerdem findet vom 5.bis 8. Februar das große Treffen der Narrenvereinigung Hegau Bodensee in Allensbach statt.

www.schoofwaescher.de, www.nv-alet-allensbach.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Verlosung:

Bücher- und Weinliebhaber aufgepasst: akzent verlost gemeinsam mit der Bücherei Weingarten zwei Karten im Doppelpack für die außergewöhnliche Weinprobe am 14. Februar. Neugierig? Dann Senden Sie bis zum 10. Februar eine E-Mail mit dem Betreff "Weinprobe Bücherei Weingarten" mit Ihren Kontaktdaten an verlosung@akzent-magazin.com oder oder eine Postkarte mit dem gleichen Stichwort an den akzent-Verlag, Gartenstr. 33, 88212 Ravensburg. Viel Glück!

Text: k.A.