Aktuell
... jeden Monat frisch aus der seezunge-Redaktion des akzent.
Gerüchteküche August 2008
(D-Überlingen) Noch schöner.
Zuerst kam die Außenbar, nun hat Pino Arena noch eine herrlich einladende Lounge-Ecke vor’s Allegretto platziert. Mit einem Glas Wein und einer leckeren Pizza aus dem Steinofen, Blickrichtung auf den See, kann so bei manchem Gast leicht der Eindruck entstehen, er befinde sich einige hundert Kilometer weiter südlich. Alles sehr mediterran eben. Tag und Nacht.
Allegretto, Landungsplatz 14, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 91 63 25, info@bistro-allegretto, www.pizzeria-allegretto.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Überlingen) Aran in Überlingen.
Seit Mitte Juli ist Überlingen um eine Attraktion reicher: Das für seine Kaffee- und Brotspezialitäten bekannte Unternehmen Aran hat sich mit der Franchisepartnerin Sabine Bornberg an der Münsterstraße niedergelassen. 160 Quadratmeter, dazu eine wundervolle Sonnenterrasse und alles – wie es dem Aran-Konzept entspricht – im historischen Gemäuer des ehemaligen Rathauskellers. Dazu die Inhaberin: „ Als eine von cittaslow ausgezeichnete Stadt bietet Überlingen die perfekten Voraussetzungen für eine Aran-Niederlassung. So, wie sich die cittaslow-Bewegung für den Erhalt lebenswerter Städte einsetzt, so ist es auch unser Ziel, in unseren Cafés ein atmosphärische Umfeld zu schaffen, das die Gäste zum Verweilen einlädt und ihnen dadurch ein Stück Lebensqualität schenkt.“ Das traditionsreiche Gebäude in der Münsterstraße war übrigens im Mittelalter Markthalle und Brotlaube zugleich. Aran bietet seinen Gästen neben den Holzofenbroten mit vielfältigen Aufstrichen und bayrischen Schmankerln, ausgesuchten Kaffeespezialitäten und Schokoladen auch eine große Auswahl an Desserts. Geöffnet ist von Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr, sonntags gibt es von 10 bis 14 Uhr Brunch.
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) Abschied vom Bärengartenteam.
Im Bärengarten ist nichts mehr, wie es war. Nach 15 Jahren verabschiedet sich das Team des legendären Lokals: Der Bärengarten geht einem großen und umfassenden Umbau entgegen. Es wird modernisiert, saniert, umgeplant und neu konzeptioniert. Nach einer etwa sechsmonatigen Umbauphase soll er dann unter neuer Leitung wiedereröffnet werden. Das alte Team wird es folglich in der bekannten Form nicht mehr geben. Der langjährige Pächter Ariel Wagner: „Ob wir uns an ein neues Projekt machen und wenn ja, wo und was das sein könnte, steht noch völlig in den Sternen.“ Ein wenig Wehmut schwingt mit, wenn er sich verabschiedet „von Gästen und Freunden, von unseren Mitarbeitern und unseren Auszubildenden, von unseren Lieferanten und Kunden, von unseren Partnerfirmen und Kollegen, von unseren Themenabenden und der Hörbar, den Salsanächten und den Tangomilongas, den Konzerten und Hochzeiten, den Candlelight-Dinnern und den Jubiläen, Jazztime und der Lesewelt, den Firmenfeiern und dem Frühstücksbuffet, dem Garten und dem Haus, den Möbeln und der Dekoration “ Ganz freiwillig sei das Team nicht gegangen, heißt es: Vielmehr habe man es hier mit nicht ganz fairen Methoden zu tun gehabt. Also: Auf zu neuen Ufern für das Bärengartenteam.
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH-Lömmenschwil) Blumenau, neu.
Die wunderbare Pilz-, Kräuter- und Blüten-Küche des 17-Punkte-GaultMillau-Kochs Thuri Maag wird weiterhin begeistern. Seit Juli weht ein frischer Wind durch das bekannte Gourmet-Restaurant in Lömmenschwil. Aus „Thuris Blumenau“ wurde die „Neue Blumenau“. Wie das kam? Felix Bertschinger, seit Jahren Stammgast bei Thuri Maag, griff sofort zu, als sein Lieblingslokal plötzlich auf dem Immobilienmarkt auftauchte. Und ließ umbauen: Ein aufwändiges Faceliftig stand an, die Umgebung wurde neu gestaltet, die Wirtschaftsräume ergänzt, das Restaurant renoviert und eine Gartenwirtschaft nebst Terrasse angelegt. Wichtiger Bestandteil des neuen Restaurantkonzepts ist das Bistro, in dem als Ergänzung zur bestehenden Gourmet-Küche kleine, feine Speisen zu günstigeren Preisen angeboten werden. Natürlich tragen alle Speisen die Handschrift von Thuri Maag. Abgerundet wird das kulinarische Angebot mit hervorragenden Weinen aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland.
Neue Blumenau, Romanshornerstrasse 2, 9308 Lömmenschwil, Tel. +41 (0)71 298 35 70, info@neueblumenau.ch, www.neue-blumenau.ch
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz-Litzelstetten) Einfach göttlich.
Fast genau vor 32 Jahren eröffnete Ciro Lungo seine erste Pizzeria Da Ciro in Litzelstetten. Nach 13 Jahren zog es ihn samt Familie nach Wallhausen, wo er ebenfalls 13 Jahre lang das Strandbad bewirtete. Dann widmete er sich eine Weile seiner zweiten Leidenschaft neben der Gastronomie: Dem Wein und den Oliven. Und nun – wer hätte das gedacht – hat Ciro Lungo wieder das frühere Lokal in Litzelstetten übernommen. Der Name ist ein bisschen neu: Divino Da Ciro („göttlich“ oder „vom Wein“ oder beides ), die Innenarchitektur ist ganz neu. Da durfte der älteste Sohn nach seinem Architektur-Diplom Hand anlegen. Das Ergebnis ist ein südländisch-großzügiges Interieur auf verschiedenen Ebenen und eine Panorama-Terrasse mit wunderbarem Mainau-Blick. Die ganze Familie arbeitet im Restaurant mit und bildet nach Auskunft von Ciro Lungo „ein starkes Team“. Der Patron selbst achtet auf die Auswahl der Weine und der Speisen. Sein Motto: „Ich möchte wissen, was ich esse und trinke, und woher es kommt.“
Divino da Ciro, Martin-Schleyer-Straße 6, 78465 Konstanz-Litzelstetten, Tel. +49 (07531) 431 92, www.divinodaciro.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Eigeltingen-Münchhöf) Medaillenflut für Edelbrände.
Es ist schon kaum zu glauben, was da im Weiler Münchhöf – sozusagen fast im Verborgenen – an Geschmackswundern erblüht. Doch nicht nur das: Die Obstbrennerei „Stählemühle“ hat in diesem Jahr bei nationalen und internationalen Prämierungen bereits 39 Medaillen eingefahren und ist damit zum Top-Newcomer der hiesigen Destillat-Szene aufgestiegen. Bei einem Festakt im Rahmen der Badischen Weinmesse wurde Edelbrenner Christoph Keller (der im Hauptberuf übrigens Kunstbuchverleger und Buchgestalter ist) vom Verband der badischen Obst- und Kleinbrenner mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. In der ehemals landwirtschaftlichen Kornbrennerei der Stählemühle haben Christiane Schoeller und Christoph Keller im Lauf von nur drei Jahren ein Sortiment von rund 60 Destillaten und Likören feinster Qualität entwickelt. Zur Verwendung kommt ausschließlich sortenreines Obst, meist aus biologischem Anbau. Vollreif geerntet, per Hand verlesen und gereinigt, verarbeitet die Brennerei sowohl internationale Fruchtspezialitäten (z.B. Williams, Marillen) wie lokale Besonderheiten (Zibärtle, Schlehen etc.). Preiswürdig eben.
Edelobstbrennerei Stählemühle, 78253 Eigeltingen-Münchhöf, Tel. +49 (07771) 8755 0, ck@staehlemuehle.de, www.staehlemuehle.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Radolfzell) ZUZ wird Essbar.
Das ehemalige Café ZUZ in Radolfzell geht einer neuen Bestimmung entgegen. Angelika Ngalula, die das frühere ZUZ lange durch ihre vegetarische Küche belebt hat, führt das Lokal nun in Eigenregie und hat ihm gleich einen neuen Namen verpasst: "Essbar". Klar: Der Schwerpunkt liegt auf der vegetarischen, auch metabolischen, Küche. Aber es wird ebenso klassische Snacks geben und Frühstück. Oberstes Gebot ist für die Köchin, dass frische regional erzeugte und saisonale Produkte auf den Tisch kommen. Neben den ausgesuchten Speisen soll auch die nach Feng-Shui-Gesichtspunkten ausgerichtete Einrichtung beim Gast ein Wohl-Gefühl erzeugen. Das Ganze wird ergänzt durch Konzert-Themenabende – etwa mit Salsa – oder auch Lesungen.
Essbar, Kaufhausstraße 5, 78315 Radolfzell
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Bad Saulgau) Wie in alten Zeiten.
Das „Fässle“ ist den Saulgauern gut bekannt als ehemalige Szene-Kneipe. In den letzten Jahren war es allerdings still geworden um das ehemals gut besuchte Lokal. Doch nun erfüllen sich die Lokalmatadoren Klaus Stroppel und Michael Kring einen Jugendtraum mit der Wiedereröffnung ihrer früheren Stammkneipe. „Das ging wie ein Lauffeuer durch Saulgau, dass wir das Fässle übernehmen“, freut sich Stroppel. Er und sein Freund und Pächter Michael Kring, genannt „Strogoff“, sind sich ganz sicher, der früheren Kultkneipe zu neuem Glanz zu verhelfen. „Es soll alles wieder genau so werden, wie ich es in Erinnerung habe“, so Stroppel. „Mit Musicbox, Kicker, Billardtisch und Unterhaltungs-Elektronik.“ Neu dazu kommt ein Lounge-Bereich, „für junge Leute“. Früher saßen tagsüber viele Schüler im „Fässle“. Auch ihnen soll hier wieder ein Domizil geboten werden – unter anderem mit Hilfe jugendfreundlicher Preise. Eröffnung ist im September.
Gasthaus zum Fässle, Pfarrgasse 26, 88348 Bad Saulgau
Text: Claudia Antes-Barisch
(CH-A-D-Bodensee) Gentechnikfreies Bodenseeleitbild.
Im Rahmen des Anhörungsverfahrens zum neuen Bodenseeleitbild der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) haben über 13.000 Menschen und Organisationen aus dem gesamten Bodenseeraum und dem benachbarten Allgäu die Petition für eine „Gentechnikfreie Anbauregion Bodensee“ unterzeichnet. Die IBK hat die zentralen Anliegen der Initiative nun aufgegriffen und misst im neuen Bodenseeleitbild „der biologischen Vielfalt sowie der regionalen und naturgerechten Erzeugung von Nahrungsmitteln besondere Bedeutung zu“. Dem Empfehlungscharakter des Bodenseeleitbildes entsprechend, rufen die Regierungschefs der IBK „die kommunal, regional und national Verantwortlichen auf, die Umsetzung des IBK-Leitbildes für den Bodenseeraum zu unterstützen und dieses bei ihren Planungen und Entscheidungen zu berücksichtigen." Auf unserem Foto übergeben Delegierte dem Vorsitzenden der IBK, Dr. Erhard Meister (links) im alten Rathaus in Konstanz die 13.000 Unterschriften. Die Stellungnahme des IBK-Vorsitzenden: „Die Politik muss die Anliegen der Landwirte und den Mehrheitswillen der Bevölkerung ernst nehmen. Die natürlichen Lebensgrundlagen und die vielfältige Natur und Landschaft können durch eine naturnahe Landwirtschaft, welche auf die Anliegen der KonsumentInnen und der Einwohner eingeht, am besten erhalten werden. Wir haben uns deshalb in der IBK ernsthaft mit dieser Petition befasst und sind erfreulicherweise zu diesem von allen Mitgliederländern akzeptierten Ergebnis gekommen.“
Text: Claudia Antes-Barisch
Golfen und Schlemmen.
Golfer müsste man sein. Zumindest, wenn man sich das Buch „Golf for Gourmets“ anschaut mit seinen herrlichen, einladenden Bildern, bekommt man große Lust auf diese Art Sport. Nun geizt ja die Schweiz schon ohnehin nicht mit landschaftlichen Reizen. Kein Wunder also, dass die Lage der Golfplätze nur mit Superlativen zu erklären ist. Doch mit traumhaften Greens ist es im Buch „Golf for Gourmets“ nicht getan: Hier werden den zwanzig Plätzen in bester Lage – darunter auch der ein oder andere in Seenähe – noch jeweils drei Rezepte zur Seite gestellt, ausgesucht von den Köchen der Golf-Restaurants. Zum Nachkochen, wie es ausdrücklich heißt. Tolle Rezepte, tolle Bilder, das Ganze zweisprachig in Deutsch und Französisch. Warum dann der Titel in Englisch daherkommt, bleibt allerdings ein Rätsel.
Annette Weber und Lisa Baumgartner: „Golf for Gourmets“, Weber AG Verlag, Thun/Gwatt, 24x32 cm, 288 Seiten, 89 SFr, www.weberag.ch/shop
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Öffentliches Grillen.
Zur Sommerzeit ist das Grillen eine Sache von öffentlichem Interesse. Die Metzgerei Otto Müller hat diese Tatsache aufgegriffen und vor dem LAGO ein Schau-Grillen veranstaltet. Richtig professionell: Ein Podest mit Tischen und Stühlen grenzte die "Barbecue Lounge" von der Straße ab, auf einer Grill-Veranstaltungsfläche konnten sich sich Grillfreunde und –dilettanten über die Kunst des Grillens informieren. Es gab Familiengrillen, Frauen- und Herrengrillen, die Miniköche grillten und diverse Grillmeister demonstrierten, wie’s geht. Natürlich ist es keinesfalls nur (W)wurscht, was auf dem Grill landet: Die Metzgerei Otto Müller verarbeitet ausschließlich Tiere regionaler Herkunft und alle Produkte sind absolut glutamatfrei. Jedenfalls wurde die Barbecue Lounge ein solcher Erfolg, dass sie nach einer Fortsetzung rief: Im August wird vor dem LAGO weiter gegrillt.
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ravensburg) 125 Jahre Hamma – und kein Ende.
1883 gründete Johann Ferdinand Hamma in der Ravensburger Schussenstraße eine Bäckerei, die heute, 125 Jahre später, über ein Filialnetz von 55 Niederlassungen zwischen dem Bodensee und der Donau verfügt. Eine oberschwäbische Erfolgsgeschichte par excellence! Und ein Ende des Hamma’schen Expansionsdrangs ist noch längst nicht in Sicht: Allein in diesem Jahr werden drei neue Geschäfte eröffnet. Und 2010 bezieht das Unternehmen einen neuen, erheblich vergrößerten Produktionsstandort in Ravensburg. Mit Sohn und Tochter steht zudem bereits die nächste Generation am Start. Die Zukunft ist also weiterhin erfolgsversprechend für das Familienunternehmen. „Es ist die Verbindung aus Tradition, Heimatverbundenheit und Fortschritt, die uns so stark macht“, ist Ferdinand Hamma überzeugt. Was noch dazu gehört: Qualitätsbewusstsein und ein gutes Betriebsklima. Da kann man nur gratulieren!
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Radolfzell) Chat, live.
Das ist doch mal eine gute Nachricht: Die Lakeparty.de-Chatter verlassen ihre Deckung hinterm Computer und treffen sich – von Angesicht zu Angesicht. Im Juli wurde im „Viva-Cafe Lakeparty“ die erste „permanente Café-Lakeparty“ aus der Wiege gehoben. Und zwar, ganz klar, mit einer richtigen Fete: Eine kubanische Band heizte den Chat-Freaks ordentlich ein, zusätzlich wurde Show-Cooking geboten. Die Idee zu der ganzen Sache hatte Arno Käppele von der Agentur Drei-M. Er brachte Viva-Pächter Nafis Beshiri mit Christian Treutlein und Felix Küster, den Gründern von Lakeparty.de, der größten Chat-Community am See, zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, den über 4000 aktiven Lakeparty-Nutzern allein in Radolfzell mit dem Café Viva einen zentralen Treffpunkt im realen, also physischen, Leben zu bieten, ohne dabei auf die Community verzichten zu müssen. Die Eröffnungsparty fiel mit dem verkaufsoffenen Abend in Radolfzell zusammen.
Viva / Café Lakeparty, Höllturmpassage 5, 78315 Radolfzell, Tel. +49(07732) 823877, www.lakeparty.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Das Port Said wird zur Osteria „Incontro Laugele“.
Nach acht Jahren „Port Said“ hat sich der kultige Algerier Kendriche aus dem früheren „Laugele“ am Fischmarkt verabschiedet. Sein Couscous war ebenso weit gerühmt wie die edlen Weine. Die Nachfolger an der Brotlaube heißen Maria Cazoni und Dario Foti, und mit ihnen zieht Italienisches in das frühere Kultlokal ein – insbesondere feine Käse und Schinken. Geplant ist, das Speiseangebot im Herbst um weitere warme italienische Delikatessen zu erweitern. Dazu gibt es sieben Biersorten, darunter das Schimmele vom Fass, und Weine aus Italien oder vom See. Ein exklusiver Genuss: Maya-Kaffee aus Norditalien. Die neuen Inhaber haben die historische Lokalität von Grund auf saniert und den Innenraum auf diese Weise heller und freundlicher gestaltet. Und: Das Laugele heißt wieder Laugele. Innen werden 40 Sitzplätze angeboten, außen ebenso.
Laugele, Brotlaube 4, 78462 Konstanz
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Meckenbeuren) Mediterranes Liebenau.
Vom 1. bis zum 16. August geht es im Liebenauer Landleben mediterran zu. Unter anderem wird Haubenkoch Artur Frick-Renz leckere, für das Liebenauer Landleben kreierte, Rezepte vorstellen. Als da beispielsweise wären: Artischocke im Kräutersud, Forellen-, Meerrettich- und Melonen-Cocktail, Paprikaschnitzel im Käsemantel oder Auberginenlasagne mit Ratatouille. Oder man verwöhnt sich auf der eigenen Sommerterrasse mit frischem mediterranen Gemüse Marke Eigenbau Liebenau. Dazu italienische Feinkost von der Antipastitheke, Ciabattavariationen aus der Bäckerei, Parmesan, Pecorino und Mozarella. Nicht zu vergessen die fruchtigen, herrlichen Weine. Buon apetito.
Liebenauer Landleben, Siggenweilerstraße 10, 88074 Meckenbeuren, Tel. +49 (07542)101296, www.liebenauer-landleben.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Es oktoberfes(ch)telt.
Das Oktoberfest findet auch – was sonst??? – in diesem Jahr wieder statt, nämlich vom 19. September bis zum 5. Oktober auf dem Festgelände Klein-Venedig. Eine kleine Vorschau: Täglich ab 14 Uhr kann man im größten Vergnügungspark am Bodensee den Sternen näher kommen mit Hilfe von "Stargate", einer Attraktion mit garantiertem Nervenkitzel. An Höhe nur noch vom Riesenrad übertroffen. Für Kinder und Jugendliche gibt's im Vergnügungspark eine Autobahn, den Dschungel-Train und einen Autoscooter. Eröffnet wird das deutsch-schweizerische Fest am Freitag, 19.9., durch den festlichen Umzug mit Pferdewagen und Musik. Und sonst? Ein farbenprächtiges Spektakel erwartet die Besucher in diesem Jahr: Das Ballonglühen. Auf dem Festgelände werden mehrere Heißluftballons in ihren bunten Farben leuchten. Auch die Modenschau wird diesmal nicht fehlen. Drei Wochen, voll gepackt mit Spaß für die ganze Familie. Aufi geht’s.
Mehr Informationen unter www.oktoberfest-konstanz.de
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Konstanz) Leckere Kleine.
„Piccolini“ nennt Annegard Pesaro die schnuckeligen kleinen Eisbecherchen, die sie in ihrem Eiscafé anbietet. Zum gleich Essen oder zum Mitnehmen. Nachdem sie im Winter eine Eisfachschule besucht hatte, stellt Annegard Pesaro ihr Eis selbst her – ohne Aroma-, Farb- und fast ohne Konservierungsstoffe. Das heißt: Natürliche Zutaten an Stelle von aromatisierten Eispasten. Auf die „kleine Verführung“ in Form der Mini-Eisbecher sei sie in Italien gekommen, sagt die Gastronomin – und bietet sie seit April auch in der am Hafen an. Unter zwölf verschiedenen Sorten hat der Eisfreund (und die Eisfreundin) die Qual der Wahl. Zitrone mit Brombeersauce, Joghurt mit Waldbeersauce, Grappasorbet mit Blattgold Dass so eine Auswahl an Piccolini eine feine Sache ist für Feiern aller Art, das haben schon etliche Konstanzer gemerkt. Extra zu diesem Zweck gibt es Boxen, in denen die Eisbecherle transportiert werden können. Eisgekühlt, versteht sich. Damit die Überraschung vor den Gästen auch gelingt.
Eiscafé Chicco, Hafenstraße 10, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 23343
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Weingarten) Täglich Ravioli und Salat.
Das Ristorante Pizzeria Luciano in der Weingartener Tennishalle hat einen neuen Pächter: Luciano Cacciatore, Frau Sophia und Bruder Marco sind an jedem Tag der Woche für die Gäste da und bewirten sie mit besonderen Salatvariationen, hausgemachter Pasta und anderen italienischen Köstlichkeiten. Zusätzlich angeboten werden ein Mittagstisch – mit Speisen auch zum Mitnehmen – und Abonnementsessen, speziell für die Mitarbeiter der umliegenden Firmen. Im behaglich eingerichteten Restaurant finden 60 Gäste Platz, auf der Terrasse 40. Insbesondere die Tennisspieler dürften für diese neuen Möglichkeiten, Hunger und Appetit zu stillen, dankbar sein.
Ristorante Pizzeria Luciano, Riedstraße 15, 88250 Weingarten, Tel. +49 (0751) 977 12 09
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Meersburg) Kulinarische Höhenflüge.
Die Residenz am See hat zwei neue Mitarbeiter, die für höchsten kulinarischen Genuss stehen. Markus Philippi, der neue Küchenchef, hat eine ausgesprochen spannende Reise durch erstklassige Küchen hinter sich. Darunter die Tonbacher Traube und andere sternegekrönte Etablissements. In der Residenz zaubert er nun Köstlichkeiten wie „Tranchen vom hausgeräucherten Ikarimilachs an Kräuter-Crème fraîche und Imperial-Kaviar“ oder „Medaillon vom Reh in Kakao gebraten an Roueneser Sauce, Balsamicokirschen und Topinambur“. Zusätzlich ist Alexandra, die Tochter des Hauses, neuerdings als Patissière in der Residenz tätig. Auch sie hat zuletzt bei Wohlfahrt in Baiersbronn Station gemacht. Bereits das Lesen der Dessertkarte bereitet Genuss. Da findet man so etwas wie „Geliertes Holunderblüten-Champagnersüppchen mit Topfensoufflé und süßem Trüffel“. Hmmmm Wie das erst schmeckt!
Residenz am See, Uferpromenade 11, 88709 Meersburg, Tel +49 (07532) 8004-0, www.hotel-residenz-meersburg.com
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Ehingen) Neues vom Tränkberg.
Vor wenigen Wochen hat Nehad Sukic das Café Tränkberg in Ehingen übernommen. Der gebürtige Ehinger ist kein Neuer in der Gastro-Branche: Er kennt sie quasi von Kindesbeinen an und hat in den letzten Jahren im, ebenfalls vor Ort ansässigen, Gastronomiebetrieb seiner Eltern gearbeitet. Das Tränkberg bietet 60 Sitzplätze im Innen- und 40 im Außenbereich. Für die Raucher steht eine großzügige Lounge zur Verfügung und für "Netzwerker" ein Internet-Surfplatz. Das Speiseangebot ist Bistro-typisch: Es gibt kleine Snacks wie Baguettes und Salate. Und natürlich Café in verschiedensten Variationen und internationale Cocktails.
Café Tränkberg, Kornhausgasse 6, 89584 Ehingen, Tel. 0160 980 16169 geöffnet 10 bis 1 Uhr, kein Ruhetag
Text: Claudia Antes-Barisch
(D-Wasserburg) Frischer Wind fürs Waldhorn.
Der schön gelegene Gasthof Waldhorn, der lange Jahre vor sich hin vegetierte und zuletzt nur noch als Pension Garni fungierte, bekommt einen neuen Auftritt. Quereinsteiger Ralf Drahten hat sich des Gasthofs angenommen und wird ihn nach und nach aufpäppeln. Zunächst wurde das Restaurant wiederbelebt: Der Koch versucht sich in dem spannenden Spagat zwischen gehobener und bodenständiger Küche. Die Karte liest sich sehr vielversprechend. Beispiel: Linzgauer Lammragout mit Roten Beten und Frühlingszwiebeln, dazu geröstete Scheiben vom Serviettenknödel. Convenience bleibt hier Fremdwort. Im kommenden Winter wird Drahten dann die Gästezimmer auf Vordermann bringen lassen. Und zwar, ganz im Sinne des Waldhorn-Gesamtkonzepts, mit Hilfe energiesparender Solartechnik für Warmwasser und Heizung. Drahten: „So werden die Gäste künftig nicht nur schön bei uns wohnen, sondern auch umweltschonend’ duschen und schwimmen.“ Die Küche arbeitet von 11.30 bis 13.30 und von 17.30 bis 21 Uhr. Dienstag ist Ruhetag.
Gasthof Waldhorn, Hengnau 21, 88142 Wasserburg, Tel. +49 (08382) 89001
Text: Claudia Antes-Barisch
(A-CH-D-Bodensee) Reduzierte Fischausbeute.
Die diesjährige Internationale Bevollmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBFK) in Konstanz stand diesmal unter dem Vorzeichen der anhaltend geringen Fangerträge der Berufsfischer am Obersee im vergangenen Jahr. Immerhin lag der Gesamtfang um 39 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. 2007 wurde das schlechteste Ergebnis seit 1954 erzielt. Diese Entwicklung scheint sich auch im ersten Halbjahr 2008 fortzusetzen. Generell sei der Rückgang allerdings im Zusammenhang mit den begrüßenswerten und äußerst erfolgreichen Maßnahmen zur Reinhaltung des Sees zu sehen, durch die der Phosphor als wichtiger Pflanzennährstoff stark zurückgegangen sei, hieß es seitens der IBFK. Von der geringen Phosphorkonzentration profitiert der Seesaibling, der im Gegensatz zu anderen Fischen ein Topresultat erzielte. Der Anteil der Felchen am Gesamtfang lag bei 72 Prozent. Da mittelfristig kaum mit einem deutlichen Anstieg der Erträge aus dem Bodensee gerechnet werden kann, befasste sich die Konferenz mit den Möglichkeiten einer Anpassung der Befischungsintensitäten.
Text: Claudia Antes-Barisch


