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Gerüchteküche Juni 2008

(D-Überlingen) Wunderbar – Mediterran: Am Landungsplatz gibt es eine neue Attraktion.

Die belebteste Piazza weit und breit, das Ufer als Panorama und direkt auf dem Landungsplatz eine Bar. So etwas kennt man nur aus Italien. Doch Pino Arena ist immer für eine Überraschung gut – und damit hat er nun ein Stück Riviera an die Bodenseeriviera gezaubert. Schön so!

Café Pizzeria Allegretto; Landungsplatz 1; D-88662 Überlingen

Text: Kai von Twistern

(D-Südbaden) Bienen mögen kein Clothianidin.

Die badischen Imker verzeichnen trotz schönsten Wetters massive Schwächungen, ja Zusammenbrüche ihrer Bienenvölker. Eigentlich hätten das milde Winterklima und die gute Versorgung mit Nektar und Pollen die Bienenvölker im Frühjahr anwachsen lassen sollen. Stattdessen werden sie immer mehr dezimiert. Die Gründe dafür liegen in den vielfältigen Umweltgiften. Insbesondere das hochtoxische Nervengift Clothianidin macht nach den Erfahrungen der Imker den Bienen zu schaffen. Es wird u.a. zum Beizen der Maissaat eingesetzt, um den Mais-Wurzelbohrer zu bekämpfen, und Teile Baden-Würtembergs sind Mais-Wurzelbohrer-Gebiet. Es liegt nahe, dass durch den Einsatz der Saatmaschinen aufgewirbelte Stäube beispielsweise auf blühende Rapsfelder und Blumenwiesen abdriften, die von den Bienen beflogen werden. Die italienischen Imker, bei denen die Aussaat des Mais schon vor einigen Wochen erfolgte, konnten bei Untersuchungsproben aus verendeten Bienen den Wirkstoff Clothianidin nachweisen. Im Elsass haben Imker bereits gegen die Anwendung des Pflanzengiftes demonstriert und ein Verbot gefordert. Bei uns wird nun heftig darüber nachgedacht, was zu tun ist.

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Hauptwil-St.Pelagiberg und Wigoltingen) Spitzenköche zieht es aufs Rad.

Küchenchef ist ein Beruf mit hohem Stressfaktor. Kaum verwunderlich also, dass gerade hochdekorierte Spitzenköche nach körperlichem und mentalem Ausgleich suchen. Rudi Brander beispielsweise hat Töpfe und Tiegel seiner Wirtschaft St. Pelagius gegen den Fahrradsattel getauscht und ist innerhalb von zwei Wochen auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und ans Cap Finsterre geradelt. Zusammen mit Norbert Krapf, dem ehemaligen Schweizer Radsportmeister und Inhaber des größten Radsportgeschäftes der Ostschweiz, fuhr er 150 bis 170 km täglich, logierte in Pilgerunterkünften und nahm allerlei Unannehmlichkeiten in Kauf für das eine Ziel: etwas Außergewöhnliches zu tun. Klar, dass die Aktionszeiten auf dem Jakobsweg andere sind als bei der Küchenbrigade: Da wurde früh um sieben das Rad gesattelt, und abends um zehn herrschte in den Unterkünften Nachtruhe. Ein tolles Erlebnis war es allemal für den begeisterten Koch. – Nicht, dass Brander der einzige seiner Art wäre. Auch Wolfgang Kucheler vom Schäfli in Wigoltingen hat sich aufs Velo geschwungen und ist nach Santiago gefahren. Er hatte es noch eiliger und war bereits in zehn Tagen am Ziel. Der Wunsch des 57-Jährigen: den Jakobsweg nochmal schaffen – in neun Tagen. Na, denn.

www.pelagius.ch, www.schaefli-wigoltingen.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

Gesundes Frühstück – gesunde Schüler.

Zum Großteil frühstücken Schüler falsch oder überhaupt nicht. Sie sind folglich im Unterricht unkonzentrierter und leistungsschwächer als ihre Mitschüler, die mit einer gesunden Grundlage in den Tag starten. Ein vom Landesverband PLENUM unterstütztes Projekt setzt an diesem Missstand an und will Schülern wie Eltern Appetit auf ein Frühstück machen, das sich aus regionalen Bio-Produkten zusammensetzt. Die „Bio-Brotbox“ wird Vollkornbrot, Äpfel, Karotten und all das enthalten, „was ein gesundes Frühstück ausmacht“, erklärt Friederike Hemsath, die Initiatorin vom Verein Naturkost Südwest in Wangen. Möglichst alle Erstklässler in den Landkreisen Ravensburg, Bodenseekreis und Konstanz sollen am 17. September eine solche bunte Bio-Brotbox erhalten. Da Landwirte aus der Region die Produkte liefern, wird das Projekt von PLENUM Allgäu-Oberschwaben und PLENUM Westlicher Bodensee unterstützt. „Wir können mit der Aktion zeigen, dass unsere Region alles hergibt, was es für eine vernünftige und schmackhafte Ernährung braucht“, unterstreicht Markus Zipf von der PLENUM-Geschäftstelle in Ravensburg. Vorbild für die Aktion ist eine Initiative der damaligen Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast, die 2002 in Berlin startete und bundesweit großen Erfolg hatte. Jetzt liegt es nur noch an den hiesigen Schulen …

www.plenum-bodensee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Westlicher Bodensee) Frühstücken, wo der Hahn kräht.

Unverändert beliebt bei Einheimischen und Touristen ist das Frühstück auf dem Bauernhof. Deshalb öffnen am 6. Juli wieder 17 Bauernfamilien am westlichen Bodensee, von Tengen-Uttenhofen bis Deggenhausertal-Obersiggingen, gleichzeitig ihre Höfe und laden zu einem herzhaften und reichhaltigen Frühstücksbuffet. Zwischen 9.30 und 13 Uhr gilt es, sich an ofenwarmem Bauernbrot, selbstgebackenem Hefezopf, hofeigenem Käse und herzhaften Wurstspezialitäten, frisch gepressten Säften, frischem Obst, deftigen Bratkartoffeln mit Bauernspeck und vielem mehr zu laben. Die Nachfrage ist groß – die Platzzahl allerdings begrenzt. Anmeldungen sind ab sofort nur direkt auf den Höfen möglich. Da mit dem Bauernhof-Frühstück die große Vielfalt der heimischen Landwirtschaft erlebbar und gleichzeitig die Leistung der Landwirte thematisiert wird, hat es die Unterstützung von PLENUM Westlicher Bodensee.

Unter www.buure-zmorge.de können alle aktuellen Informationen über die Angebote und die teilnehmenden Betriebe abgerufen werden, auch die Ausnahmen vom oben genannten Termin.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-RV/Oberhofen) 130 Jahre Wirtschaft zur Linde

Das traditionelle Haus im Herzen des kleinen Ortes Oberhofen feiert vom 20. bis 21. Juni mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ein besonderes Jubiläum. Bereits seit über 130 Jahren steht die gemütliche und rustikale Wirtschaft für ihre gut bürgerliche und wohlschmeckend traditionelle schwäbische Küche. Erika und das Oberhofener Urgestein "Paule" Lauber führten das beliebte Lokal selbst über 20 Jahre lang und übergaben Markus Egenrieder im Oktober 2007 die Regie. Zusammen mit dem bekannten Maskenschnitzer "Jogi" Weiß feiert Pächter Markus Egenrieder mit einem speziellen Wochenmarkt, einem Kinderkarussell, einer Tombola mit Schießbude, Kutschfahrten, einem Auftritt des Männerchors Eschach sowie mit Live-Musik von Günther & Alfons und nicht zuletzt anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von "Jogi" Weiß mit einer tollen Maskenausstellung und "Kinderschnitzen" dieses seltene Ereignis. Bereits am Freitagabend ab 18:00 Uhr spielt das beliebte V.I.P- DUO im Festzelt zum Tanz auf. Die Jubiläumsveranstaltung findet bei jeder Witterung statt, für das leibliche Wohl der Gäste wird bestens gesorgt.

Wirtschaft zur Linde, Kemmerlanger Str. 14, 88214 RV/Oberhofen, Tel.: +49 (0751) 769 49 59, . Öffnungszeiten Mo, Di, Do ,Fr ab 15 Uhr, Sa, So und Feiertags ab 10 Uhr.

Text: Andy Heinrich

(D-Kressbronn) Der Alptraum: Feuer an Bord

"Der einzige Ausweg vor Rauch, giftigen Dämpfen und Flammen bei einem Brand an Bord ist oft nur der beherzte Sprung ins Wasser", so der Leiter der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, Heinz-Joachim Unglert während der ersten großen Brandschutzübung der Friedrichshafener Feuerwehr und der Wasserschutz- und Seepolizeien beim Yachthafen ULTRAMARIN in Kressbronn Gohren. Die Szenerie vor dem größten Bodensee-Freizeithafen ist nur gespielt und sicher angelegt: Auf einem vor der Hafeneinfahrt liegenden, ehemaligen Kiesschiff bricht plötzlich auf dem Deck ein Feuer aus. Über 200 Zuschauer verfolgen von Land aus die Löscharbeiten der Besatzung des Feuerlöschbootes. "Im Ernstfall ist eine derart schnelle Anfahrt der Rettungskräfte unmöglich, obwohl in Radolfzell, Überlingen, Konstanz und Friedrichshafen Löschboote liegen" erklärt Wapo-Chef Heinz-Joachim Unglert. Bis das Boot zum Auslaufen bereit ist vergehen bis zu 15 Minuten. Hinzu kommt: Es gibt viele Gemeindefeuerwehren am Bodensee, aber nur wenige, die für die Bootsbrandbekämpfung ausgestattet sind. Seit 2002 gab es auf dem Bodensee insgesamt 32 Brände an Bord von Schiffen. Daher müssen die Skipper stets dafür sorgen, dass Schiff, Mannschaft und Technik in Ordnung sind.

Infos: WSP-Inspektion Bodensee, Seestraße 7, 88045 Friedrichshafen, Tel.: +49 (07541) 28 93-0
www.ultramarin.com

Text: Andy Heinrich

(D – RV/Bottenreute) Erholung und Spass für die ganze Familie

Willkommen auf dem Bauernhof der Familie Hügle – inmitten malerischer Landschaft und eindrucksvollem Bodensee- und Alpenpanorama zwischen Ravensburg und Bodensee gelegen. Der traditionsreiche Erbhof ist seit Jahrhunderten im Familienbesitz und wird heute in der 10. Generation von Susanne und Wolfgang Hügle geleitet. Bei uns erleben Sie Spass pur. Mit unserem Kirschgarten, der Abenteuerscheune, einem Maislabyrinth, unserer urigen Gutswirtschaft mit großem Biergarten und gemütlicher Kaminecke mit Loungebereich genießen Sie den sonntäglichen Bauernbrunch (bitte anmelden) und unsere hochwertige, regionalen Produkte mit unverwechselbarem Geschmack und Frische. Selbstgebackener Kuchen, köstliche Kaffeespezialitäten und liebevoll zubereitete Kleinigkeiten wie auch unsere beliebten Dinnete aus dem Ofen runden unser großes Angebot an Speisen und Unterhaltung, besonders auch für Kinder, Feste, Familienfeiern und Firmenevents ab. Saisoneröffnung ist ab dem 21. Juni, im Sommer täglich geöffnet, ganzjährig am Wochenende und in den Schulferien…dass muss man erleben!

Familie Hügle, Bottenreute 5-7, 88214 Ravensburg, Tel.: +49 (0751) 618 23, Fax: +49 (0751) 618 19, www.guthuegle.de,

Text: Andy Heinrich

(A-Bregenz) "James Bond" Gala-Dinner im Casino Bregenz voller Erfolg

Einen außergewöhnlichen, lukullischen "007 "Abend veranstalteten das Casino Bregenz in Kooperation mit der Bregenz Tourismus und Stadtmarketing GmbH mit rund 80 Gästen im Casinorestaurant. Sämtliche Gerichte lehnten sich an die Rezepte des berühmten Bond-Schöpfers und Autors Ian Fleming. Manfred Gasser, Geschäftsführer des Casinorestaurants, empfing die Gäste standesgemäß mit einem Martini nach dem Original 007-Rezept – natürlich gerührt, nicht geschüttelt. Feinster Beluga Kaviar auf Kartoffelpüree, Taschenkrebse auf warmen Spargelsalat, exzellente Seezungen-Röllchen sowie feinstes Rinderfilet mit Morchel-Hollondaise sorgten an diesem rundum gelungenen Abend für eine Explosion der Sinne. Zwischen den Gängen informierte Kinoexperte Dr. Siegfried Tesche anhand der jeweiligen Filmsequenzen über die einzelnen Speisen und man erfuhr, dass "Bond eigentlich kein Gourmet" sei, "wohl aber ein Mann mit einem sehr guten, persönlichen Geschmack". Nach Aussage von Dr. Tesche versuchte Ian Fleming auf diese Weise, den vom II. Weltkrieg geprägten Landsleuten wieder den Genuss nahe zu bringen, wozu auch ausgewählte Rauchwaren und erlesene Weine zählten.

Bregenz Tourismus & Stadtmarketing GmbH, Tel: +043 (0) 5574 58588 21, www.bregenz.ws

Text: Andy Heinrich

(CH / D-Untersee) Kräuterwochen am Untersee.

Welche wunderbare Wirkung Kräuter auf die Geruchs- und Geschmacksnerven haben, zeigt sich alljährlich in konzentrierter Form bei den Untersee-Kräuterwochen: Hier geht es vier Wochen lang um Salbei, Basilikum & Co. – aber auch um weniger bekannte Pflänzchen aus dem Garten des Reichenauer Abtes Walafried Strabo. Das Programm der vom 24. Mai bis zum 22. Juni dauernden Kräuterwochen umfasst Führungen, Märkte, Wanderungen und besondere kulinarische Angebote: 18 Restaurants und Hotels der Region bieten ihren Gästen in dieser Zeit auf einer Sonderkarte ein Drei-Gänge-Kräutermenü oder kreative Kräuterspezialitäten. Da Kräuter nicht nur dem Genuss, sondern auch der Gesundheit zuträglich sind, sollte man zumindest eine Kräuterwanderung oder –führung nicht verpassen. Immer wieder schön und duftreich: Der Radolfzeller Kräutermarkt. Über die Veranstaltungen und beteiligten Restaurants informiert ein Faltblatt, das bei den örtlichen Tourist-Infos ausliegt oder bei Tourismus Untersee angefordert werden kann.

Tourismus Untersee e.V., Im Kohlgarten 2, 78343 Gaienhofen, Tel. +49 (07735) 919055, , www.tourismus-untersee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell) Kreuz öffnet wieder.

Lange – ganze neun Monate – mussten die Radolfzeller darauf warten, dass sich für das zentral gelegene Gasthaus Kreuz wieder ein Pächter findet. Endlich ist es soweit: Nafis Beshiri, der seit kurzem auch das Café Viva in der Höllturmpassage betreibt, hat das Kreuz übernommen und sitzt nun mit einem zweiten Objekt in Radolfzell fest im Sattel. Er will das Gasthaus mit dem vermutlich schönsten Radolfzeller Biergarten auf ähnliche Weise weiterführen wie es vor der mehrmonatigen Schließung gehandhabt wurde und hat daher auch bei der Innenrenovierung am klassischen Stil wenig verändert. Neu ist, dass künftig ein Mittagsbuffet mit kalten und warmen Speisen angeboten wird. Die Küche ist insgesamt gut- bürgerlich, samstags und sonntags kann man sich unter den Nussbäumen im Biergarten zum Weißwurstfrühstück niederlassen. Wie ehedem soll es hin und wieder Live-Musik geben. Und wer lieber zu hause speisen oder feiern möchte, hat die Möglichkeit, den neuen Catering-Service des Gasthauses in Anspruch zu nehmen. Eröffnung ist am 31. Juni. Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10 – 23 Uhr, Sa. und So. 9 – 24 Uhr. Es gibt durchgehend warme Küche.

Gasthaus Kreuz, Obertorstraße 3, 78315 Radolfzell

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Bregenz) Kochshow und Tosca.

Die Bregenzer Seebühne als Schauplatz der ZDF-Kochshow „Lafer! Lichter! Lecker!": Die ZDF-Starköche Johann Lafer und Horst Lichter werden am 28. Juni mit ihrer Kochshow in der ZDF-Arena direkt in der Opernkulisse von „Tosca“ gastieren. Die Show ist wohl die erste Kochschule im deutschen Fernsehen, die durch einen verbalen Schlagabtausch der beiden Protagonisten zum Comedy-Format mutiert – Sternekoch Lafer trifft auf das Kölsche Küchenoriginal Lichter. Mit ihrem unterhaltsam-lockeren Koch-Einmaleins und den daraus entstehenden Vier-Gänge-Menüs zieht das Koch-Duo samstags durchschnittlich knapp zwei Millionen Zuschauer in den Bann. Und jetzt Tosca. Was wohl Verdi dazu zu sagen hätte? Ein Kostverächter war der Italiener sicher nicht.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell) Vorschläge für “Kochen ohne Reue“.

Wenn in einer Großküche riesige Mengen an Lebensmitteln verarbeitet werden, bleibt die Qualität nicht selten auf der Strecke. Nicht so bei der Radolfzeller Mettnau-Kur. Hier wird gleichermaßen gesund und schmackhaft gekocht. Nachzulesen auch in einem jetzt bereits in zweiter, überarbeiteter Auflage erschienenen Kochbuch, das Küchenchef Werner Schönmetzler und Diät-Assistentin Renate Mühr aus über 200 Rezepten zusammengestellt und auf kleine Portionen heruntergerechnet haben. Das reich bebilderte Buch tritt den Beweis an, dass Diätküche keineswegs nur fad und langweilig ist und dürfte folglich auch Nicht-Kurende interessieren. Schließlich fordert die allgemeine Koch-Maxime eine leichte, ballaststoffreiche, fettbewusste und ausgewogene Ernährung.

„Kochen ohne Reue. Gesund Genießen!“, 220 S., 23 Euro; zu beziehen an den Rezeptionen der Kliniken und über die Internetseite der Mettnau-Kur: www.mettnaukur.de.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Reichenau) Den Sommer begrüßen.

Man soll den 21. Juni nicht ungenutzt verstreichen lassen: Schließlich gibt es nur einen Sommeranfang im Jahr. So sieht es wohl auch das Team des Ganter Hotel & Restaurant Mohren und bietet seinen Gästen pünktlich zum Sommeranfang am 21. Juni ein Sommerfest. Das Angebot des Tages umfasst ein Überraschungsbarbecue, Vorspeisen- und Dessertbuffets, sowie leckere Weine aus Regionen der Seeanrainer Österreich, der Schweiz und Deutschland. Komplettiert wird das kulinarische Programm durch die Weinmoderation des Weinkenners Reiner Rembs, und Livemusik sorgt für einen schwungvollen Einstieg in den Sommer. Beginn ist um 18.30 Uhr; wer dabei sein möchte, sollte rechtzeitig reservieren. Letzteres gilt natürlich auch für die Untersee-Kräuterwochen im „Mohren“, die vom 24. Mai bis zum 22. Juni Genüsse mit feinen Gerichten rund ums würzende Kraut versprechen.

Ganter Hotel & Restaurant Mohren, Pirminstraße 141, 78479 Reichenau, Tel. +49 (07534) 99 440, www.mohren-bodensee.de, Restaurant geöffnet Mo.- So. 11 -24 Uhr.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Wurstauszeichnung.

Dass die Firma Otto Müller guten Schinken und ebensolche Wurst produziert, wurde ihr hochoffiziell bei der letzten internationalen DLG-Prüfung bescheinigt: Die Frankfurter Prüfer haben den Fleisch- und Wurstwarenhersteller aus Konstanz für die hohe Qualität seiner Produkte ausgezeichnet. Das Unternehmen erzielte vier Gold- und vier Silber-Medaillen. DLG-prämierte Produkte müssen sich einer umfassenden sensorischen Analyse unterziehen, die um weitere (Labor-) Untersuchungen ergänzt wird. An der europaweit führenden Qualitätsprüfung nahmen 546 Unternehmen aus 11 Ländern mit 5514 Produkten teil. Die DLG will auf diese Weise die Produktqualität von Lebensmitteln auf Basis neutraler, verbindlicher Qualitätsstandards fördern. Nur Produkte, die die DLG-Qualitätskriterien erfüllen, erhalten die Auszeichnung „DLG-prämiert“ in Gold, Silber und Bronze und dürfen damit werben. Schön für Müller.

Otto Müller, Fleisch- und Wurstwaren GmbH, Max-Stromeyer-Straße 49, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 5937-0, , www.otto-mueller.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bad Waldsee) Grillsaison eröffnet

Ran an den Rost: Mit einem Country-Barbecue eröffnet der Golf & Vitalpark am Freitag, 13. Juni 2008 die Grillsaison! Auf der großen Terrasse, von wo aus die Gäste einen herrlichem Blick auf die ersten Spielbahnen haben, zeigen die Grillmeister ab 18.30 Uhr die hohe Kunst des Grillens nach amerikanischem Vorbild auf dem Farmer Grill. Gegrillte Gemüsespezialitäten, verschiedene Steaks, Lammkeule, Feuerwurst und Baby Back Ribs sowie Lachsfilet und viele andere Schlemmereien stehen mit auf der Barbecue-Karte. Weitere Barbecues folgen immer freitags vom 13. Juni bis 29. August 2008, jeweils ab 18.30 Uhr und auf Anfrage. Preis: EUR 25,00 pro Person.

Weiter Informationen zum Country-Barbecue:
Golf und Vitalpark Bad Waldsee
Hopfenweiler 1
88339 Bad Waldsee
Tel.: +49 (07524) 40 17 184
www.waldsee-golf.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Heimenkirch) Raffinesse gewinnt

Der Sommer ist da und damit die ideale Zeit für ein ausgiebiges Picknick in Mutter Natur. Doch es müssen nicht immer belegte Brote und kalte Hähnchenschenkel mit von der Partie sein. Warum nicht mal etwas kulinarische Abwechslung in den Picknickkorb bringen, etwa mit „Allgäuer Edelkrebsnocken auf Kartoffelküchle“? Für alle Feinschmecker und Genießer hat die Meckatzer Löwenbräu zusammen mit Kreativkoch Heinz Hörger pünktlich zum Beginn der Picknick- und Freiluftsaison ein Rezeptheft mit außergewöhnlichen Picknick-Rezepten zum Sammeln und Nachkochen kreiert. Bei den Rezepten wurde besonders auf die Verwendung natürlicher und leichter Zutaten aus der Region geachtet. „Unsere Region bietet eigentlich alles, was ein Genießer für ein leichtes und feines Mahl braucht“, so Ralf Hörger. Dazu empfiehlt Brauereichef Michael Weiß ruhig mal den klassischen Wein durch ein gutes Bier zu ersetzen: „Wir Meckatzer möchten unsere Kunden nicht nur darauf aufmerksam machen, welche hervorragende Qualität unsere Biere haben, sondern auch wie vielseitig Bier geschmacklich ist.“ Der Clou: Hobby-Köche und Picknickbegeisterte haben ab sofort die Möglichkeit, an einem Rezeptwettbewerb teilzunehmen. Eine Fach-Jury prämiert die raffiniertesten Gerichte. Den Gewinnern winken tolle Prämien.

Genauer Informationen zum Wettbewerb sowie die Rezepthefte für Vorspeisen von Meckatzer Löwenbräu und Ralf Hörger gibt’s auf www.allgaeu-picknick.de.
Rezepthefte für Hauptspeisen liegen ab Ende Juni im Handel aus. Die Desserts schließen im Juli die Rezeptreihe ab.

Text: Sandra Weinmann

(D-Ehingen) In neuem Glanz

Seit elf Jahren ist Hotelier und Wirt Hans-Peter Huber mit am Platz an der Schulgasse in Ehingen. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten erstrahlt das Hotel und Restaurant Ochsen jetzt wieder in neuem Glanz. „Ein paar Modernisierungsarbeiten waren notwendig“, erklärt der Gastronom, „denn schließlich möchten wir unseren Gästen ja ein tolles Ambiente bieten, in dem sie sich rundum wohlfühlen können.“ Aus diesem Grund wurden die Gästezimmer einschließlich der sanitären Anlagen komplett renoviert und allergiegerecht ausgestattet. Damit besitzt der Hotelbereich ab sofort die Qualitätsstufe „3 Sterne Superior“. Und auch der gesamte Küchenbereich hat sich einem Rundumlifting unterzogen. Dort wird großen Wert auf heimische Produkte gelegt. „Es lässt sich eine klare Rückbesinnung auf Qualität aus der Region feststellen“, erklärt Hans-Peter Huber. „Unseren Gästen ist es immer wichtiger, eine Garantie für die Herkunft und Qualität zu haben. Deshalb haben wir die Gastronomie vollständig auf regionale Produkte umgestellt.“ Doch nicht nur kulinarisch, auch künstlerisch hat der renovierte Ochsen viel zu bieten: In allen Zimmern und auf allen Etagen finden die Gäste auf Seide gemalte und teils großflächige Kunstwerke: Sie zeigen Ehinger Stadtansichten und Motive aus der Geschichte der Stadt im ersten Stock, Landschaftsmotive aus der Region Donau, Oberschwaben und Alb im zweiten Stock und Motive des Golfsports im dritten Stock. Die insgesamt 45 Werke stammen von der Öpfinger Künstlerin Karin Kahlbrecht. Steffi Holder aus Laupheim malte für Hans-Peter Huber und seinen „Ochsen“ zwei Wandbilder: eine Ansicht seines Gasthauses mit einem Teil von der Schulgasse und das Motiv des Ochsen-Schilds mit einer Weltkarte im Hintergrund.

Weitere Infos:
Hotel & Restaurant
"Gasthof zum Ochsen"
Schulgasse 3
89584 Ehingen an der Donau
Tel.: +49 (07391) 77 05 30
Fax: +49 (07391) 77 05 314
www.hotel-zum-ochsen-ehingen.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Bad Schussenried) Dreamteam Wein & Schokolade???!!!

Weinliebhaber und Naschkatzen aufgepasst: Bei einer Veranstaltung der ganz besonderen Art im neu eröffneten Restaurant CARLO´S im Chorherrenkeller des Neuen Klosters treffen badische und württembergische Weine auf edelste Schokoladen. Unter professioneller Leitung der international erfahrenen und ausgebildeten Sommelière Christiane Leibßle erfahren die Gäste dort Interessantes und Wissenswertes über das Dreamteam Wein und Schokolade und erleben eine professionell moderierte Weinprobe. Passend zu den ausgeschenkten edlen Tropfen werden auserwählte, handgeschöpfte Schokoladen und Pralinen gereicht und runden das Event im wahrsten Sinne des Wortes geschmackvoll ab.

Weitere Infos und Eintrittskarten erhalten Sie bei der Tourist-Information Bad Schussenried, Wilhelm-Schussen-Str. 36, 88427 Bad Schussenried, Tel.: +49 (07583) 940 171, www.bad-schussenried.de
Wein und Schokolade: Sa, 14. Juni, 19.00 Uhr, Restaurant CARLO´S im Chorherrenkeller des Neuen Klosters Bad Schussenried

Text: Sandra Weinmann

(D-Bodenseekreis) Übersetzung à la carte

Wohl jeder kennt die Situation: Man sitzt im Urlaub oder auf Geschäftsreise in einem Restaurant und versteht die Speisekarte nur zum Teil oder gar nicht. Die Bestellung bleibt ein Rätsel. So erging es bislang auch vielen der jährlich knapp 350.000 ausländischen Übernachtungsgäste im Bodenseekreis. Doch damit soll jetzt ein für alle Mal Schluss sein. Um sprachlichen Missverständnissen und bösen Überraschungen beim Restaurantbesuch vorzubeugen, ermöglicht die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH (WFB) mit dem Projekt „internationale Speisekarte“ jetzt allen Hoteliers und Gastronomen im Bodenseekreis, ihre Speisekarte unkompliziert, kostengünstig und schnell übersetzen zu lassen. Bereits zur Outdoor-Messe sollen sie ihre Gäste mit englischen, italienischen und französischen Speisekarten überraschen können. Wie’s funktioniert? Ganz einfach: Der Gastronom sendet seine zu übersetzende Karte bis zum 15. Juni per E-Mail an die WFB, und diese kümmert sich um alles weitere. Durchgeführt wurde das Projekt gemeinsam mit der Stadtmarketing GmbH, der Messe und dem Verkehrsverein Friedrichshafen sowie der Kur und Touristik Überlingen GmbH und dem Gaststättenverband DEHOGA.

Weitere Infos: Wirtschaftsförderung Bodenseekreis GmbH, Leutholdstr. 30, 88045 Friedrichshafen, Tel. +49 (07541) 385 88 40,

Text: Sandra Weinmann

(D-Singen) Sonne, Strand und Sand in Singen

Palmen und Sandstrand mitten in Deutschland? Ja, sogar mitten in Singen, und zwar direkt neben dem Hauptbahnhof. Reisende, die gerade dem ICE entstiegen sind, reiben sich erstaunt die Augen und denken, sie seien versehentlich in Italien gelandet, aber nein: Sie sind genau richtig. Der Betreiber der Singener Szenekneipe Café-Bar Hauptbahnhof Singen, Jan-Christoph Uhl, hat im Außenbereich kurzerhand Sand und Palmen und Liegestühle verteilt, die Getränke – Spezialität sind Cocktails und Kaffeevariationen – werden auf umgedrehten Bierkästen serviert, Chill-out Musik im Hintergrund, freitags und samstags legen DJs Musik jeder Tonlage auf. Die Fußball-EM 2008-Spiele werden auf Großleinwand übertragen. Wann wohl das erste Beachvolleyball-Turnier startet?

Strandbar an der Café-Bar Hauptbahnhof Singen, Bahnhofstraße 2, D-78224 Singen, Tel. +49 (07731) 90 77 90, www.bahnhofscafe.de

Text: Anja Böhme

(CH-Blauburgunderland) Wenn die Rebe blüht.

Das Schaffhauser Blauburgunderland, eine rege Marketing- und Produktionsgemeinschaft von Winzern und Händlern im grenznahen Land des Pinot Noir, beweist immer wieder ein gutes Gespür für Aktivitäten, die sowohl Einheimische wie Touristen anziehen. So auch beim Traubenblütenfest, das am 14. und 15. Juni in den meisten Rebbaugemeinden gefeiert wird: Produzenten und Kellereien öffnen ihre Rebhäuschen für Gäste aus nah und fern und laden zum Degustieren und Fachsimpeln ein. In Hallau beispielsweise können sich die Besucher mit Pferdefuhrwerken zum größten Rebberg der Deutschschweiz chauffieren lassen. Bei und in den „Räbhüüsli“ gibt es nebenbei auch interessante Informationen über den Weinbau und zwischen den Weindegustationen typische Leckerbissen. Weinselige Musik, ein Kinderzelt mit diversen Attraktionen und am Samstagabend Disco in der Räbluus-Bar: Die Hallauer ziehen beim Traubenblütenfest alle Register des Feierns.

Branchenverband „SchaffhauserWein“, Herrenacker 15, Schaffhausen, , www.blauburgunderland.sh

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Langrickenbach) Wein und Musik zusammengeschmiedet.

Was kann man aus einer 300 Jahre alten Schmitte machen? Wo früher Hufeisen geschmiedet wurden, kann man zeitgemäß Autos zusammenflicken – oder auch Wein verkaufen. Aus Freude am Wein hat der Weinkenner, Pianist und Sänger Manuel Bischof zusammen mit Beat Stäheli einen Weinhandel in Sulgen aufgemacht, der in den letzten Jahren zu einem der größten Importeure für Weine aus dem Languedoc-Roussillon geworden ist. In dem Land zwischen Mittelmeer, Cevennen und Pyrenäen werden inzwischen nicht nur in kleinen Gebieten wie Corbières und Minervois, sondern auch in der Ebene bemerkenswert gute Weine gemacht. Bischof und Stäheli importieren die Weine direkt – und sie kennen auch die Produzenten persönlich. Seit 1994 tritt Manuel Bischof daneben mit seiner Band tab auf. Um beide Aktivitäten zu verbinden, wurde 2003 die Schmitte in Langrickenbach (von Kreuzlingen ca. 10 km Richtung St. Gallen) als Degustations- und Konzertlokal eröffnet. Ab Juni dient sie auch als Weinshop und Weinlounge. Mit einem Konzert der Band tab werden am 6. Juni die neuen Räume eröffnet: um 15 Uhr der Weinshop, um 21 Uhr die Weinlounge.

tab wein & musik GmbH, Waldhof 14, 8585 Langrickenbach, Tel. +41 71 410 27 92, www.weinundmusik.ch

Text: Patrick Brauns

(D-Sigmaringen) Zündapp im Zoller-Hof.

Im Zuge des Neubaus der modernen Abfüllanlage in der Sigmaringer Brauerei Zoller-Hof entsteht in den nächsten Wochen das weltweit umfangreichste Museum der Marke Zündapp. Mit der Brauerei-Idee einer „gläsernen Produktion“ ging gleichzeitig der Gedanke einher, ein Museum für die Marke Zündapp in die Räumlichkeiten der ehemaligen Füllerei zu integrieren. Grund: Der leidenschaftliche Zündapp-Sammler Adolf Mattes aus Königsheim suchte in etwa zeitgleich Räumlichkeiten für seine Schmuckstücke. Die Sammlung umfasst rund 100 Exponate und in den vergangenen Monaten hat die Brauerei fast alle erworben. So werden nicht nur die legendären Motorräder und das berühmte Automobil „Janus“, sondern auch die weniger bekannten Produkte der Marke Zündapp wie Nähmaschinen, Außenborder, Flugmotoren und Stromaggregate gezeigt. Das Mattes Zündapp-Museum in Sigmaringen wird am 8. Juni beim Hoffest der Brauerei Zoller-Hof eröffnet.

Öffnungszeiten sind unter Tel. +49 (07571) 721-10 zu erfragen.

Text: Claudia Antes-Barisch