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Gerüchteküche Mai 2008

(CH-Thurgau) Hochlandrinder retten Frösche.

Im Naturschutzgebiet Sürch in der Gemeinde Basadingen-Schlattingen (bei Diessenhofen) hat das Amt für Raumplanung einen Beweidungsversuch mit vier Hochlandrindern gestartet. Das Naturschutzgebiet ist bereits heute ein bedeutendes Amphibiengebiet. Mit Hilfe einer Beweidung sollen lichte, offene und strukturreiche Flächen entstehen, um insbesondere dem Laubfroschbestand zu einer positiven Entwicklung zu verhelfen. Mit dem Beweidungsversuch durch Hochlandrinder kann möglicherweise auch die Verdrängung einheimischer Pflanzenarten vermindert werden. Hochlandrinder eignen sich aufgrund ihrer bescheidenen Futteransprüche, ihres geringen Gewichts und der breiten Spalthufe ganz besonders für die Natur- und Landschaftspflege in Feuchtgebieten. Durch die ganzjährige und naturnahe Weidehaltung wachsen die Tiere sehr langsam, haben aber wohlschmeckendes und diätetisch wertvolles Fleisch: Es schmeckt leicht nach Wild und hat dabei wenig Fett und Cholesterin.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Ein Neuer aus dem hohen Norden.

Die Gasthausbrauerei Brauhaus Joh. Albrecht befindet sich unter neuer Führung. Nachdem der langjährige Wirt Jürgen Köllejan sich aus Krankheitsgründen zurückziehen musste, hat Daniel Bansemer die Leitung übernommen. Bereits im November vergangenen Jahres hatte der Hamburger wegen Köllejans Erkrankung kurzfristig in Konstanz ausgeholfen. Bansemer kennt die fünf Joh. Albrecht Brauhäuser in Deutschland aus dem Effeff, da er neben seiner Stellvertretertätigkeit im Hamburger Brauhaus überall dort einsprang, wo mal Not am Mann war. Den großen Sprung nun aus dem hohen Norden in den tiefen Süden kommentiert Bansemer mit Gelassenheit: „Wasser ist genug da.“ Außerdem wolle er gerne mal etwas Neues kennenlernen. Natürlich trägt auch er das Unternehmenskonzept und möchte höchstens einige Kleinigkeiten im Konstanzer Brauhaus ändern. Köllejans Worte bei der Abschiedsveranstaltung: „Niemals geht man ganz.“

Brauhaus Joh. Albrecht, Konradigasse 2, Konstanz, Tel. +49 (07531) 25045, www.brauhaus-joh-albrecht.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell-Stahringen/Konstanz) ) „Limmo“ vom Feinsten.

Sein „brisanti“, der lecker-spritzige Bodensee-Cidre, kam schon gut an. Jetzt hat sich Günther Schäfer, umtriebiger Inhaber der Stahringer Streuobst-Mosterei, wieder etwas Neues einfallen lassen: „brisanti rot“, die "Bodensee-Limmo". Ein alkoholfreies Getränk aus ungespritztem Hochstammobst (Äpfel und Birnen), wild wachsendem Holunder und Bodenseewasser der Konstanzer Stadtwerke. Der Fruchtanteil beträgt stolze 68,5 Prozent, auf den Zusatz von Zucker und Aromen wurde folglich verzichtet. Schäfer: „Wir haben vieles getestet. Unsere Limmo sollte vor allem gut und gesund sein und den Menschen am See schmecken. Unser Sohn Arno, seine Freunde aus dem Konstanzer Stadtteil Paradies, deren Geschwister und Eltern waren unsere kompetenten Geschmackstester.“ Klar, dass zu einer "Bodensee-Limmo" auch Wasser aus dem See gehört. Bei den Wasserwerken der Stadtwerke Konstanz erhält die Mosterei die gewünschte Qualität: Bodenseewasser, gezapft in 40 Metern Tiefe, einem speziellen Anschluss entnommen, noch bevor es gechlort wird. Derzeit ist brisanti rot bei regionalen Naturkosthändlern, durch den Lieferservice der Stahringer Mosterei und bei einigen Gastronomen erhältlich. – Die "Bodensee-Limmo" wird mit dem Label „Gutes vom See“ vertrieben, die Einführung erhält Unterstützung von PLENUM Westlicher Bodensee.

Stahringer Streuobstmosterei, Am Bahnhof 7, 78315 Radolfzell-Stahringen,Tel. +49 (07738) 1729, , www.streuobstmosterei.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Bio und kein Ende.

Am 8. Mai eröffnet in der Bodanstraße ein neuer Bio-Supermarkt – nach Koch's Biowelt und Alnatura der dritte in Konstanz: Die denn’s Biomarkt GmbH aus dem fränkischen Töpen (bei Hof) wird hier auf einer Verkaufsfläche von 380 Quadratmetern über 5000 Artikel in Bio-Qualität anbieten. Gemäß der firmeneigenen Philosophie sollen sich die Kunden beim Einkaufen wohlfühlen und "Kommunikation leben können". Anders gesagt: Ein Schwätzchen hier und dort und Informationsgespräche mit dem Markt-Team gehören zum Einkauf. Darüber hinaus legt denn’s Wert auf transparente Herkunft seiner Produkte, faire Preisgestaltung und Regionalität. „Landwirte und Produzenten müssen für ihren Einsatz gerecht entlohnt werden. Mit dem Kauf von Kaffee, Tee, Kakao oder Exotenobst aus biologischen, fairen Handels-Projekten in den Ländern Afrikas, Asiens und Süd- oder Mittelamerikas können wir ein menschenwürdiges Leben und Arbeiten der dort ansässigen Kleinbauern gemeinsam unterstützen“, heißt es aus der denn’s-Zentrale. Das Unternehmen besitzt bereits über 20 Bio-Märkte in Deutschland und Österreich. Im Rahmen der Eröffnung veranstaltet denn’s eine große Probieraktion mit Bio-Spitzenkoch Carsten Gierlich. Und natürlich steht eine entsprechende Auswahl an Bio-Produkten, vom Joghurt über delikaten Käse bis zur Kult-Bionade bereit. Am Glücksrad gibt’s weitere Chancen auf schmackhafte Leckereien, und beim Bio-Quiz können die Teilnehmer einen von drei gefüllten Einkaufswagen gewinnen. Die Öffnungszeiten sind Mo. bis Sa. von 8.30 bis 20 Uhr.

Mehr unter www.denns-biomarkt.de

Text: Claudia Antes-Barisch

Appetit anregend.

Der Umschau Verlag in Neustadt an der Weinstraße hat bereits eine ganze Reihe „Kulinarische Entdeckungsreisen“ durch deutschsprachige Urlaubsregionen herausgegeben. Nun auch für die Bodenseeregion. Die Autoren sind bekennende Feinschmecker. Peter Arweiler und Eugen Bücheler zeichnen für die Restaurant-Portraits verantwortlich, Patrick Brauns für die landeskundlichen Einführungen (alle drei Gastrotester bei akzent und seezunge), die sehr ansprechenden Fotos stammen von Helmuth Scham. Das gewichtige Werk führt durch die abwechslungsreiche, vielseitige Landschaft und Küche rund um den See, der sich bei genauerem Hinsehen als das Herz eines Schlaraffenlandes entpuppt. Da ist es zum kulinarischen Paradies nicht weit. Die Autoren verstehen es, auch dem See-Unkundigen die Eigen- und Besonderheiten dieser attraktiven Gegend vor Augen zu führen und gleichzeitig seinen Appetit zu wecken: Informative Texte wechseln mit Beschreibungen von Restaurants, die auch jeweils ein – nachkochbares – Rezept beisteuern. Das kann etwas ganz Ausgefallenes sein wie die "geschmorten Schweinsbäckchen mit Flußkrebsmaultaschen" oder einfach ein kreativ zubereiteter Fisch aus dem See. Auf jeden Fall ist es viel Landestypisches, was da zum Nachkochen animiert. Ein Buch zum genussvollen Schmökern und schöne Anregung.

P.J. Arweiler, P.Brauns, E.Bücheler, H. Scham „Eine kulinarische Entdeckungsreise rund um den Bodensee“, Neuer Umschau Buchverlag, 168 Seiten, 29,90 Euro / 48 SFr, www.umschau-buchverlag.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-St. Gallen) Restaurant mit Überblick.

Schon vor einiger Zeit hat Patrick Wetzold die St.Galler Falkenburg übernommen. Das Besondere an diesem Lokal ist zum einen die grandiose Aussicht, über die Stadt hinweg bis zum Bodensee. Zum anderen ist es ein idealer Platz für Feierlichkeiten aller Art. Ein hübscher Spielplatz vor dem Haus – in Sichtweite zu den Gästetischen – verspricht harmonische Familienfeiern. Aber ebenso gut eignet sich die Falkenburg für ein Tète-à-tète mit Blick über den Bodensee und – beispielsweise – einem „Lammrückenfilet, überbacken mit einer Nusshonigkruste, an Rotweinsauce mit Polenta und frischem Marktgemüse“. Oder man genießt eine der vielen Fischspezialitäten. Die Weinkarte ist übrigens beachtlich.

Restaurant Falkenburg, Falkenburgstrasse 25, St. Gallen, Tel. +41 (71) 222 55 81, www.falkenburgsg.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell) Ab in die Unterwelt.

Klasse (Bio-)Weine, viel Live-Musik, nicht alltägliche kulturelle Veranstaltungen und eine angenehm intime Atmosphäre: Das sind, kurz gesagt, die Zutaten der „Orpheus Wein + Klangbar“, die am 3. Mai in Radolfzell im Gewölbe des ehemaligen Kronenkellers eröffnet wird. Nach einigen Monaten Umbau und Renovierung, die den alten Gewölbekeller in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen, kann sich die akzent-Mitarbeiterin Claudia Antes-Barisch damit einen lang gehegten Traum erfüllen. Nachdem sie schon die Jazzmatineen in der Alten Konzertmuschel auf der Mettnau organisiert, wird der Keller auch ein Ort für Kleinkunstveranstaltungen sein. Zusammen mit dem „Önosophen“ Stefan Schlagowsky wird die gastronomische Seiteneinsteigerin zusätzlich zum Barbetrieb sonntags außergewöhnliche Weinveranstaltungen (philosophische Gespräche, Lesungen u.a.) anbieten. Ihr erklärter Wunsch: Dass die Kultur im „Orpheus“ zum Selbstläufer wird. Bisher ist das Programm für 2008 noch nicht voll – Interessenten können sich melden.

Orpheus Wein + Klangbar, Obertorstraße 2, 78315 Radolfzell, Tel. +49 (07732) 941235, www.orpheusbar.de, geöffnet Mo. bis Sa. ab 18 Uhr, sonntags Weinveranstaltungen

Text: Patrick Brauns

(D-Konstanz) Weltmeisterliches Barbecue.

Am 17. Mai gibt es im Innenhof der Konstanzer Volkshochschule beim Kulturzentrum etwas ganz Besonderes zu erleben: Oswald Rodenkirch, Team-Chef des World-BBQ-Team Switzerland, einem der erfolgreichsten Barbecue-Teams Europas, Gesamt-Weltmeister 2004 und 2005 und Schweizermeister 2006, demonstriert an Weberkugel, Gasgrill und Barbecue-Smoker die Geheimnisse des erfolgreichen Grillierens und bereitet mit den Teilnehmern des VHS-Kurses ein 4-Gänge Menü zu. Von Grill kommen dabei nicht nur Fleisch und Fisch, sondern auch das Dessert. Immerhin ist Oswald Rodenkirch so etwas wie ein Garant für gute Küche: In seiner Laufbahn hat er schon Könige, Staatsoberhäupter und Filmschauspieler bekocht.

Näheres unter Tel. +49 (07531) 5981-0

Text: Claudia Antes-Barisch

Widersinniges Konsumverhalten.

Die Transportwege für Lebensmittel werden immer länger, und die Europäer kaufen immer weniger regionale Lebensmittel. Experten kritisieren, dass die Importe von Lebensmitteln in die Europäische Gemeinschaft drastisch angestiegen sind. Eine Ursache für diese Entwicklung sind nach Ansicht der Fachleute die günstigen Produktionsbedingungen in den Entwicklungsstaaten. Transportkosten fallen da kaum ins Gewicht. Hinzu kommt, dass die Discount-Ketten Gemüse und Obst weltweit im großen Maßstab einkaufen und so ein ganzjähriges Angebot fast aller Lebensmittel sicherstellen. Auch die wachsende Beliebtheit von Convenience-Food sorgt für einen erhöhten Transportbedarf. Wie unsinnig: Häufig stammt ein Großteil der enthalten Zutaten aus mehreren verschiedenen Ursprungsländern. Das Schneiden, Vorkochen und Verpacken dieser Produkte übernehmen dann wiederum Subunternehmen – in wieder anderen Ländern. Sicher ist, dass dieses Konsumentenverhalten die Umwelt stark belastet. Sollten wir da nicht entschieden gegensteuern? Oder halten wir es mit den Briten? Im Jahr 2006 führte das Vereinigte Königreich 14.000 Tonnen Schokowaffeln ein, um im gleichen Zeitraum 15.000 Tonnen zu exportieren…

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Südbaden) Kampf den Hungerlöhnen.

Mit Beginn der Erntesaison startet die IG Bauen-Agrar-Umwelt Südbaden eine Initiative gegen Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitern. Über eine spezielle Zertifizierung will die Gewerkschaft unseriöse Arbeitgeber in der Landwirtschaft in Südbaden „enttarnen“. Hierzu hat die IG BAU das Gütesiegel „Faire Saisonarbeit“ entwickelt, das in diesem Jahr erstmals an Arbeitgeber vergeben wird, die Mindeststandards bei der Beschäftigung von Erntehelfern einhalten. Die IG BAU fordert die entsprechenden Betriebe in Südbaden auf, sich an der Initiative zu beteiligen: Das Gütesiegel biete eine Chance, ein deutliches Signal gegen die „schwarzen Schafe“ der Branche zu setzen. Und mit dem Zertifikat können die Betriebe zweifelsfrei nachweisen, dass ihre Arbeitsbedingungen in Ordnung sind.

Mehr Infos für Saisonarbeiter-Betriebe unter www.saisonarbeit.org

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Orsingen-Nenzingen) Jetzt voll Bio: Der Schlawiner.

Lange hat er darauf hingearbeitet, nun hält er das Dokument in Händen: Gunter Hafner, Koch und Inhaber des „Alten Schlawiner“ in Nenzingen, hat die Bio-Zertifizierung geschafft. Das heißt nicht anderes, als dass – mit Ausnahme von Fischen und Wild – alles in seiner Küche von Bio-Qualität ist. Das fängt beim Salz und den Gewürzen an und reicht bis zum Tomatenmark. Der Mann, der lange in den Tropen mit wahrhaft natürlichen Lebensmitteln arbeitete, mag nichts anderes mehr als biologisch erzeugte Produkte auf dem Tisch. Nach und nach hat er sich zu seinem Ideal vorgepirscht. Als er vor einigen Jahren den „Schlawiner“ übernahm, erfreute er seine Gäste mit konsequenter Frischeküche. Verarbeitete irgendwann vornehmlich Bio-Fleisch vom „Urvieh Ferdinand“ und wurde immer mehr ein Fan von Bio-Produkten. Hafner ist davon überzeugt, dass sich der Geschmack herkömmlicher Lebensmittel zunehmend verschlechtert, wohingegen biologisch erzeugte Lebensmittel ein großer Genuss seien. Hafners Wunsch: „Ich möchte ganz ehrlich arbeiten.“ Glückliche Gäste.

Restaurant Zum Alten Schlawiner, Braunenberger Str. 1, Nenzingen, Tel. +49 (07771) 5118, , www.zum-alten-schlawiner.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Kressbronn) Neue Regie

Das Hotel-Restaurant „Kapelle“ steht unter neuer Regie. Gemeinsam mit ihrem Mann und einem neuen Team sorgt Ursula Singer seit 1.April für frischen Wind in dem traditionsreichen Hause an der Kressbronner Hauptstraße. Dazu setzt das Gastronomenehepaar, das auch die „Frohe Aussicht“ in Tettnang betreibt, auf eine ausgewogene Mischung aus gut bürgerlicher, schwäbischer Küche und neuen kulinarischen Nuancen. Von 11.30 bis 14 Uhr haben die Gästen die Wahl zwischen sechs Mittagsmenüs bestehend aus einem Salat und einem Hauptgang. Ab 17.30 Uhr empfiehlt das Kapelle-Team ein täglich wechselndes Drei-Gänge-Menü. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen serviert. Zuständig für den „guten Geschmack“ sind in der Kapelle zwei junge Köche, die beide ihr Fach in der gehobenen Gastronomie gelernt haben: Der 24-Jährige Bernard Pollet absolvierte seine Ausbildung in Zürich. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Schweizer Restaurants. Sebastian Kretzer ist 25 Jahre jung, stammt aus Würzburg und sucht in der Kapelle eine neue Herausforderung. Doch nicht nur kulinarisch wird in der „Kapelle“ etwas geboten: Mit wechselnden Ausstellungen möchten die kunstinteressierten Singers Künstlern die Gelegenheit geben sich in ihren Räumen zu präsentieren.

Weitere Informationen:
Zur Kapelle
Hauptstr. 15
D-88079 Kressbronn
Tel.: +49 (07543) 963 40

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Alles Käääse!?!

Die Käseecke ist ein wahres Paradies für alle Käseliebhaber und eine echte Lindauer Institution. Im Februar haben Susanne und Michael Bode das kleine aber feine Fachgeschäft im Herzen der Lindauer Altstadt nach umfangreichen Umbauarbeiten wieder eröffnet. 22 Jahre lang lebte und arbeitete das Ehepaar Bode im Ausland: USA, Kanada, Europa – sie haben viel gesehen. Jetzt haben sich die beiden Gastronomen dort niedergelassen, wo sie selbst viele Jahre lang Urlaub machten: im idyllischen Lindau. Mit der Übernahme der Käseecke haben sich Susanne und Michael Bode einen Traum erfüllt. „Das hat einfach so gepasst“, erzählen die beiden. Auf rund 32 Quadratmeter Verkaufsfläche finden die Kunden über 150 Käsesorten sowie verschiedenste Feinkostartikel von feinen Ölen über Pasta, gefüllte Oliven bis hin zu Dattel- oder Birnensenf. Eben alles, was den Feinschmeckergaumen erfreut. „Vor allem rezenter Käse ist hier in der Gegend sehr beliebt“, freut sich Fachmann Michael Bode. Auch ausgesuchte Weine gehören seit Kurzem zum erweiterten Sortiment der Käseecke, das von den Kunden sehr gut angenommen wird. „Uns gefällt es sehr gut hier in Lindau“ erklärt das Ehepaar. „Die Menschen sind sehr herzlich. Die Stadt ist ein kleines Juwel und hat uns einfach in ihren Bann gezogen.“

Weitere Informationen:
Käseecke Lindau
Reichsplatz
Am alten Rathaus
D-88131 Lindau
Tel. +49 (08382) 21 387
www.kaese-ecke-lindau.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Ravensburg) Alles neu macht der Mai…

Es ist soweit: Nach einer Umbauphase wird die Kuppelnauwirtschaft am Pfingstwochenende wieder eröffnet! Die Aufteilung des beliebeten Ravensburger Lokals ist geblieben, andere Farben und neue Stoffe sorgen für frischen Wind! Auch das bisherige Konzept haben die neuen Pächter, Konrad und Annette Elwert, die derzeit auch das Meckatzer Bräustüble in Heimenkirch betreiben, größtenteils übernommen und das bestehende Basisangebot um einige regionale und saisonale Zusatzangebote erweitert. Ihren Einstand feiert das Gastronomenehepaar Elwerts am Freitag, den 09. Mai. Da heißt es reinschauen und mitfeiern!

Weitere Informationen:
Kuppelnauwirtschaft
Kuppelnaustr. 18
D-88212 Ravensburg
Tel.: +49 (0751) 22399
Öffnungszeiten: täglich ab 17 Uhr
Dienstag Ruhetag

Text: Sandra Weinmann

(D-Dürnast) Auf eigenen Füßen

Viele Jahre lang erfüllte Geli Schiffmann als Wirtin die Ravensburger Kuppelnauwirtschaft mit Leben. Jetzt hat sich die erfahrene Gastronomin mit der „Landvogtei“ in Dürnast – zwischen Ravensburg und Markdorf – einen lang gehegten Traum erfüllt: Etwas Eigenes! Tatkräftige Unterstützung erhält sie dabei von ihrem bewährten Kuppelnau-Team, das ausnahmslos mit ihr in die „Landvogtei“ ging. Rund 130 Gäste finden in dem großzügigen Lokal Platz. Im Sommer locken die sonnige Terrasse und der Biergarten. Einzig neu für die Gastronomin aus Leidenschaft: Die sieben Fremdenzimmer, in denen sie künftig auch Übernachtungsgäste beherbergen kann. In Sachen Essen setzt Geli Schiffmann in erster Linie auf gute schwäbische Küche. Doch auch Gerichte mit asiatischem Einschlag oder einem Hauch „Bella Italia“ finden sich auf der Speisekarte wieder. Am Wochenende kommen die Gäste in den Genuss köstlicher, selbstgebackener Kuchen.

Weitere Informationen:

Landvogtei „Bei Geli“ Schiffmann GmbH& Co.KG
Alberskircher Str. 3
D–88213 Ravensburg-Dürnast
Tel.: +49 (07546) 918 221

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Grillen wie die Profis

Beim großen Show-Grillen der Lindauer Outdoor-Corner kommen garantiert mehr als „nur“ Steaks und Würstchen auf den Rost. Da werden möglicherweise ganze Braten oder gar gefüllte Blätterteigtaschen „gegrilllt“. Kurzum: Die Besucher erwartet eine Vielzahl leckerer Grillspezialitäten von A bis Z, bei denen einem schon beim Schreiben und Lesen das Wasser im Munde zusammenläuft. Dazu gibt’s den ganzen Tag lang alles Wissenswerte rund um’s Thema Grillen zu bestaunen, zu erfahren und zu erwerben. Nicht zu vergessen: kompetente Tipps von echten Profis! Mit dabei ist unter anderem ein Team des bekannten Schweizer Unternehmens „Outdoorchef“, das zusammen mit Sandra Lenhardt und ihrem Outdoor-Corner-Team den Besuchern das eine oder andere „Versucherle“ bruzzelt. Mmmmh, lecker!

Weitere Informationen:
Show-Grill-Event, Samstag, 24. Mai, 10 – 16 Uhr,
Outdoor-Corner, Kemptener Str. 16, D-88131 Lindau
www.outdoor-corner.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Happy Birthday PATIO

„Gastfreundschaft ist die Kunst, seine Besucher zum Bleiben zu veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern.“ Dieses Motto haben sich Boris Kreutz und Melanie Nagel auf die Fahnen geschrieben, als sie vor einem Jahr gemeinsam das Bistro und Café PATIO in Lindau eröffneten. Beide haben das Hotelfach von der Pike auf gelernt. Melanie Nagel – deren Eltern das Hotel Nagel in Lindau führen – ist quasi im Hotelbetrieb groß geworden und machte ihre Ausbildung im Lindauer Hof, Boris Kreutz lernte in Hamburg. Getroffen haben sich die zwei Jung-Gastronomen in Zürich. Die Entscheidung zur Selbständigkeit fiel während eines gemeinsamen Jahres in „Down under“. Zurück in Lindau eröffneten sie – nach umfassenden Renovierungsarbeiten – das PATIO im Herzen der Lindauer Altstadt. Mit viel Energie brachten sie neuen Schwung in die Räumlichkeiten. Während er vordere Teil im Bistrostil gehalten ist, lädt der rückwärtige Teil mit Loungesesseln zum Chillen ein. Die rund 30 Sitzplätze im Innenhof bilden einen idyllischen Ruhepol abseits von Rummel und Alltagsstress. Die offene Küche bietet typische Bistrogerichte sowie Pasta, außergewöhnliche Suppen, wie Karotten-Pfirsich oder Apfel-Curry, Salate und Anti-Pasti. „Auch eine große Auswahl offener Weine erwartet die Gäste im PATIO“, verspricht Boris Kreutz, der sein Wissen in Sachen Weinkultur durch eine IHK-Prüfung als Sommelier im kommenden Jahr weiter vertiefen möchte. Das Fazit zum Einjährigen: „Wir sind rundum zufrieden“ sagen Melanie Nagel und Boris Kreutz. Was sich die beiden für das zweite PATIO-Jahr wünschen? „Länger Öffnungszeiten und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander.“

Weitere Informationen:
PATIO
Krummgasse 3
D-88131 Lindau
Tel.+49 (08382) 9430789
www.patio-lindau.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Friedrichshafen) Volle Fahrt voraus!

Das ehemalige Fährschiff „Schussen“ im Friedrichshafener Trockendock, hat eine neue und doch bekannte Crew angeheuert. Ljubisa und Denise Petrovic, die auch das Pier in Kressbronn bewirten, haben zum 1. April das Kommando auf im Restaurant Pizzeria Café Schussen übernommen und verwöhnen seither ihre Gäste mit einem umfangreichen kulinarischen Angebot. Die Gäste können sich auf eine gelungene Mischung aus regionalen Gerichten und mediterraner Küche freuen. Auch Steinofenpizza und Pasta, Balkanspezialitäten und Köstlichkeiten frisch vom Grill finden sich auf der Karte. „Bei uns schmeckt einfach alles“, verspricht der Chef. Ob’s stimmt? Am besten, Sie überzeugen sich bei einem Besuch selbst davon!

Weitere Informationen:
Restaurant Pizzeria Café „Schussen“
Seestr. 28
D-88045 Friedrichshafen
www.restaurant-schussen.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Bad Wurzach) Urig am Rande des Rieds

Der Wurzacher „Wurzelsepp“ ist wieder zur wichtigen Adresse geworden. Seit einem Jahr betreiben die Sprungbrett-Werkstätten das Ausflugslokal. Psychisch Kranke haben hier einen Arbeitsplatz gefunden. Urig geht’s zu am Rande des Riedes. Auf der Karte finden sich schwäbisch-deftige Köstlichkeiten wie „ebbes in Stroifa mit ra Soß“ – ein hundsordinärer Wurstsalat – oder „en gschwätziga oder bäbbiga Sprudel“. „Des kommt an bei de Leut“, weiß der in Sachen Gastronomie nicht unerfahrene Andreas Odorico, der den „Wurzelsepp“ mit psychisch Kranken der Sprungbrett-Werkstätten Kisslegg und „Arbeit und Reha“ vom ZfP Die Weissenau umtreibt. Die Arbeiter der benachbarten Glasfabrik kommen zum Feierabendbier und die Damen aus der Verwaltung zur Kaffeepause. Außerdem können Ausflügler, die mit dem Moorbähnle fahren, anschließend einen guten Kuchen oder ein Vesper genießen. Im Sommer wird im Biergarten bewirtet. Bürgermeister Roland Bürkle zeigt sich sehr angetan von dem Konzept und möchte den psychisch Kranken in seiner Gemeinde eine Chance geben, über Arbeit in nachbarschaftliche Kontakte treten zu können. Die Gäste sind sich einig: Spätestens zum Pfingstausflug muss man sich hier einfinden. Der Wurzelsepp ist wieder zu einem wichtigen Treffpunkt in der Riedstadt geworden!

Weitere Informationen:
Wurzelsepp
Dr.- Harry- Wiegand- Str. 4
D-88410 Bad Wurzach
Tel +49 (07564) 948841

Text: Heike Engelhardt/ZfP Die Weissenau

(D-Lauchringen) Auszeichnungen sind auch Orientierungshilfe.

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat im Rahmen des DLG-Qualitätswettbewerbs für Feine Backwaren und Süßwaren nun erstmals fruchtige Brotaufstriche getestet. Jedes Produkt, das in den Wettbewerb geschickt wird, durchläuft eine umfassende sensorische Analyse und stichprobenartige Labortests. Voller Erfolg für den Konfitürenhersteller Franz Simmler in Lauchringen (bei Waldshut): Alle 22 Produkte, die an der Prüfung teilnahmen, holten eine Medaille. 14 Mal gab es Gold, fünf Mal Silber und drei Mal wurde der Bronzene DLG-Preis an Simmler-Produkte vergeben. Für Verbraucher sind derlei Qualitätsauszeichnungen – die Hersteller können auf ihren Produktetiketten damit werben – auf dem riesigen Markt an Produkten unterschiedlichster Qualität eine nützliche Orientierungshilfe.

Franz Simmler GmbH & Co.KG, Bahnhofstraße 19, 79787 Lauchringen, Tel +49 (07741) 96 96 30, www.simmler.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Die Sommerlust jubiliert.

Im März 1998 erklang in der Sommerlust, dem wunderschönen Kultur-Restaurant am Schaffhauser Rhein, das erste Konzert. Jetzt, zehn Jahre später, kann Verena Prager mit ihrem Team und den Gästen Jubiläum feiern. Zu diesem Anlass hat die Frau mit dem Händchen für das Besondere natürlich ein außergewöhnliches Programm aufgelegt: In den nächsten zehn Monaten werden in der Sommerlust zehn populäre Künstler – darunter La Lupa, Michael von der Heide und Pippo Pollina – gastieren und, so Verena Prager, „am Konzertabend wird auf dem Teller und im Glas ein kulinarischer Höhepunkt gefeiert“. Für alle zehn Abende gibt es Jubiläums-Arrangements für zwei Personen, die den Konzertbesuch und ein ausgesuchtes Menü umfassen. Verena Prager: „Wir verwöhnen unsere Gäste mit allem, was die Sommerlust zu bieten hat: herzliche Gastfreundschaft, exzellente Speise und Getränke, dazu einmalige Konzerte.“ Wenn das keine guten Jubiläumsaussichten sind.

Sommerlust, Rheinhaldenstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 630 00 60, , www.sommerlust.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Stadtführungen mit Sättigungscharakter.

Rechtzeitung zu Saisonbeginn präsentiert Manfred Kammerlander in Zusammenarbeit mit dem Hotel- und Gaststättenverband Konstanz wieder seine „Kulinarischen Stadtführungen“. Hier wird die überreiche Stadtgeschichte auf humorvoll-unterhaltsame Weise zwischen historisch inspirierten Menügängen serviert. Die Veranstaltungen, zu denen man sich tunlichst anmelden sollte, beginnen in der Regel um 18 Uhr mit einem Gläschen Prosecco unter der Imperia am Hafen, führen durch die gesamte Konstanzer Altstadt und in traditionsreiche Konstanzer Gasthäuser und enden – wie könnte es anders sein – beim Bodenseewein. Open End.

Genaue Termine und weitere Infos unter Telefon +49 (07531) 61181.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Singen) Cocktail meets Sushi.

Eine ungewöhnliche Kooperation. Am 8. Mai wird das thailändische Restaurant Royal Thai aus Radolfzell zusammen mit Nikos’ Lifestylebar in Singen ein gemeinsames Event auf die Beine stellen: Ein Sushi-Koch wird live Sushi zubereiten, und die Fans der asiatischen Rohfisch-Küche dürfen sich mit einer Kostprobe bedienen. Das Ganze, gepaart mit Nikos’ Cocktailkünsten, verspricht einen spannenden Abend.

Nikos Lifestylebar, Julius-Bührer-Straße 2, 78224 Singen, Tel. +49 (07731) 185 215, www.nikos-lifestylebar.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bad Schussenried) Begehrte Tauschobjekte.

Bierkrugsammler, aufgepasst! Am 24. Mai findet in Bad Schussenried die 391. Internationale Sammler- und Tauschbörse statt. Das Schussenrieder Bierkrugmuseum hat die Schirmherrschaft über diesen Flohmarkt der besonderen Art übernommen und bietet mit der Brauerei natürlich den passenden Hintergrund. Der Veranstalter, der Internationale Brauereikultur Verband (IBV), erwartet eine Menge Besucher, auch aus dem benachbarten Ausland. Das heißt: Es wird eifrig gekauft, gehandelt und getauscht werden. Langschläfer haben schlechte Karten: Bereits früh um 6 Uhr werden die Tauschobjekte platziert, und um 8 Uhr öffnen sich die Türen des Bierkrugstadels für die Interessenten. Die Palette des Sammelgutes reicht von unterschiedlichen Krügen (Steinzeug-, Glas-, Fayence-, Mettlach-, Figuren-, Studenten- und Brauereikrüge) über Gläser aller Art, Bierdeckel und –flaschen bis hin zu Kronkorken. Das Ende ist für 13 Uhr vorgesehen.

Weitere Informationen gibt’s vom Schussenrieder Bierkrugmuseum unter +49 (07583) 40411.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Aulendorf) Auf Erfolgskurs

Auf vier Hotelsterne konnte Frank Rüschenbaum bauen, als er im Mai 2007 das Vita Wellnesshotel übernahm. Nun zieren zudem „Drei Löwen“ den Hoteleingang. Das Zertifikat wurden dem Gastronomen im Rahmen der vom Landwirtschaftsministerium unterstützen Gastronomenkooperation „Schmeck den Süden“ verliehen. Es steht für kontrollierte, durchgängig regionale Küche. Denn um sich mit den „Drei Löwen“ schmücken zu dürfen, müssen mindestens 90 Prozent des Speisen- und Getränkeangebots, das auf den Tisch gelangt aus Baden-Württemberg stammen. Eine hohe Zielvorgabe, die mit dem Vita Wellnesshotel landesweit gerade einmal fünf von mehr als 180 Gastronomen erreicht haben. „Ich bekenne mich hundertprozentig zur „Schmeck-den-Süden-Philosophie“, denn wir haben gerade hier im Oberland eine Vielfalt an landwirtschaftlichen Betrieben, die uns ihre Erzeugnisse ohne lange Transportwege mit garantierter Qualität liefern können“, sagt Rüschmann und ist sich sicher: „Der Gast schmeckt, was frisch und von heimischem Boden ist.“ Das „Drei Löwen“-Zertifikat beinhaltet auch die Zugehörigkeit zu „Viabono“, der Umweltmarke in der Hotellerie sowie zum Haus der Baden-Württemberger Weine. Darüber hinaus hat sich der Aulendorfer Erfolgsgastronom der regionalen Vermarktung „Landzunge“ angeschlossen und kooperiert als erstes Hotel im Ländle mit der Forever-Young-Idee des Fitnesspapstes und Internisten Ulrich Strunz. Dessen Philosophie zielt auf eine nachhaltige Lebensstiländerung der Gäste ab, um deren Antiaging-Prozess in Gang zu setzen. Dabei stehen drei Bereiche im Mittelpunkt: Bewegung, Ernährung und Mentales Training. „Für uns passt diese Einstellung wunderbar ins Konzept und ergänzt den Wellnessbereich und regional Geniessen“, erläutert Frank Rüschenbaum die Entscheidung. Drei Wellness-Stars hat er bereits für seine Oase für Entspannung und Wohlbefinden erhalten.

Weitere Informationen:
www.vita-hotel.de

Text: Sandra Weinmann

Gesund und gut.

Ingrid Schindler und vor allem Felix Häfliger sind die Autoren des Kochbuchs „A.Vogel für Geniesser“, das im A.Vogel-Verlag erschienen ist. Alfred Vogel, unter anderem bekannt durch sein Standardwerk „Der kleine Doktor“, ist über die Schweiz hinaus bekannt. Die zahlreichen Produkte aus dem Unternehmen A.Vogel („Herbamare“) findet man in den Regalen der Reformhäuser. In dem umfangreichen, informativ aufgemachten und reich bebilderten Kochbuch vereinigen sich folglich Gesundheit und Genuss. Die rund 80, auf den Vogelschen Ernährungsgrundlagen basierenden Rezepte stammen von Felix Häfliger, freier Rezeptautor und kulinarischer Berater. Fleischrezepte sucht man zwar vergebens, aber dem Fisch sind einige viel versprechende Rezepte gewidmet, und natürlich ist das Buch eine ergiebige Rezeptquelle für Vegetarier. Ein paar Beispiele: Geschmorte Waldpilze mit Portweinsauce, Topinambur-Flan mit Pilz-Fonduta, Rollgerste mit Wacholderkarotten. Die Desserts machen Lust aufs Ausprobieren, zumal sie nicht gar so „sündig“ sind wie sonst üblich. Alles in allem ein Kochbuch für Menschen, die sowohl gesund als auch genussvoll essen wollen.

„A.Vogel für Geniesser. Natürlich gesund frisch und gesund“, 190 Seiten, über 80 Rezepte, 70 ganzseitige Farbfotos, Verlag A.Vogel (Konstanz), ISBN 978-3-906404-21-9, 38 Sfr, 22,50 Euro

Text: Claudia Antes-Barisch