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Gerüchteküche Februar 2008

(D-Pfullendorf + Enger) Zukunftskonzept verabschiedet.

Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der Wellmann GmbH & Co KG, einem Unternehmen der ALNO Gruppe, und die IG Metall haben sich auf ein Zukunftskonzept geeinigt, das eine Beschäftigungssicherung bis 2010 enthält. Bis Ende 2010 sind außerdem Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe am Standort Enger (Westfalen) geplant. Darüber hinaus erfolgt ab 2008 ein Abbau von 140 Arbeitsplätzen. Für die Betroffenen wird neben einem Sozialplan eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft eingerichtet. Mit der Umsetzung interner Effizienzsteigerungen könne auf die geplante Verlagerung in Konzergesellschaften und auf das Outsourcing von rund 190 Mitarbeitern verzichtet werden, heißt es bei ALNO.

ALNO AG, Heiligenbergerstraße 47, 88629 Pfullendorf, Tel. +49 (07552) 21-0, www.alno.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Vom Münsterhof zur Rheinbrücke.

Die Familie Kokal, vormals Pächter des Münsterhofs, hat nach anderthalb Jahren Suche ein neues gastronomisches Objekt gefunden: Die „Alte Rheinbrücke“. Unter dem neuen Namen „Divan“ soll hier etwa ab Mitte des Monats die türkische Küche Einzug halten. Mit Fleischsspießen, türkischen Wok- und Nudelgerichten, einer großen Vorspeisenauswahl. Und – italienischer – Pizza. Täglich gibt’s Mittagstisch. Die Weinkarte bietet neben türkischen auch italienische, portugiesische und französische Weine an. Die Gäste können sich auf eine komplett renovierte und völlig neu eingerichtete Lokalität mit etwa 50 Plätzen freuen, erklärt Avni Kokal. Im Sommer kommen draußen noch mal 40 Plätze dazu. Seine Frau Cigdem wird in der Küche das Zepter führen. Bleibt also nach wie vor alles in der Familie.

Restaurant „Divan“, Mainaustraße 5, 78464 Konstanz, Tel. (privat) +49 (07531) 76678

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Lindau) Ohne Englisch geht nichts.

Wer kein Englisch kann, hat in der internationalen Hotellerie und Gastronomie schlechte Karten. Extra für Mitarbeiter dieser Branche bietet das Dialoge Sprachinstitut in Lindau Sprachkurse an, die auf unterschiedliche Sprachniveaus zugeschnitten sind. Auf englischsprachige Gäste zugehen und mit ihnen parlieren zu können gehört ebenso zum Ziel des Intensivtrainings wie Aufbau und Festigung eines praktischen Fachwortschatzes, der im Umgang mit Gästen dienlich ist. Und natürlich geht es auch um den gekonnten Schriftverkehr, ums Buchen und Reservieren.

Dialoge Sprachinstitut, Bahnhofsplatz 1 b, 88131 Lindau, Tel. +49 (08382) 94 46 00, , www.dialoge.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Genuss und Naturschutz.

Ein feines „Gourmetkischtle“ haben die fünf PLENUM-Regionen Baden-Württembergs zusammengestellt: Aus der westlichen Bodenseeregion stammt das hochwertige Rapsöl der Regional-Marke „Gutes vom See“, vom Kaiserstuhl eine Spätburgunder Spätlese, von den Streuobstwiesen des Heckengäu gibt es einen Birnentischwein, aus der Region Allgäu-Oberschwaben kommt ein Blütenhonig und von der Schwäbischen Alb die Vollkorn-Dinkel-Spätzle – alles naturschonend erzeugte Lebensmittel. Vollends schenktauglich wird das kulinarische Kischtle durch die beigelegten Informationen zu den fünf PLENUM-Regionen als Reiseziele für Kultur- und Naturerlebnisse. Landrat Hämmerle ist von der Kischtle-Idee, die der Vermarktung heimischer Produkte dient, begeistert und hofft auf viele Abnehmer. Das PLENUM-Gourmetkischtle kostet 29 Euro inklusive Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands und kann beim Modellprojekt Konstanz bestellt werden.

Weitere Infos dazu unter www.plenum-gourmetkischtle.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) … und der Preis geht an:

Am 18. Februar ist es wieder so weit: Der Konstanzer Gastropreis „Ingrid“ geht an einen neuen Gewinner. Da der Preis in Form einer lebensgroßen Lenk-Skulptur vom Publikum verliehen wird, erfolgt die Bewertung der teilnehmenden Gastronomiebetriebe und Hotels über Bewertungskarten, die von den Gästen ausgefüllt werden. Für die Kriterien Begrüßung, Ambiente, Service, Speisen und das Preis-Leistungsverhältnis werden Punkte vergeben, deren Anzahl letztlich den Gewinner ausmacht. Die Auswertung erfolgt durch das Projektteam „Ingrid“ des Wirtekreises um die Organisatoren Christian Schlenker (O’Lac) und Hans Rommel (Landgasthof Kreuz). Neben der „großen Ingrid“, die ein Jahr lang die Räume des Siegers schmücken wird, werden noch vier „kleine Ingrids“ verliehen in den Kategorien bestes Spezialitätenrestaurant, bestes Lokal mit innovativem Konzept, beste Weinstube, beste Kneipe. Die spannende Preisverleihung findet im Rahmen einer Galaveranstaltung im Steigenberger Inselhotel statt. Mit dabei: Jürgen Waidele und seine Band.

Karten für den Galaabend bekommt man täglich ab 16 Uhr im Restaurant O’Lac (Casino Konstanz), Tel. +49 (07531) 81 57 65

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Jede Menge Asien.

An die 100 asiatische Gerichte aus Vietnam, China und Thailand auf der Karte des neu eröffneten Lokals „Miss Saigon“ in der Kreuzlinger Straße 14 machen die Wahl zur Qual. Dazu kommt, dass die Gerichte ausgesprochen günstig sind. In der offenen Garküche können die Gäste ihr Essen selbst zusammenstellen, beispielsweise das Lieblingsgericht des Patrons: Schweinefleisch oder Hummer und Krabben in Reispapierrolle mit Eisbergsalat und vietnamesischen Kräutern. Weitere Spezialitäten sind vietnamesische Bandnudeln, gebratener Tintenfisch und – ganz klar – die Saigon-Ente. Duong Hoang ist in Konstanz kein Unbekannter. Er war eine Weile im „Mandarin“ am Bodanplatz tätig und machte sich mit „Asia Fast Food“ im Industriegebiet, sowie mit dem „Drachen“ in der Altstadt selbständig.

Miss Saigon, Kreuzlinger Str. 14, 78462 Konstanz

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Sonntag beim Tanztee, Montag beim Pokern.

Ein Wort aus vergangenen Zeiten: Tanztee. Assoziationen an ebenso gut gekleidete wie gut situierte Damen und Herren, die sich zu den dezenten Klängen der Combo auf dem Parkett wiegen. Sicher nicht nur die alten Bilder wieder beleben möchte das O’Lac mit seinen Tanztees, die ab jetzt im Restaurant im 1. Stock stattfinden. Jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr spielt hier die Tanzmusik – live natürlich. Mit Bands wie den Bodensee Rebellen, Missy und Marc oder Soft Eyes. Dazu Kuchen oder wahlweise Snacks gereicht werden – stilgerecht. Zusätzlich lädt das Casino an den Montagen der geraden Wochen alle Damen zum Lady-Poker ein. Jeder weibliche Gast erhält an diesem Tag freien Eintritt in das Große Spiel. Bei ausreichend Anmeldungen können die Damen an einem separaten Pokertisch ganz unter sich sein. An der Bar im Casino wird zur Begrüßung ein Drink gereicht, beim Ausfüllen eines Glücksloses besteht zudem die Chance, attraktive Preise zu gewinnen.

O’Lac, Restaurant.Bar.Lounge, Baden-Württembergische Spielbanken Gastro Service GmbH
Seestrasse 21, 78464 Konstanz, Tel. +49 (07531) 81 57 65, www.o-lac.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-St. Gallen) „Hairspray“-Paket im Radisson.

Aufgetürmte Frisuren, tolle Tanzeinlagen, hinreißende Musik, Leidenschaft: Das ist „Hairspray“, das Musical. Nach Starts in New York und London ist die schrille, bunte, witzige Inszenierung auf dem Weg in die Schweiz und sorgt ab dem 15. März im Theater Sankt Gallen für Broadway-Feeling. Hier übrigens zum ersten Mal in deutscher Sprache. Das östlich des Stadtzentrums gelegene Radisson SAS Hotel präsentiert in diesem Zusammenhang für Fans ein Musical-Paket, in dem neben Eintrittskarten, Übernachtung und Drei-Gang-Dinner auch ein „starlikes“ Super-Frühstücksbuffet mit über 120 frischen Produkten zu finden ist. Wer Glück hat und zu den ersten Buchern gehört, der kann in der ganz auf „Hairspray“ getrimmten Junior-Suite logieren.

Weitere Infos unter www.stgallen.radissonsas.com und www.theatersg.ch.

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Weinfelden) Im Schlaraffenland.

Vom 6. bis zum 9. März tut sich für Weinliebhaber und Gourmets wieder das Thurgauische Schlaraffenland auf – die "Schlaraffia" ruft! Bereits zum achten Mal soll die Messe zur Ideenbörse und Plattform für edle Weine und feines Essen werden. Für die Besucher heißt das: Degustieren, neue Produkte kennenlernen, interessante Leute treffen. In den Ausstellungshallen präsentieren über 120 Produzenten, Händler und Dienstleister Vielfältiges aus der Welt des Genießens: Weine, Biere, Getränke aller Art, Spezialitäten, Delikatessen, Fische, Gemüse, Früchte, landwirtschaftliche Produkte, Gourmettipps, Kochbücher, Tisch- und Kücheneinrichtungen, Accessoires und einiges mehr. Zu den Höhepunkten der Messe zählen neben dem Auftritt der Gastregion Wallis die Showküche der Spitzenköche, der Gourmetmarkt und die 2B-Family-Barossa-Lounge. Was das ist? Hingehen, schauen. Im nächsten akzent gibt es einen Gutschein für kostenlosen Eintritt.

Schlaraffia Wein- und Gourmetmesse, Rathausplatz, CH-8570 Weinfelden, Tel. +41 (0) 71 626 45 02, , www.schlaraffia-messe.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Neuer Herr im Schloss.

Das Schloss Laufen – spektakulär gelegen über dem Schaffhauser Rheinfall – wird ab März einen neuen "Schlossherren" haben: Tomislav Babic hat sich der nicht gerade leichten Aufgabe angenommen, den teilweise über tausend Jahre alten Gebäudekomplex in seine nächst Umbauphase zu führen und dabei das operative Restaurant-Geschäft aufrechtzuerhalten. Babic ist Geschäftsführer der RTM Hotels & Restaurants AG, die auch das Stammhaus der Brauerei Falken, das Restaurant „Falken“ und das ehemalige Bahnhofsbuffet in Schaffhausen betreibt. Er hat die Führung des Restaurants Schloss Laufen zur Chefsache erklärt, „nicht nur wegen der außergewöhnlichen emotionalen Bedeutung des Schlosses für die umliegenden Gemeinden“, sondern auch aufgrund der Schwierigkeit, die unterschiedlichen Interessen und Ansprüche der Schloss-Besucher zufriedenzustellen, die vom Rheinfalltouristen über Restaurantgäste bis hin zu großen Gesellschaften reichen. Im bisherigen Angebot der Küche wird es laut Babic nur leichte Veränderungen geben. Was bleibt, ist auf jeden Fall der legendäre „Füürtopf“ und das „Ritterz’morge“. Neu ist eine Akzentverschiebung auf Rheinfische und regionale Spezialitäten wie das „Rheinfall-Rauchfleisch“.

Restaurant Schloss Laufen, 8447 Dachsen am Wasserfall, Tel. +41 (0) 52 659 67 67, , www.schlosslaufen.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Markdorf) Druckfrisch: Das Gastgeberverzeichnis der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee 2008 ist da!

Getreu dem Motto „Bei uns ist der See – mit Abstand – am schönsten“ hat die „Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee e.V.“ auch in diesem Jahr ein informatives und ansprechend gestaltetes Gastgeberverzeichnis für die attraktive Urlaubs- und Freizeitregion zwischen Bodensee, Gehrenberg und Deggenhausertal herausgegeben. Darin finden sich neben ausführlichen Informationen zu den Gastgebern in der Region auch nützliche Hinweise zu den einzelnen Gemeinden, darunter Bermatingen, Markdorf und Obertreuringen sowie das Deggenhausertal. Zudem beinhaltet das Gastgeberverzeichnis allerlei Wissenswertes zur Gastronomie und den zahlreichen Ausflugszielen und Freizeitmöglichkeiten der Region. Auch interessante Pauschalangebote und Veranstaltungshinweise fehlen nicht. Ein Stadtplan ergänzt die Broschüre. Er dient der Orientierung und sorgt für die leichte Auffindbarkeit der einzelnen Gastgeber. Was die Gestaltung angeht, so wurde das Titelblatt des Gastgeberverzeichnis Gehrenberg-Bodensee dem Erscheinungsbild der „Internationalen Bodensee Tourismus GmbH“ als Vermarkter der gesamten Bodenseeregion angepasst und auch im Innenteil finden sich zahlreiche attraktive PR-Fotos, die die Schönheit der Destination widerspiegeln. Produziert wurde das Gastgeberverzeichnis mit einer Auflage von 15.000 Stück. Es ist ab sofort bei allen Tourist-Informationen in der Region oder auf Prospektanfrage per Post erhältlich.

Weitere Informationen:
Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee e.V.
Marktstraße 1
88677 Markdorf
Tel. +49 (07544) 500 290
Fax +49 (07544) 500 289
www.gehrenberg-bodensee.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Gemeistert…

Er ist ein Koch mit Leib und Seele. Die Rede ist von Robert Knaus. Nach Stationen in der „Krone Schnetzenhausen“ und dem „Mangold“ in Lochau übernahm der 28-jährige, der auch als Vorstand der „Köchevereinigung Ravensburg“ fungiert, die Position als Küchenchef im Restaurant „max“ in Lindau. Vor kurzem legte Robert Knaus nun bei der IHK die Prüfung zum Küchenmeister ab und bestand mit Bravour. Sein Meistermenü: „Galatine vom Stubenküken mit Apfel-Ingwer Chutney und etwas Rucola“, „Consumme vom Ochsenschwanz mit hausgemachten Ravioli und Rauten vom Gemüse“, „Roulade von Zander und Saibling auf Linsengemüse mit Senfsoße“, „Hirschfilet im Wirsingmantel, Cassissoße, Kartoffelgratin und glasiertes Gemüse“ und zum krönenden Abschluss „Vanillebuchteln mit Schokolade und Mangosorbet“. Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich – ob mittags oder abends – täglich selbst im „max“ von Robert Knaus’ meisterlichem Können überzeugen. Guten Appetit!

Weitere Informationen:
Restaurant max,
Chelles Allee 1,
88131 Lindau,
Tel. +49 (08382) 94 79 680,
Fax. +49 (08382) 94 79 688,
www.casinomax.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Singen/Konstanz) Was Schönes für den Hegau Tower.

Ein kleiner Blick in die nahe Zukunft: Der weithin als „Mostinder“ bekannte Anoop Singh, der das Restaurant „Sitara“ in der Paradiesstraße in Konstanz betreibt, beabsichtigt, ein weiteres Indisches Lokal im Hegau Tower zu eröffnen, dem Großprojekt der Stadt Singen. Das vom Büro des Chicagoer Stararchitekten Helmut Jahn entworfene und als zukünftiges Wahrzeichen der Stadt gehandelte Bauwerk soll im Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein. Wie in Konstanz werden die Gäste auch hier ausschließlich kontinentale (nord-)indische Küche auf der Speisekarte vorfinden. Die Einrichtung, so viel war zu erfahren, soll ausgesprochen edel werden.

Sitara, Paradiesstraße 7, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 91 89 941,

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Thurgau) Von Öpfelläbere und Mostringli.

Dass es die Thurgauer Küche entgegen weit verbreiteter Meinung durchaus wert ist, entdeckt zu werden, belegt Barbara Fatzer mit ihrem neu erschienenen „Thurgauer Kochbuch“. So unprätentiös der Titel, so überraschend der Inhalt: Er offenbart eine Küche, die Ursprüngliches, Unverfälschtes und Köstliches aufzutischen weiß. Leicht nachzukochenden Rezepten, in Produktgruppen wie Gemüse, Milchprodukte, Fisch und Fleisch aufgeteilt, ist jeweils ein lesenswerter Informationsteil vorangestellt. Man erfährt einiges über die Thurgauer Koch- und Küchenkultur, und auch ein Anhang mit historischen Rezepten wie Habermues, Rosechüechli oder Katharinen-Käsesuppe fehlt nicht. Regional-Bodenständiges vermischt sich mit „Eingeführtem“, denn schließlich waren im Thurgau auch über lange Zeit gekrönte Häupter zugange. Im „Thurgauer Kochbuch“ finden sich also bäuerliche Eintöpfe wie der „Wintermampf“ neben Gerichten wie dem „Arenenberger Sonntagsbraten“, der sicher einst der napoleonischen Familie munden durfte. Schön: Keine „Kunstbilder“, sondern fotografische Zeugnisse des Lebens im Thurgau runden das gelungene Werk ab.

Thurgauer Kochbuch, 181 Seiten, illustriert, gebunden. 39,80 SFr / 26,50 Euro, Verlag Huber, Frauenfeld, Tel. +41 (0) 52 723 56 17,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Ruppaner auf Türkisch.

Ruppaner auf Türkisch. Ein findiger türkischer Getränke- und Lebensmittelhändler namens Kisa Karaali aus dem Raum Rottweil hatte die Idee, seinen Landsleuten im südlichen Baden-Württemberg mit einem Bier eine Freude zu machen, das aussieht, als käme es aus der Türkei. Er suchte nach einem Brauer und wurde fündig: Die Konstanzer Ruppaner-Brauerei zeigte sich bereit, ihr Pils in türkischer Verkleidung auf den (Nischen-)Markt zu bringen. Ganz konkret sieht das so aus, dass die 0,33-Liter-Pils-Flasche mit dem Namen „Mavigöz Bira“ und einem blauen Auge bebildert hinfort der türkischen Gastronomie angeboten wird. Der Vertrieb läuft dabei ausschließlich über Karaali, heißt es bei Ruppaner. Das blaue Auge ist übrigens mitnichten ein negativer Hinweis auf die möglichen Folgen zu starken Bierkonsums: Es stellt im griechischen und türkischen Raum eher so eine Art Glücksbringer dar. Das Mavigöz Bira ist natürlich mit bestem Tettnanger und Hallterauer Hopfen und aus Bodenseewasser gebraut. Wenn es hier gut läuft, will Karaali es auch in’s Heimatland exportieren. Probieren kann man es u.a. bei Kuyu Kebap.

Ruppaner Brauerei, Hoheneggstraße 41-51, 78464 Konstanz, Tel. +49 (07531) 93 73-0, www.ruppaner.de

Text: Claudia Antes-Barisch