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Gerüchteküche Januar 2008

(D – Pfullendorf) Alno handelt.

Der Küchenhersteller Alno leitet die angekündigte Restrukturierung am Standort Pfullendorf ein. Dazu gehört auch der Abbau von etwa 200 Arbeitsplätzen bis zum 1. April 2008. Wegen der, wie es heißt, „anhaltend schwierigen Marktsituation“ sei es notwendig, im gesamten Konzern über alle Bereiche hinweg Restrukturierungsprojekte einzuleiten. Die vorgesehenen Maßnahmen in Pfullendorf sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsprogramms im Alno Konzern, das seit Mai diesen Jahres umgesetzt wird, mit dem Ziel, im Wettbewerb nachhaltig erfolgreich sein zu können. Zusätzlich wurde eine Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gegen Sacheinlagen beschlossen.

Alno AG, Heiligenbergerstraße 47, 88629 Pfullendorf, Tel. +49 (07552) 21-0, , www.alno.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Thurgau) Schonung für die Fische.

Die Jagd- und Fischereiverwaltung im Kanton Thurgau hat Maßnahmen verfügt, um den Bestand an Äschen und Forellen im Rhein zu sichern. Zwar haben sich die Bestände – insbesondere nach dem Hitzesommer 2003 – wieder etwas erholt, eine Regelung wird jedoch für nötig gehalten, um einen Rückfall zu vermeiden. Für die Angler heißt das konkret: Sie dürfen im Januar nicht mehr als drei Äschen am Tag und nicht mehr als 15 im gesamten Monat fangen. Die Größe muss zwischen 30 und 36 cm liegen. Anschließend beginnt für die Fische eine Schonzeit. Bei den Forellen sollen die strengen Schonmaßnahmen für weitere zwei Jahre gelten: Fangmindestmaß 45 cm und Fangzahlbeschränkung auf eine Forelle im Tag, höchstens jedoch drei im ganzen Jahr.

Nähere Informationen: René Keller, Präsident der Kommission zur Rettung der Rheinäsche, Tel. +41 (0) 79 430 46 25

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Kuyu Kebap auf dem Weg zu den Ursprüngen: es gibt wieder echten "Kuyu-Kebap" .

Kuyu – heisst eigentlich Tonofen; ein traditioneller Erdofen, wo Holzkohle und Fleisch zusammen im Boden versenkt werden und über Stunden abgedeckt im eigenen Saft schmort. Eigentlich als Festschmaus für besondere Anlässe gedacht. Hasan Sarikas, der mit Sohn Ali und Schiwegertochter Sahide vor 20 Jahren in Konstanz den legendären Kuyu eröffnete, hat hierfür seit 91 ein Patent angemeldet, denn er hat dieses System in einen modernen Edelstahl-Ofen übersetzt, den er folgerichtig Kuyu nennt. "Zunächst haben viele Firmen aus Schweden, Amerika und Italien Einsprüche erhoben" erzählt er aus der Vergangenheit, "aber mein System ist das einzige, das ohne Zuführung von Wasser arbeitet und nur im eigenen Saft schmort". Das System war so brilliant, dass ein prominenter Stammgast des alten Spitzenrestaurant Bosporus in Köln, das Hassan jahrelang betrieben hatte, fand, "das muss ins Fernsehen": Jan Pütz stellte dann deutschlandweit in der Hobbythek vor, was er so sehr mochte – Lammfleisch aus dem Kuyu-Ofen. Nun gibt es diese Spezialität endlich wieder: jeden Samstag – wenn möglich auch wieder unter der Woche – werden Lammkeule, Rinderbraten und Geflügel frisch aus dem Kuyuofen gezogen und aufgetischt. Natürlich mit Gemüse aus dem eigenen Saft. Für alle die keine Zeit haben gilt: selber ein 2 Meter tiefes Loch im Garten buddeln …

Kuyu-Spezialitäten; Kreuzlingerstr. 18; Tel. +49 (07531) 25 952

Text: Markus Hotz

(D – Hamburg) Kaum zu glauben!

Es gibt Meldungen, die sind so absurd, dass man Schwierigkeiten mit dem tatsächlichen Wahrheitsgehalt hat. Dennoch: Bei einer Online-Umfrage des Hamburger Männer-Life-Style-Magazins „Men’s Health“ zum Thema Aids mit immerhin 1720 Teilnehmern glaubte fast jeder Fünfte, Gnocchi seien eine Geschlechtskrankheit. Wer’s wirklich nicht weiß: Gnocchi sind die unvergleichlichen italienischen „Nockerl“ aus Kartoffeln oder Grieß. Wahlweise zu essen mit Salbeibutter, Pesto, Tomatensugo oder, oder, oder … Gegen ihre Verführungskräfte hilft natürlich auch kein Kondom.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Dettingen) Nachfolge gesichert.

Keine Probleme mit dem Nachwuchs gibt es im Landgasthof Kreuz in Dettingen: Seit 175 Jahren befindet sich das traditionsreiche Haus in den bewährten Händen der Familie Rommel und so wird es auch weitergehen. Die beiden Rommel-Töchter Simone und Christine sind mit besten Ausbildungen in der Tasche und nach dem obligatorischen Herumschnuppern in anderen Häusern ins elterliche Dettingen zurückgekehrt. Mit dabei ist Alexander, der Mann von Simone Rommel. Er hat die feine Küche in der Traube, Tonbach, gelernt und steht – ebenfalls nach einigen Abstechern in die weite Welt der Klasse-Restaurants – Hans Rommel mit neuen Ideen in der Küche zur Seite. Simone und Christine Rommel sind beide Hotelfachfrauen mit Europaqualifikation. Die eine lernte in der Tonbacher Traube, die andere in der Krone in Schnetzenhausen. Keine Frage: Insgesamt dürfte die „neue Generation“ in der Krone und dem dazugehörigen Landhotel Traube beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft mitbringen. Derzeit, so Hans Rommel mit einem Augenzwinkern, „entscheiden“ allerdings immer noch „Vater und Mutter“.

Landgasthof Kreuz, Kapitän-Romer-Straße 1, 78465 Konstanz-Dettingen, Tel. +49 (07533) 51 82, info@landhoteltraube, www.landhoteltraube.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Kreuzlingen) Kreuzlingen und Umgebung entwickelt sich langsam zum Mecka der guten Gastronomie – neuester Beweis: La Taverna.

Tedesco und Silvana Giuseppe – seit längerem schon für ihr La Taverna bekannt – sind umgezogen (quasi grad um's Eck) und durchgestartet. Es ist ihnen damit auf Anhieb eines der schönsten ristorantes weit und breit gelungen: schwarze Möbel, edle, schwarze Lederbänke, beige Wände, geschmackvolle Leuchten und Accessoires – alles reduziert und harmonisch eingerichtet: das ist jetzt schon ein Klassiker! Die Küche ist ebenso klassisch ausgerichtet: da ist zum einen die Pizza aus dem stylischen Holzkohleofen, der als Show-Küche im Gastraum steht. Denn Sohn Enzo zeigt schon auch mal etwas Akrobatik mit den lecker belegten Teigfladen; nebenbei sieht man live, wie frisch und gut die Produkte sind, bevor sie auf der Pizza landen. Frisch ist auch das Lieblingsattribut in der Fleisch- und Fischspezialitätenküche des La Taverna: Schon vom ersten Tag an zu Beginn des Dezembers ist das neue ristorante sehr gut besucht und ist auf Anhieb eine der angesagten Locations. Kein Wunder: denn die Preise kann man überdies als "deutsch" bezeichnen – oder wie es Tedesco ausdrückt: Schweizer Qualität zu deutschen Preisen und alles mit italienischem Charme serviert!

La Taverna; Bachstr. 12; CH-8280 Kreuzlingen; Tel. +41 (0) 71 672 22 52



Text: Markus Hotz

(D – Konstanz) Kein verflixtes 13. Jahr.

Vor nunmehr 13 Jahren hat mit Silvana Frascaria und ihrem Mann die italienische Küche im Restaurant Löhlinbad Einzug gehalten. Zwar kein rundes Jubiläum, aber insofern bemerkenswert, als es in der schnelllebigen Gastro-Szene kaum jemand auf 13 Jahre bringt. Verflixt sei es zwar manchmal gewesen, sagt Silvana Frascaria, aber die Höhen und Tiefen der vielen Jahre an der Laube habe man inzwischen „gut überstanden“. Und zwar – man höre und staune – seit 13 Jahren mit unverändertem Personal. Das Rezept für so viel Beständigkeit: Gutes italienisches Essen. Leckere Antipasti, am Wochenende Frisches aus dem Meer, schöne Weine. Eine angenehme Atmosphäre, immer mal wechselnde Kunst an den Wänden. Und natürlich engagierte „patrones“, die sich – so Silvana Frascaria – nach wie vor über jeden Gast freuen. Übrigens kann man das Löhlinbad tagsüber für Gesellschaften anmieten.

Ristorante Löhlinbad, Untere Laube 9, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 16 246

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Heimenkirch) Sammelrausch im Allgäu.

Unter dem Motto „Entdecken Sie die heimeligsten Picknickplätze“ hatte die Meckatzer Löwenbräu von Mitte Mai bis Mitte November zum großen Allgäu Picknick-Wettbewerb eingeladen. Die Aufgabe war, die nettesten Picknick-Plätze im schönen Allgäu von den Rückenetiketten der Meckatzer Bierflaschen zu sammeln, in ein Sammelheft einzukleben und dieses bei der Brauerei einzusenden. Mehr als 15.000 Einsendungen zeigen: Der Sammelrausch hatte die Bier-Freunde erfasst und am Ende bedauerte es gar mancher Meckatzer-Liebhaber, „dass die Sammelzeit zu Ende geht“. Für die Brauer war es interessant, dass etwa zehn Prozent der Einsendungen aus Gebieten weit außerhalb des Vertriebs-Kerngebiets kamen, bis nördlich der Neckar-Linie und eine sogar aus Süd-Westfalen. Die Hauptgewinne bestanden aus Wellnesswochen und Hüttenwochenenden – natürlich im Allgäu. Die etwa 160 restlichen Gewinner konnten sich über nützliche Picknick-Utensilien freuen. Für Spielfreudige: Ab März geht’s bei Meckatzer weiter mit einem Genuss-Gewinnspiel.

Meckatzer Löwenbräu, Meckatz 10, 88178 Heimenkirch, Tel. +49 (08381) 50 41 33,
, www.meckatzer.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Stockach) Beispielhaftes Modellprojekt.

Die Modellprojekt Konstanz GmbH in Stockach wurde für ihre Arbeit als Motor einer nachhaltigen Regionalentwicklung am westlichen Bodensee zu einem „offiziellen Projekt der UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ erklärt. Eine Auszeichnung, für die sich bundesweit zahlreiche Organisationen und Institutionen beworben hatten. Den 22 Auserwählten aus Baden-Württemberg wurden ihre Urkunden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Stuttgarter Liederhalle überreicht. Die Modellprojekt-Geschäftsführer Michael Baldenhofer und Harald Nops nahmen die Auszeichnung durch die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, Friedlinde Gurr-Hirsch und den Vorsitzenden des Nationalen Komitees der UN-Dekade Deutschland, Prof. Dr. Gerhard de Haan, entgegen. Landrat Frank Hämmerle freute sich, dass die Modellprojekt-Arbeit auch über die Region hinaus Wertschätzung findet.

Plenum Westlicher Bodensee, Modellprojekt Konstanz GmbH, Winterspürer Straße 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531) 80 02 957, , www.plenum-bodensee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Coffeelounge, stylish.

In der von Emmich/Ecke Petershauser Straße gibt es schon seit einiger Zeit eine richtig gemütliche Coffeebar namens Porta Negra, die sowohl notorischen Cafésitzern wie eiligen „Coffee-to-go“-Konsumenten eine Freude sein dürfte. Hier kann man den Tag gemütlich, auf dem Ledersofa fläzend mit einer Zeitung beginnen, mit hausgemachten Sandwiches, Muffins, Donuts und Wraps, mit Kaffee aus der Konstanzer Kaffeerösterei oder Teespezialitäten. Oder man holt sich sein Frühstück für unterwegs. Bei schönem Wetter sitzt man draußen und genießt – eine wenig – Stadtflair. Und zu alledem gibt’s WLAN for free. Geöffnet ist unter der Woche ab 8 Uhr, samstags ab 9 Uhr. Der Chef des Ganzen ist Sören Berger.

Coffeelounge Porta Negra, von Emmich Straße 3, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 36 95 254, , www.pn-coffeelounge.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Friedrichshafen) Süße Köstlichkeiten

Gleich doppelten Grund zur Freude hat die Confiserie Weber&Weiss in Friedrichshafen. Zum Einen wurde das Traditionsunternehmen von der Fachzeitschrift "Feinschmecker" zu den besten Schokoladengeschäften Deutschlands gewählt. „Wir betrachten das als ganz besondere Auszeichnung, da wir als einziges Geschäft rund um den Bodensee und im gesamten Raum Oberschwaben genannt wurden“, erklärt Konditormeister Michael Weiss. „Unsere neuen Grand Cru Schokoladen, erhältlich von 40 – 100% Kakaoanteil, die ausschließlich mit den Edelkakaosorten Trinitario und Criollo hergestellt werden, sowie die Weber & Weiss Spezialtätenschokoladen etwa mit dem äußerst seltenen Tasmanischen Pfeffer, Bio-Ingwer oder Zimtblüte-Apfel in Verbindung mit unseren täglich frisch hergestellten Pralinen – über 30 Sorten – konnten die Fachleute überzeugen.“ Zum Anderen hat Weber&Weiss bei einer bundesweiten Trüffelverkostung, organisiert vom bayerischen Landesinnungsverband, für alle drei eingesandten Trüffel – „Hopfenblüte Trüffel“, „Himbeer Früchtchen“ und „Schampus (Champagner) Trüffel“ – die höchste Punktezahl erhalten und wurde entsprechend mit einer Auszeichnung in Gold geehrt. Gratulation!

Confiserie Weber & Weiss
Michael Weiss
Charlottenstr.11
D-88045 Friedrichshafen
Tel: +49 (07541) 21 771

Text: Sandra Weinmann

(D-Oberreute/Lindau) BUENISSIMO: „Salto Culinare“

War die Dinner-Varieté-Show in ihrem ersten Jahr 2005 noch ein Versuch, dem Allgäuer Publikum ein neuartiges Unterhaltungskonzept im wahrsten Sinne des Wortes “schmackhaft” zu machen, gehört sie mittlerweile als feste Institution in die kulturelle Landschaft Allgäu-Oberschwabens. Die Rede ist natürlich von: „BUENISSIMO“. Auch im Jahr 2008 öffnet der Gasthof Adler in Oberreute im Allgäu wieder seine Pforten für die beliebte Dinner-Varieté-Show. Vom 14. bis 24. Februar präsentiert Ideengeber und Organisator Elmar Kretz dem Publikum an insgesamt neun Spieltagen einen unterhaltsamen, bunt gemischten Strauß aus kulinarischen Leckerbissen, Clownerie und Spitzenartistik. Stellte die Aufführung 2007 mit dem Titel „smile“ eine Hommage an den großen, unvergesslichen Charly Chaplin und seinen clownesken Welterfolg dar, knüpft die diesjährige, vierte Buenissimo-Reihe ganz unter dem Motto „Salto Culinare“ an die Erfolge der vergangenen Jahre an und rückt zugleich die eigentliche Idee der „Show“ wieder ganz und gar in den Mittelpunkt. In den internationalen Künstlerreigen reihen sich so namenhafte und renommierte Akteure wie die italienische Messerwurf- und Armbrustnummer „The Jasters“ , das Trio Nistorov, Kis Faludy oder die junge Orfeiliaein, die meisterhaft Hula Hoop-Reifen um ihren Körper tanzen lässt. Die Französin Susan, die an seidenen Tüchern zu Tango-Klängen durch die Luft und die anmutige Equilibristik der Ungarin Evy Nereus, runden die in das Menü eingebetteten artistischen Programmpunkte ab. Für die komischen Momente wird André Broger sorgen. Der Clown mit Weltruf ist kein neues Gesicht bei Buensissimo, wartet jedoch mit einem komplett neuen Programm auf. Absolute Neuheit: In diesem Jahr macht BUENISSIMO zusätzlich einen kleinen Abstecher auf die Lindauer Insel. Am 09.02.2008 feiert die Erfolgsshow in der Inselhalle Premiere.

Weitere Informationen:
www.buenissimo-show.de
oder:
plattphorm
Hansjoerg Probst
Metzgerstr. 26
D-88212 Ravensburg
Tel. +49 (0751) 35 41 887
www.plattphorm.de


Text: Sandra Weinmann

(D – Lindenberg) Go for Gold

Über Doppelgold bei der Käseolympiade 2007 kann sich die Lindenberger Käserei Baldauf freuen. Während Käsermeister Sigi Rist von der Sennerei Gestratz mit Gold für den Baldauf Alpkäse ausgezeichnet wurde, erhielt Käsermeister Alois Keck von der Sennerei Hopfen das Edelmetall für den Baldauf Emmentaler. Vergeben wurde das olympische Käsegold bereits zum fünften Mal von der 2002 ins Leben gerufenen „CASEUS MONTANUS“, der internationalen Vereinigung für den Schutz und die Werterhaltung von Bergkäse. Für die Allgäuer Traditionskäserei Baldauf, die bereits 2002 und 2005 mit Bronze geehrt wurde, sind die beiden Goldmedaillen eine Bestätigung. „Das zeigt uns, dass wir mit unserer Philosophie genau richtig liegen“, heißt es seitens des 1862 gegründeten Familienbetriebes, in dem bereits in der fünften Generation Käse hergestellt wird. „Denn wir verwenden für unsere Produktion nur beste, silagefreie und im Fettgehalt naturbelassene Allgäuer Rohmilch.“ Das Resultat: Geschmack- und charaktervoller Käse mit Biss. Guten Appetit!

Weitere Informationen:

Gebr. Baldauf GmbH & Co.
Goßholz 5
D-88161 Lindenberg/Allgäu
www.baldauf-kaese.de

Text: Sandra Weinmann

(CH – Sommeri) Drei Jahrzehnte Sommeri.

Der Löwen in Sommeri ist ein ganz besonderes Lokal. Seit dreißig Jahren genossenschaftlich selbstverwaltet mit Mitarbeitern, die alle fast alles machen und jeweils gleichberechtigt mitbestimmen. Das ist gelebte gastronomische Basisdemokratie! Ruedi Künzle, seit 28 Jahren maßgeblich an der Entwicklung des Löwen beteiligt, erinnert sich an „bescheidene“ Anfänge mit einer ganz einfachen Karte. Das alte Haus wurde – 1979 und 1988 – zwei grundlegenden Umbauten unterzogen und präsentiert sich heute als erfolgreicher, professioneller Betrieb mit anspruchsvoller Küche. Der Löwen war wohl weit und breit eines der ersten Restaurants, das mit Bio-Produkten arbeitete. Seit einigen Jahren ist er bio- bzw. knospen-zertifiziert. Etwa die Hälfte der angebotenen Speisen sind zudem vegetarisch. Ebenfalls seit dreißig Jahren gibt es die Löwenarena, ein von der Genossenschaft getrennter Kulturverein, der im Löwen-Saal regelmäßig Veranstaltungen durchführt. – Übrigens wird im Löwen händeringend ein Koch gesucht. Gerne einer, der auch mal außerhalb der Küche mit anpackt …

Gasthof zum Löwen, Hauptstraße 23, 8580 Sommeri, Tel. +41 (0) 71 411 30 40, , www.loewen-sommeri.ch

Text: Claudia Antes-Barisch