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Gerüchteküche August 2007

(D – Radolfzell) Blu's Getränkemarkt ist umgezogen.

Auf stolzen 360 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet Blu jetzt sein Sortiment an. Und das ist offensichtlich interessant – unter anderem mit günstigen Tagesangeboten und Bioprodukten. Wer Heilwasser sucht, kann hier aus einer ganzen Palette unterschiedlicher Provenienzen auswählen. Natürlich werden auch ein Heim-Liefer-Service geboten und die Organisation von Festen. Im Zweifelsfall einfach mal anfragen.

Blu's Getränkemarkt, Höristraße 6, 78315 Radolfzell, Tel. +49 (07732) 94 06 852, mobil 0173 51 46 704

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Kreuzlingen) Einfach edel.

Das Schlosshotel Brunnegg befindet sich jetzt wieder unter der Leitung von Inge Berger. Neu ist der Küchenchef: Kurt Kuhn, vormals in gleicher Postion im Arboner „Frohsinn“ tätig, sorgt für „italienisch-mediterrane Küche mit Bodenständigkeit“ im Restaurant des Schlosshotels. Das noble Haus hat einiges an Besonderheiten aufzuweisen: Fünf großzügige Suiten, einen herausragenden Weinkeller mit Raritäten aus der ganzen Welt und einen wunderschönen Platanengarten mit Terrasse. Freud und Nietzsche weilten schon hier, und Heinrich Hoffmann inspirierte der Blick auf den See – möglicherweise – zum Verfassen des „Struwwelpeters“. Das besondere Ambiente des Schlosses eignet sich natürlich hervorragend für besondere Feierlichkeiten. Das Hotel ist täglich geöffnet, das Restaurant jeden Donnerstag- und Freitagabend. An allen anderen Tagen kann ab zehn Personen reserviert werden.

Schloss Brunnegg, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0) 71 672 36 36, , www.schloss-brunnegg.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Die Café-Lounge-Bar – oder einfach Caluba – hat eröffnet und bereichert nun den etwas „baustelligen“ Bodanplatz mit einem innovativen Gastro-Konzept.

Ilia Minutella (36), hatte 12 Jahre lang die Milchbar in Kulmbach und wollte sich räumlich verändern, suchte nach neuen Herausforderungen und fand sie nun in Konstanz: „Ich fühle mich hier sehr wohl, die Leute sind sehr offen“, lobt er und erläutert warum er hier gelandet ist: „Wir hatten einen Gast aus Konstanz, er hatte immer Probleme mit der oberfränkischen Mentalität und ich wollte damals wissen, wieso es hier so anders sein soll? "Ja das muss man erleben", meinte der. Und sollte recht behalten. Als wir zu Besuch am See waren haben wir’s dann auch gleich gespürt. Ich kenne Rheinländer, Ostdeutsche, Süddeutsche – aber hier hat es uns sofort gefallen, landschaftlich, menschlich – so sind wir hier gelandet.“ Aus Kulmbach brachte Minutella dann manch schräges Rezept mit, (obschon dort mehr Eisdiele mit verrückten Sorten) und einen hohen Qualitätsanspruch an Ware und Präsentation. Kaffees, Milchkaffees, Espresso, Cappucchino & Co gibt es hier „aber besonders gut“; auch schwärmt er von dem Angebot an „frozen“ genauso wie den „sinnlich cremigen Schokoladen“. Hier gibt’s aber auch „Chailatte und smoothies mit fruchtigfrischen Vitaminen“. Quark und Joghurt-Specials „muss man auch probiert haben, mal mit Früchten, mal mit Müsli oder Honig – eine schier unbegrenzten Kreativität kann man hier austoben“. Als Häppchen gibt’s Donuts, Baguettes, Muffins usw. Und das alles verpackt in einem sehr schönen, modern gestylten aber gemütlichen Ambiente. An Bar&Tresen kann man dabei genauso genießen, wie in Leder-Lümmel-Sesseln und schön gestalteten Nischen. Und wenn die Begeisterung für die Produkte schon so überschäumend ist – kann’s gar nicht schlecht sein…

Caluba – Café-Lounge-Bar; Bodanplatz 12a; Tel. +49 (7531) 36 32 922
Tägl. 9.00 bis 22.00 Uhr.

Text: Markus Hotz

(D – Konstanz) Tanz und Benimm

Was nützt es, wenn man zwar göttlich tanzen kann, aber beim Spaghetti essen die Tischdecke besudelt und vor dem Hummer kapituliert? Die Tanzschule „la danse“ sorgt dafür, dass es keine Blamagen auf dem gesellschaftlichen Parkett gibt. Parallel zu den Tanzkursen wird hier unter anderem das Seminar „Fit bei Tisch“ angeboten. So lernten kürzlich junge Tanzschülerinnen und Tanzschüler im Restaurant O'Lac im Casino das Einmaleins von Stil und Etikette. Die wenigsten Schwierigkeiten machte den Debütanten das Amuse gueule, das anschließende Verspeisen von Riesengarnele und Flusskrebsen geriet da schon eher zur Herausforderung. Zwischen den Gängen erzählte Restaurantleiter Jürgen Pietnik Wissenswertes über Servietten, Gläser und korrekte Körperhaltung. Mit allen Knigge-Wassern gewaschen, können die Tanzschüler nun dem Premierenball gelassen entgegensehen.

Näheres unter Tobias Hackel, Marketing Spielbank Konstanz, Tel. +49 (07531) 81 57 18,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Ravensburg) Napoli am Flappachweiher.

In Ravensburger 1A-Lage, direkt am Flappachweiher, eröffnete Gino Chioccarelli das Lokal „Da Gino“. Zusammen mit seinem Geschäftsführer Andreas Thran hat er das Haus, das sich wohl in recht desolatem Zustand befand, von Grund auf renoviert und die Küche so umgebaut, dass sich „Mamma“ darin wohl fühlt. Sie ist es nämlich, die zwischen Töpfen und Kasserollen das Regiment führt. Ausschließlich frische neapolitanische Küche kommt bei „Da Gino“ auf den Tisch: Holzofenpizza mit wahlweise 27 verschiedenen Zutaten, neun verschiedene Pasta-Sorten mit zwölf unterschiedlichen, von Mamma hergestellten Saucen, Antipasti, „fatto a mano“. Etwas Besonderes ist die Pasta-Platte für zwei Personen. Draußen am Weiher lädt eine schöne Terrasse zum Verweilen, und wenn das Obergeschoss fertig ausgebaut ist, werden Motto-Parties veranstaltet. Da gibt es noch jede Menge Pläne.

Ristorante Da Gino am Flappachweiher, Strietach 4, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 65 25 052

Text: Claudia Antes-Barisch

(D/CH/A-Bodensee) Den See kulinarisch erleben.

Viele, viele Gelegenheiten, den See auch kulinarisch zu erleben, bietet die Bodensee-Erlebniskarte. Neben den bekannten Ermäßigungen für alle möglichen Ferienvergnügen und Ausflugsziele kann man seit dieser Saison nun auch in über 40 Restaurants und Cafés rund um den See Ermäßigungen genießen. Die Vergünstigungen sind dabei ganz unterschiedlicher Natur: Mal gibt es eine Grillwurst gratis, mal den zweiten Cocktail oder den Aperitif. Mal zahlt man für zwei Gerichte nur einen Preis, und ganz oft winken wirklich attraktive Vergünstigungen auf Speisen und Getränke. Und das Ganze funktioniert praktisch grenzenlos. In Bregenz wie in Stein am Rhein, in Allensbach wie in Markdorf. Bis zum 21. Oktober.

Weitere Infos: Internationale Bodensee-Tourismus GmbH, Hafenstraße 6, 78467 Konstanz, Tel. +49 (07531) 90 94-90, ,www.bodensee-tourismus.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Thurgau) Feuerbrand im Thurgau.

Der Kanton Thurgau ist in starkem Maß von der Obstbaum-Infektionskrankheit Feuerbrand befallen. Bundesrätin Doris Leuthard, die sich vor Ort ein Bild von den Schäden gemacht hat, war vom Ausmaß der durch die Krankheit entstandenen Verluste betroffen. Für die einzelnen Obstbauern seien die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen äußerst hart, aber unerlässlich, hieß es. Die Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements sicherte den betroffenen Kantonen – darunter auch Sankt Gallen – die Unterstützung des Bundes zu. Die Frage nach einem möglichen Antibiotikaeinsatz werde nach Vorliegen eines entsprechendes Gesuches geprüft und rasch entschieden, meinte die Bundesrätin. Dabei seien sämtliche Vor- und Nachteile abzuwägen und die verschiedenen Interessen von Produzenten, Konsumenten und der Umwelt zu berücksichtigen.

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Westlicher Bodensee) Die Heimat schmecken.

Die Landwirtschaft rief – und mehr als 3.000 kamen. Die Veranstaltung „Frühstück auf den Bauernhof“ entwickelt sich mehr und mehr zum Renner. Diesmal öffneten sechzehn Bauernfamilien ihre Höfe und verwöhnten ihre Gäste mit einem herzhaften Frühstücksbuffet aus vorwiegend selbst erzeugten Produkten. „Wir wollen mit diesem Frühstück auf dem Bauernhof in möglichst persönlichem Rahmen Kontakte zwischen der Bevölkerung und den Landwirten herstellen und zeigen, wie lecker und vielfältig die heimische Produktpalette ist“, so die Zielsetzung des Projektverantwortlichen Armin Zumkeller vom Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband Konstanz. Und was sagen die Verbraucher? „Indem wir gezielt Lebensmittel beim Bauern einkaufen, leisten wir einen Beitrag zum Fortbestand der abwechslungsreichen Landschaft direkt vor unserer Haustür.“ Frühstück mit Mehrwert eben. Unter www.buure-zmorge.de findet man nähere Infos über das Projekt.

PLENUM Westlicher Bodensee, Modellprojekt Konstanz GmbH, Winterspürer Straße 25, 78333 Stockach, Tel. +49 (07531) 80 02 957, , www.plenum-bodensee.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Ob als Wiesenthäler Hof, das beese Miggle, Zum Nessi, Defne oder Aspendos – das Harmony hat eine bewegte Geschichte und nun ein total neues Erscheinungsbild.

Ismail und Semal Arslan ist das Gebäude an's Herz gewachsen: in jahrelanger Detailarbeit haben sie das Hotel restauriert und nun auch das Restaurant komplett umgebaut. Jetzt ist es stimmig! Modern, warm und hell präsentiert sich das Restaurant. An den Wänden moderne Kunst (von Ismail) und manch schöner Design-Einfall beim Interieur zeigen – "hier wurde mit Liebe gearbeitet". Genauso wie in der einfachen, aber guten türkischen Küche, die in Konstanz seit Jahrzehnten ein festes Stammpublikum hat. Kein Wunder heißt das 10 Zimmer Hotel Garni und Das Restaurant nun "Harmony" – ein "spontaner Einfall", wie Ismail Sahin erläutert, um es doch auch etwas "komisch zu finden, dass dieser schöne Namen für die Hotelerie bislang kaum Verwendung findet". Auf der Karte harmonieren indes Pizzas und Pides, Fleischgerichte vom Gril, Kebap-Gerichte ("Das ist kein Döner!"), Lammkoteletts, Klassiker aus der türkischen Nudelküche, Pogacas und Böreks. Schönes Ambiente, tolle Strassen-Terrasse, nettes Team, die Karte im Griff und günstige Preise – na das läuft garantiert!

Nichtraucher Restaurant Harmony, Familie Ismail + Semal Arslan, Zogelmannstr. 5,
D-78462 Konstanz, Tel.+49 ( 07531) 23385

Text: Markus Hotz

(CH-Warth) Umbau in der Kartause Ittingen.

Die Kartause Ittingen hat sich in der jüngsten Vergangenheit zu einem attraktiven Kulturzentrum mit Seminarbetrieb und Gastronomie entwickelt. Jetzt hat sich der Stiftungsrat entschlossen, größere bauliche Veränderungen und Renovierungsarbeiten durchführen zu lassen. Dabei stehen auch eine auf Optimierung ausgerichtete Neukonzeption des Restaurants Zur Mühle und die Erneuerung der Kornschütte an. Die Umbauarbeiten sind für die Zeit zwischen Oktober 2008 und April 2009 geplant. Der Klosterladen soll währenddessen geöffnet bleiben, das Restaurant wird in die Remise verlegt. Während der Bauzeit werden keine Seminare durchgeführt. – Darüber hinaus wird der langjährige Präsident des Stiftungsrats, Dr. Hermann Bürgi (Foto), zum Jahresende sein Amt niederlegen. Als Nachfolger wurde Roland Eberle, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Thurgau, gewählt.

Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel. +41 (0) 52 748 44 11, , www.kartause.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Konstanz) Eine Plattform für Erlesenes.

Gut essen ist eine Leidenschaft, die viele teilen. „kulinart“, die Messe für Genuss und Stil, hat sich im zweiten Jahr in Konstanz bereits als Plattform für Erlesenes rund um die Kochkultur etabliert. „Ein Thema mit Potenzial, das sich in dieser Exklusivität nur in überschaubarem Rahmen inszenieren lässt“, sagt Messemacherin Conny Krenn aus Stuttgart. Das Konzept ist klar: Authentische Produkte, naturnahes Handwerk, professionelle Linienführung in Stil und Design. Bio trifft auf Slow food und Rezepturen der heimischen Hofmanufaktur. Informationen aus erster Hand, köstliche Genusshäppchen. In Frankfurt gibt es die „kulinart“ seit vier Jahren, in Stuttgart findet sie zum dritten Mal statt. Termin für die Endverbraucher- und Verkaufsmesse ist am 3. und 4. November im Konstanzer Konzil.

kulinart Konstanz. Veranstalterin: Conny Krenn Projekte, Mozartstraße 17, 79180 Stuttgart, Tel. +49 (0711) 62 002 11, , www.connykrenn.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Überlingen) Ein Preis für's gute Ei.

Bis vor Kurzem kannten die beiden Naturata-Geschäftsführer Heinz Knauss und Sybille Kauf den Preis überhaupt nicht – jetzt haben sie ihn: Den „Good Egg Award 2007“. Bei dem Preis mit dem seltsamen Namen handelt es sich um eine Würdigung der englischen Organisation „CIWF“ (Compassion in World Farming – Mitgefühl in der weltweiten Landwirtschaft) für Unternehmen, die ausschließlich Eier freilaufender Hühner verkaufen oder verwenden und damit einen aktiven Beitrag gegen die tierquälerische Käfighaltung leisten. Naturata ist der einzige deutsche Preisträger und befindet sich in Gesellschaft mit Firmen wie beispielsweise der Gastronomie des britischen Unterhauses, den Kantinen von Google und der französischen Lebensmittelkette biocoop. Die 33 Naturata-Märkte verkaufen runde zwei Millionen Eier pro Jahr. Davon profitierten knapp 7.500 Legehennen, hatte man bei CIWF ausgerechnet. Bei Naturata hofft man, dass der Preis Signalwirkung besitzt und sich noch mehr Verbraucher zum Kauf von tierfreundlichen Eiern entschließen.

Naturata GmbH, Rengoldshauser Straße 21, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 64 524, , www.naturata-gmbh.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Gottmadingen-Randegg) Was Neues aus dem Hause Randegger.

Die Randegger Apfelschorle aus regionalen Streuobstbeständen hat bereits einen gewissen Kultstatus im Lande erreicht. Weil sich Fleischmanns in Randegg aber nun mal traditionell Gedanken machen um Umwelt und Volksgesundheit, wurde jetzt ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das vor allem – freilich nicht nur – den Inhalt der Getränkeautomaten in Schulen aufwerten soll: Die Apfel-Kirsch-Schorle. Angetan mit 60 Prozent Fruchtsaft – davon 10 Prozent Kirschsaftanteil – und gänzlich ohne Zuckerzusatz wird sie wohl leichtes Spiel haben gegen zuckersüßes, coffeinhaltiges Automatengebräu. Auf die Frage, wie man denn gerade auf die Kombination Apfel-Kirsch gekommen sei, sagt Clemens Fleischmann: „Beides sind natürliche Produkte, die in der Region wachsen. Da gibt es beim Kunden kein Erklärungsbedürfnis.“ So einfach und klar ist das. Keine Zusätze, keine weiten Wege. Die neue Schorle gibt’s in 0,5- und 0,7-Literflaschen.

Randegger Ottilien-Quelle GmbH, Gailinger Straße 4, 78244 Gottmadingen-Randegg, Tel. +49 (07734) 93 00-0, , www.randegger.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Kreuzlingen) 20 Jahre Gastgeber.

Ein beachtliches Jubiläum, gerade in der schnelllebigen Gastro-Szene, feierten kürzlich Barbara und Peter Günter vom Seegarten: Seit 20 Jahren verwöhnen sie die Gäste des Kreuzlinger Restaurants mit feiner Küche und freundlichem Service. Das unmittelbar am Jachthafen liegende Restaurant ist unter den Händen der Günters zur Pilgerstätte für Gourmets geworden. Konsequent frische Produkte aus der Region, kreativ komponiert, täglich wechselnde Empfehlungen und dazu ein erstaunlich umfangreiches und gut sortiertes Angebot an Weinen: Das sind die Hauptbestandteile des Erfolgsrezeptes von Barbara und Peter Günter. Ob's noch mal 20 Jahre werden?

Seegarten, Promenadenstraße 40, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0) 71 68 82 877, , www.seegarten.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Lauchringen) Sternesegen für Konfitüren.

Ausgezeichnet im wahrsten Sinn des Wortes: Der südbadische Konfitüren-Hersteller Simmler hat beim Superior Taste Award in Brüssel (wir berichteten in der Juli-Ausgabe darüber) erneut zahlreiche Sterne errungen. Bei dem Wettbewerb werden Produkte ausgezeichnet, die sich vor allem aufgrund ihres herausragenden Geschmacks vom Standard absetzen. Weitere Bewertungskriterien sind beispielsweise Konsistenz und Aussehen. Die Firma Simmler ist mit drei Konfitüren und einem Gelee nach Brüssel gegangen – und alle vier Produkte haben Auszeichnungen erhalten. „Damit sind wir endgültig in der Champions League der Konfitüren angekommen“, freut sich Geschäftsführer Norbert Münch.

Franz Simmler GmbH & Co. KG, Bahnhofstraße 19, 79787 Lauchringen, Tel. +49 (07741) 96 96 30, www.simmler.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Schaffhausen) Ganz groß.

Verena Prager, erfolgreiche Inhaberin der Schaffhauser Kulturgaststätte „Sommerlust“, ziert das Juli-Cover des Schweizer Gastro-Magazins „Salz & Pfeffer“. Das Interview im Heft belegt einmal wieder den unternehmerischen Mut dieser Frau, die innerhalb von zehn Jahren die halb verfallene Villa Sommerlust in eine gefragte Kulturgaststätte und einen Gault-Millau-Betrieb verwandelte. Zudem erfährt man einiges über die spannende Biografie der Tochter des Mövenpick-Gründers Ueli Prager. Auch, dass sie beispielsweise gerne „gestrandete“ Lehrlinge in ihrem Betrieb beschäftigt. Und welche Pläne sie mit dem Schaffhauser Güterhof hat.

Kulturgaststätte Sommerlust, Rheinhaldenstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. +41 (0) 52 630 00 60, , www.sommerlust.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Bissegg) Tilsiterland in der Schweiz.

Wenn am 1. August die Schweizer auf die Eidgenossenschaft anstoßen, gibt es auf dem westlich von Weinfelden gelegenen Holzhof, der ältesten Tilsiterkäserei in der Schweiz, einen ganz anderen Grund zum Feiern: Da hier seit nunmehr 114 Jahren der Tilsiter zu Hause ist, wird an diesem Tag „Tilsit im Thurgau“ gegründet. Mit einem zünftigen Brunch, an dem die ganze Familie ihren Spaß hat. Natürlich bei feinem Käse und Gebäck, Müesli und Säften, aber auch mit Strohburg und Pferdefahrten.

Käserei Holzhof, 8514 Amlikon-Bissegg, Tel. +41 (0) 71 651 11 33, , www.holzhof.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH – Diessenhofen) Schöner lernen mit innovativem Licht- und Farbkonzept.

Das Seminarhotel Unterhof optimiert sein Raumangebot. Ab Mitte September bietet ein neuer multifunktioneller Raum Platz für Schulungen, Kurse und Trainings aller Art. Das ausgeklügelte Licht- und Farbkonzept, modernste multimediale Seminartechnik und nicht zuletzt die traumhafte Lage am Rhein werden Schulungen sicher zu einem Erlebnis werden lassen. Das besondere Ambiente des Unterhofs, das durch den Kontrast von historischen Mauern und modernen Neubauten lebt, wird auch in den neuen Seminarraum weitergetragen. Als erstes Schweizer Hotel stellt das Seminarhotel Unterhof seinen Gästen die neuen 3M Digital Wall Displays zur Verfügung. In vier Seminarräumen ist diese interaktive „All-in-One“-Lösung fix installiert.

Seminarhotel Unterhof, Schaffhauserstraße 8, 8253 Diessenhofen, Tel. +41 (0) 52 646 38 11, , www.unterhof.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Reichenau) See-Wein-Acker.

Das ist der Titel der Fotografieausstellung von Tina Koch, die vom 5. Juli bis zum 31. August im Rathaus auf der Reichenau zu sehen ist. Die Fotografin hat Menschen auf der Reichenau in ihrem für die Insel typischen Arbeitsumfeld aufgenommen: einen Fischhändler, einen Bootsbauer, einen Winzer und einen Gemüsebauern. Alle Portraitierten arbeiten seit Generationen in ihrem Beruf, zum teil eng verbunden mit den Eltern. Tina Koch, selbst auf der Reichenau aufgewachsen, zeigt in den eindrucksvollen Aufnahmen einen staunenden, respektvollen Blick auf die Arbeit, die Berufe, die trotz aller ökonomischen Zwänge und Fortschritte in einer langen Tradition stehen. Die Fotografien sind für sie „kleine Pflastersteine auf dem Weg zurück in die eigene Heimat“.

Tina Koch, Kommunikationsdesign & Fotografie, Blarerstr. 19, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 36 57 65, www.tinakoch.de

Text: Claudia Antes-Barisch