Messer und Gabel

ein akzent-Produkt Impressum

Jetzt bestellen:

seezunge
seezunge 2012


Weitere Highlights aus dem akzent-Verlag:

akzent-Magazin
www.akzent-magazin.com

sinnior
www.sinnior.de

Aktuell

... jeden Monat frisch aus der seezunge-Redaktion des akzent.

Gerüchteküche Juni 2007

(CH-Kreuzlingen) Fabrizio Ribezzi, der Besitzer der „american bar blue“ in der Kreuzlinger Hauptstraße, hat das Hafenrestaurant gekauft.

Runde zwei Millionen Franken soll er für das attraktive Objekt hingelegt haben. Dafür hat es einige Veränderungen gegeben. Der frühere Fischladen wich zugunsten einer Vergrößerung des Restaurants, im ehemaligen Kiosk befindet sich jetzt eine Cocktailbar, innen wie außen gibt es einen Lounge-Bereich. Die Selbstbedienung hatte natürlich auch ausgedient. Dafür steht den Gästen nun ein vielköpfiges Serviceteam zur Verfügung. Ebenfalls neu: Der Mittagstisch mit täglich drei Menüs, darunter ein vegetarisches. Im ersten Stock wurde zusätzlich ein Hostel mit fünf Mehrbettzimmern eingerichtet. Wie gut das neue Konzept des „Alti Badi“ ankommt, konnte Fabrizio Ribezzi in den wenigen Wochen seit der Eröffnung bereits feststellen.

Alti Badi Hafenrestaurant, Seestrasse 45, 8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (071) 672 80 80, , www.alti-badi.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Frickingen-Altheim / Reichenau) Isolde Pfaff, Wirtin im Gasthaus Löwen in Altheim und Elisabeth Meuser vom Alten Mesmer auf der Reichenau: Zwei Frauen mit einem großen Herzen für behinderte Menschen.

Beide erhielten eine Auszeichnung „für guten Service für Menschen mit Behinderung“. Für Isolde Pfaff fiel die Entscheidung an dem Tag, als kurz vor Öffnung ihres Lokals eine Gruppe Behinderter mit ihren Betreuern vor der Tür stand und – obwohl sie gerade, wie sie heute sagt, „schwer im Zeitdruck war“ – zuvorkommend bedient wurde. Bald stellte sich heraus, dass sie es mit einer „Testgruppe“ zu tun gehabt hatte, die sozusagen inkognito das Gasthaus auf behindertenfreundliches Verhalten geprüft hatte. Ganz ähnlich erging es Elisabeth Meuser auf der Reichenau. Das Ergebnis für beide: Eine Plakette mit der Aufschrift „Unbehindert miteinander“, mit der sie ihr Lokal schmücken können. Hinter der ganzen Aktion stehen Diakonie, DEHOGA, der Baden-Württembergische Einzelhandelsverband und die Lebenshilfe. Elisabeth Meuser: „Wir kommen sehr gut mit Behinderten aus und haben viele Gruppen, die zu uns kommen.“ Auch für Isolde Pfaff ist ihr Herz für Behinderte nichts weiter als eine Selbstverständlichkeit. Und wenn ihr ein Gast mal komisch kommt, weil er sich durch einen behinderten Tischnachbar gestört fühlt, dann kann er aber was zu hören bekommen …

Gasthaus Löwen, Hauptstraße 41, 88699 Frickingen-Altheim, Tel. +49 (07554) 8631,
, www.loewen.pfaff-altheim.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Frickingen) Bio boomt. Roberto Chirico von der Casa Nuova in Frickingen hat das längst erkannt und Konsequenzen gezogen: Seit Mai gibt’s auf seiner Speisekarte Bio-Gerichte.

Dinkel-Tortellini zum Beispiel, Salate, aber auch Demeter-Rostbratwurst mit Bio-Gemüse. „Die Nachfrage ist enorm“, berichtet der Gastronom von der „Testphase“. In Frickingen eigentlich kein Wunder. „Wir leben hier fast in Bio-City“, meint Roberto Chirico scherzhaft. Und da seine bessere Hälfte Janna ja ohnehin aus einer der großen Bio-Produzenten-Familien im Lande stammt (Bauckhof), lag die Hinwendung zum organisch erzeugten Lebensmittel für beide schon fast auf der Hand. Alle als Bio ausgewiesenen Gerichte werden natürlich durchweg aus bio-zertifizierten Produkten hergestellt: Vom Bratfett bis zum Salz. Dazu gibt’s folgerichtig Bionade, Bio-Bier und Bio-Weine. Als nächstes beabsichtigt Chirico die Einführung der Bio-Pizza im schönen Casa Nuova. Allerdings vorerst nur an bestimmten Tagen und auf Bestellung. Das wäre dann die erste Bio-Pizzeria am See! Ob er dann irgendwann komplett auf bio umstellt? Wer weiß.

Pizzeria Ristorante Eiscafé Casa Nuova, Kirchstraße 11, 88699 Frickingen, Tel. +49 (07554) 98 74 11

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Neues aus der Kaminstube am Fürstenberg.

Ursprüngliche anatolische Küche hat in die Kaminstube Einzug gehalten. Unter anderem wird hier das Fleisch traditionell mit dem Rollmesser gehackt. Frischen Fisch und frisches Fleisch aus der Region soll's geben, Bulgur und Salate vom Buffet und für die Vegetarier eine breite Auswahl von mit Olivenöl verfeinerten Speisen. Von Montag bis Freitag erwartet die Gäste ein wechselnder Mittagstisch, und sonntags darf gebruncht werden. Bei entsprechendem Wetter wird der große Holzkohlengrill – auf dem schon mal ein ganzes Lamm Platz hat – im Biergarten angeworfen, und während sich Papa und Mama an Speis' und Trank gütlich tun, können sich die lieben Kleinen auf dem Spielplatz vergnügen. Das ist eindeutig etwas für Familien. Auf Wunsch bietet das Kaminstuben-Team auch einen Partyservice an.

Kaminstube, Fürstenbergstraße 127, Tel. +49 (07531) 36 14 768, Öffnungszeiten Mo. – Fr. 11.30 – 24 Uhr, Sa./So. 11.30 -s 2 Uhr.

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Eschikofen) Ein Kochbuch für Genießer von Tanja Grandits.

Die Schwäbin, die sich nach ihrer Ausbildung bei Kochpapst Wohlfahrt in der „Traube“ in Tonbach und anderen beachtlichen gastronomischen Stationen 2001 im „Thurtal“ in Eschikofen bei Frauenfeld selbständig gemacht hat, erfreut jetzt die wahren Genießer unter den Hobbyköchen mit einem Buch, das den Titel „Aroma pur – meine fröhliche Weltküche“ trägt . Eine durchweg sinnliche Angelegenheit! Schon beim Durchblättern fühlt man sich animiert durch die appetitanregende Aufmachung der hervorragenden Fotos. Und erst die Rezepte! Die Lust auf's Nachkochen ist kaum zu bändigen: Man möchte sofort losgehen und die Zutaten besorgen. Die Autorin mutet dem Koch-Laien dabei nicht allzuviel zu: Die meisten ihrer Kompositionen sind trotz ihrer ausgefeilten, mit Aromen spielenden Originalität recht einfach nachzuvollziehen – einige haben es allerdings in sich und sind sicher nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Sehr schön die „Grundzubereitungen für den Vorrat“, mit deren Hilfe jede(r) eine gute Portion Pfiff in die heimische Küche bringen kann. Alles in allem ein wunderbares Kochbuch für Menschen, die sich gerne von Düften, Gewürzen, Aromen und Farben inspirieren lassen, und die ihren Geschmacksknospen hin und wieder ganz neue Erfahrungen gönnen.

Tanja Grandits: Aroma pur – meine fröhliche Weltküche. Fotografiert von Michael Wissing. AT Verlag, Baden (Schweiz), 208 S., 49,90 SFr / 29,90 Euro. www.at-verlag.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bad Waldsee) Ein Open air-Kochduell mit Sante de Santis.

Und das am 30. Juni auf dem Rathausplatz in Bad Waldsee. Man muss sich das sich so vorstellen: Eine lange Kochtheke wird aufgebaut, en plein air, versteht sich, und dann kochen eine ganze Menge Herren gegeneinander. Sante de Santis, der ja schon mal im Fernsehen das Duellieren per Kochtopf geübt hat, moderiert, und Bürgermeister Roland Weinschenk, Küchenmeister Berthold Schmidinger vom Grünen Baum in Bad Waldsee, der katholische Pfarrer und etliche andere – Profis und Laien – schwingen öffentlich den Kochlöffel. Immer im Zweierteam. Die Bedingungen: Jedes Team erhält einen Warenkorb mit verschiedenen Lebensmitteln, aus denen ein tolles Gericht gezaubert werden soll. Spannend und sicher nicht ganz einfach, den Sieger zu ermitteln. Damit das Publikum alles mitbekommt, werden die Köche mit Funk-Kopfhörern und Mikrofonen ausgestattet. Organisator der Veranstaltung, die etwa von 10 bis 14 Uhr dauern wird, ist der Bad Waldseer Handels- und Gewerbeverein und der „Grüne Baum“.

Hotel-Restaurant Grüner Baum, Hauptstraße 34, 88339 Bad Waldsee, Tel. +49 (07524) 97 90-30, , www.baum-leben.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Das "Konstanzer Zipfele" ist eine Fischwurst!

Bekanntlich hatten das Konstanzer Stadtmarketing, Plenum Westlicher Bodensee und der "Konstanzer Anzeiger" einen Wettbewerb ausgeschrieben zur Kreation eines kulinarischen Wahrzeichens für die Region westlicher Bodensee. Alle waren aufgerufen, sich zu beteiligen: Profigastronomen und Hobbyköche, Fischer und Brauer, Winzer und Hausfrauen. Es gab auch ansonsten keine Vorgaben – ob süß oder salzig, zum Trinken oder zum Beißen: Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Einzige Voraussetzung war die Verwendung regionaler, möglichst naturbelassener Zutaten und die Bereitschaft, die Nachahmung des „Konstanzer Zipfeles“ für jedermann zu ermöglichen. Der Sieger, der sich nunmehr „Kreateur des Konstanzer Zipfeles“ nennen darf, wurde auf der GEWA (grenzüberschreitende Gewerbeausstellung Konstanz – Kreuzlingen) gekürt. Es ist Alexander Erler von der TrubeStube. Seine Version des „Zipfele“ ist eine einzigartige Wurst, die hauptsächlich aus Fisch besteht. Ins Finale kamen außerdem Dr. Sabine Seeliger mit ihrem Apfel-Zipfele (Kategorie „süß“) und Bernhild Hagemeister mit ihren Zipfele-Hörnchen („herzhaft“). Mit dem „Konstanzer Zipfele“ will die Stadt nun in einer Reihe mit lokalen Spezialitäten wie dem Lübecker Marzipan, den Frankfurter Würstchen oder dem Dresdner Stollen stehen – wenn sich die Sache überregional durchsetzt. (Der Name spielt an auf die angeblich abgelegene Lage der Stadt "an Deutschlands letztem Zipfele".)

Stadtmarketing Konstanz GmbH, Obere Laube 71, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 28 248-19, www.stadtmarketing.konstanz.de; Landhotel Traube, Konstanz-Dettingen, www.landhoteltraube.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Stadtführung mit Sättigungscharakter.

Ganz recht: Das gibt es. Manfred Kammerlander bietet in Zusammenarbeit mit dem Konstanzer Hotel- und Gaststättenverband Führungen durch die Konstanzer Geschichte an, die durch kein Magenknurren beeinträchtigt werden. Genauer gesagt: Der geschichtliche Rundgang zwischen Imperia und Niederburg wird immer mal wieder zwecks Einkehr unterbrochen. Auf diese Weise nehmen die Teilnehmer ein ausgewachsenes Menü mit vier Gängen zu sich, an vier verschiedenen Lokalitäten. Und erfahren nebenher selbstredend eine ganze Menge über geschichtliche Zusammenhänge in der Stadt. Das neu erworbene Wissen kann dann beim Verdauungsspaziergang nochmals vertieft werden …

Anmeldung über Tel. +49 (07531) 61181, Fax 690 330, , www.kulinarische-stadtfuehrung-konstanz.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Bodman-Ludwigshafen) Internationale Küche im Kurkuma.

Seit einigen Wochen ist Hanimsah Yanik die neue Pächterin im Bräuhaus Kurkuma in Ludwigshafen. Das 1804 errichtete Gebäude präsentiert sich jetzt in urig-gemütlicher Atmosphäre mit internationaler Küche von gut bürgerlich bis Thai. Allabendlich gibt es türkische Vorspeisen, außerdem Fisch, Pizza, Grillspezialitäten und etliches mehr. Die warme Küche ist durchgängig geöffnet, und bei schönem Wetter kann man auch draußen sitzen. Die ans Lokal anschließende Eisdiele wurde gleich mit übernommen.

Bräuhaus Kurkuma, Hauptstraße 5, 78351 Ludwigshafen, Tel. +49 (07773) 93 64 04

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Lindau) Max Haller, rühriger Gastronom auf der „Waldburg“, hat nun zusätzlich die Restauration im Casino Lindau übernommen. Das Restaurant „max“ feierte bereits Eröffnung.

Es war, wie Max Haller erklärt, ein „soft opening“: Zehn neue Mitarbeiter und die Verfünffachung der Kapazität erfordern primär Zeit für die Einarbeitung. Der Küchenchef in Lindau heißt Robert Knaus. Seine Stationen bisher: „Krone“ in Schnetzenhausen, „Mangold“ in Lochau (Österreich, ein Michelin-Stern), Küchenchef auf der Silvretta Nova. Restaurantleiter Gerhard Plenske ist Hotelbetriebswirt, Sommelier und Küchenmeister. „Ein schönes Team“, freut sich Max Haller. Auch in Lindau werden in erster Linie regionale Produkte auf den Tellern landen. Besonders verlockend für Gäste dürfte die große Seeterrasse sein. Angeboten werden täglich wechselnder Mittagstisch, nachmittags Kuchen und eine abwechslungsreiche Abendkarte. Und nachts dann Fingerfood-Häppchen wie „Asien küsst den Bodensee“. Kleiner Wermutstropfen für Max Haller: Die „Kunstkneipe“ in Karsee muss wegen der Vordringlichkeit der neuen Aufgaben „kurzfristig in einen vorübergehenden Sommerschlaf versetzt werden“. Das Restaurant im Casino (bisher "Venti Tre") ist übrigens, wie Haller betont, nicht nach ihm benannt, sondern nach Maximilian Willibald Graf von Waldburg zu Wolfegg, der 1646 Lindau vor der Zerstörung durch die Schweden gerettet hat. Ein starker Namenspatron also.

Restaurant max, Chelles-Allee 1, 88131 Lindau, Tel. +49 (08382) 94 79 680, , www.max-lindau.li

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Heimenkirch) Einen Besucherrekord verzeichnete Meckatzer Löwenbräu beim 10. Meckatzer Fanclub-Treffen, das zusammen mit dem Weiß-Goldenen Frühlingsfest gefeiert wurde.

An die 3000 Meckatzer-Freunde haben „ihrem“ Bier die Aufwartung gemacht. Dafür hatte sich die Brauerei allerdings einiges einfallen lassen: Ein historisches Gewinnspiel beispielsweise, bei dem es Ballonfahrten zu gewinnen gab. Oder das Nachspielen der Unternehmensgeschichte durch gut instruierte Fans. Bei der Gestaltung des Abendprogramms ging man diesmal ganz neue Wege. Anstelle der sonst üblichen Pop-Rockbands ließen die Meckatzer diesmal „Alpenblech“ mit stimmungsvoller Blasmusik aufspielen. Dazu gab's kleine, originelle Show-Einlagen. Ein Beweis dafür, dass das einfallsreich gestaltete Fest bei den Besuchern hervorragend ankam, sind 170 Neuanmeldungen im Meckatzer Fanclub.

Meckatzer Löwenbräu – Benedikt Weiss GK, Meckatz 10, 88178 Heimenkirch, Tel. +49 (08381) 504-0, , www.meckatzer.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Öhningen-Wangen / Konstanz) Maria und Henning Heise übernehmen das Hotel Schiff am See.

In der Residenz am See in Wangen auf der Höri haben sie sich beachtliche 15 Punkte bei Gault Millau erkocht, aber nun drängt es sie nach Konstanz. Als Gründe nennt Henning Heise, der lange bei Siber gearbeitet hat: Konstanz als den besseren Standort, den Wegfall der starken saisonalen Schwankungen und vor allem den Umstand, dass das „Schiff“ über dreimal so viele Zimmer verfügt wie die „Residenz“. Maria Heise ist zudem von der „wunderschönen Kaminstube“ im neuen Domizil begeistert, die ab dato stärker in die Gastronomie eingebunden werden soll. Die Zimmer im „Schiff“ sind inzwischen auf's feinste renoviert, und was die Küche anbelangt, möchte Henning Heise „auf zwei Schienen fahren": Gut bürgerlich auf hohem Niveau (alles selbst hergestellt) und eine kleinere Karte mit gehobener (Gourmet-)Küche. Die Nachfolger in der „Residenz“, Familie Hempfing aus Owingen, sind natürlich ebenfalls Profis. Sie werden in dem wunderschön gelegenen Haus auf der Höri eine einfache regionale Küche pflegen.

Hotel Restaurant Schiff am See, William-Graf-Platz 2, 78464 Konstanz (Tel. und Mail ab Juni)

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Meersburg) Italienisches Flair und Blick auf die Lenk-Säule.

Nachdem Josef Stärk Anfang des Jahres den Meersburger „Seehof“ übernommen hat, stand erst mal eine Totalrenovierung an. Bei der Neueröffnung vor wenigen Wochen staunten die Besucher dann nicht schlecht: Alles ist im italienischen Stil gehalten, hell, luftig, heiter. Schluss mit dem typisch „praktischen“ deutschen Hotelambiente, dafür Marmortischchen, flexible Betten. Dazu für die Geschäftigen W-LAN auf allen Zimmern. Die Mehrzahl der 26 Zimmer verfügt ohnehin über Balkon und – seit kurzem der Clou – freie Aussicht auf die „Magische Säule“ von Peter Lenk. Neu eingekleidet wurde auch der Frühstücksraum in ersten Stock, der gleichermaßen für Veranstaltungen nutzbar ist. Josef Stärk ist zufrieden: „Es ist bestens angelaufen. Wir haben viele begeisterte Gäste.“ Das Hotel an der Seepromenade, zu dem auch das Restaurant „Valentino“ gehört, ist übrigens ganzjährig geöffnet.

Hotel Seehof, Seepromenade 10-11, 88709 Meersburg, Tel. +49 (07532) 7809, , www.staerk-meersburg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Dornbirn) Unter dem Motto „Sieben Köche – sieben Werkstätten“ luden „Vorarlberg isst..“ und „Slow Food Vorarlberg“ zu einer kulinarischen Hommage an den Bodenseespargel ein.

Schritt für Schritt führten Vorarlberger Spitzenköche einem begeisterten Publikum ihre ausgefallen Kreationen vor: Köstlichkeiten wie Spargelgulasch, Spargel-Flusskrebs-Sandwich oder Spargelmousse im Baumkuchenmantel durften an Ort und Stelle in lockerer, kommunikativer Atmosphäre mit Genuss verspeist werden. Die Gastgeber, Andrew Nußbaumer von „Vorarlberg isst..“ und Sigi Schmidt, Sprecher von „Slow Food Vorarlberg“, waren sichtlich stolz auf die Stars des Abends, unter denen sich mit Gabriela Strahammer eine einzige Frau befand. Ganz klar bekannten sich die Küchenmeister zu Produkten aus der Region. Das gilt für den Spargel nicht weniger als für den passenden Wein. Interessant: Rotwein, so zeigte sich auch an diesem Abend, wird immer mehr zum favorisierten Begleiter von Spargelmenüs.

www.slowfoodvorarlberg.at und www.vorarlberg-isst.at,

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Meersburg) Vom Kellner zum Pächter.

Als Wolfgang Plewan erfuhr, dass das „Tukan“ im Meersburger Gewerbegebiet einen neuen Pächter sucht, hat er nicht lange überlegt. Der 21-jährige Jung-Gastronom kannte das Lokal bereits: Er hatte lange bei seiner Vorgängerin Daniela Mollerus gekellnert. Was ihm an dem Restaurant mit Cocktailbar so gefällt: „Es liegt nicht am See und damit abseits der Touristenströme. Hier können die Einheimischen noch unter sich bleiben. Wir schließen daher auch in den Wintermonaten nicht.“ Mit dem neuen Pächter hat sich auch die Speisekarte geändert. Motto: Weniger Speisen, dafür alles frisch. Und regelmäßig Aktionswochen.

Restaurant Tukan, Torenstraße 1, 88709 Meersburg, Tel. +49 (07532) 1727, , www.tukan-meersburg.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Langenargen / Kressbronn) Schloss Montfort und Ultramarin befinden sich nun in einer Hand.

Michael Gürgen, Chef in Schloss Montfort, hat von seinem Ex-Kompagnon Axel Wizgall das Ultramarin im Kressbronner Hafen übernommen – und dabei einiges geändert. Das ehemalige Selbstbedienungsrestaurant wurde aufgewertet durch eine Bar, die verpachtet wurde. Nach wie vor gibt es einen kleineren Selbstbedienungsbereich, dazu aber das à la carte-Restaurant „Pasta Marina“, das – wie der Name vermuten lässt – mediterrane Küche anbietet. Das südliche Flair des Hafenrestaurants wird verstärkt durch die Begrünung der Terrasse. Michael Gürgen: „Der SB-Charakter des ehemaligen Ultramarin ist nun verschwunden.“ Dass das Lokal mitten im Hafen liegt, ist zwar optisch sehr reizvoll, hat aber den Nachteil, dass vornehmlich nur am Wochenende Gäste kommen. Gürgen möchte das ändern, indem er Anreize für einen Besuch unter der Woche bietet. Unter anderem mit einem täglich wechselnden Themenbuffet: das kann italienisch sein oder mexikanisch, auch mal bayrisch oder als Grillbuffet die Barbecue-Freunde anlocken. Geöffnet ist das neue Ultramarin täglich von 9 bis 24 Uhr.

Ultramarin Restaurant & Bar, Im Wassersportzentrum, 88079 Kressbronn-Gohren, Tel. +49 (07543) 54 72 13, , www.vemax-gastro.de

Text: Claudia Antes-Barisch