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Gerüchteküche April 2007

(CH-Buchs, Arbon, Scherzingen) „Clowns & Kalorien“ sind auf Tournee. Die Vergänglichkeit, der Moment unter der Kuppel des Theaterzeltes, hat eine ganz besondere Magie. Welche Kombination könnte die Sinne besser ansprechen als eine Verbindung aus Augen- und Ohrenschmaus, eine gute Portion Lachen zu einem delikaten Menü?

Plüsch und Putten machen noch kein Varieté. Artistik lebt von außergewöhnlichen Leistungen. Dazu gehören Mimen, Gesang, Akrobatik und ein Publikum, das sich persönlich angesprochen fühlt. Bei „Clowns & Kalorien“ hat die Leidenschaft für die Artistik ganz viel mit dem Geschmack an gutem Essen zu tun. Während der Vorstellung wird ein mit Liebe und Fantasie komponiertes Vier-Gang-Menü serviert. Das himmlische Verzehrtheater aus der Schweiz gastiert noch bis zum 28. April in Buchs in der Industriestraße. Ab 4. bis 28. Mai sind die Zelte in Arbon aufgeschlagen und von dort aus geht es direkt nach Scherzingen.

Clowns & Kalorien, Merlin Esstheater GmbH, Steinberggasse 26, 8400 Winterthur, Reservierung
Tel. +41 (0) 79 671 50 73, , Tourneedaten und Öffnungszeiten unter www.clowns.ch

Text: Angela Steidle

(D-Heimenkirch) Geschichten aus 150 Jahren Meckatzer-Brauerei. Fast märchenhaft erscheint die Geschichte der heute führenden Allgäuer Familienbrauerei Meckatzer Löwenbräu. Sie wurde geprägt von einer Frau: Lena Weiß.

Als die Allgäuerin 1854 den Brauer Gebhard Weiß heiratete, legte sie den Grundstein für eine 150-jährige Familientradition, die sich bis heute der Qualität und der Region verpflichtet fühlt. Es wäre einfach gewesen, nach dem frühen Tod ihres Mannes die „Brauereiflinte“ ins Korn zu werfen. Lena setzte sich über alle Konventionen der damaligen Zeit hinweg, rettete dadurch die Brauerei vor dem Zugriff gieriger Plünderer und setzte bis zum Eintritt ihres Sohnes Benedikt ins Geschäft Maßstäbe in Sachen Qualität: 1905 wurde Meckatzer als erste Allgäuer Biermarke beim kaiserlichen Patentamt eingetragen. Die von Michael Weiß, Urenkel der Lena und heutiger Brauereichef, 2003 ins Leben gerufen Lena-Weiss-Initiative war Konsequenz aus dieser Verpflichtung. Sie ermutigt Menschen, sich auf ihre Talente zu besinnen und eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Solche und andere Geschichten (insgesamt 16) gibt es noch bis Ende Mai auf der Rückseite der Meckatzer Flaschenetiketten zum Sammeln. Für eine komplette Sammelmappe gibt es schöne Preise. Mehr Informationen zum Gewinnspiel gibt’s im Internet unter www.meckatzer.de

Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG, Meckatz 10, 88176 Heimenkirch, Tel. +49 (08381) 504-0, Fax 504-43, , www.meckatzer.de

Text: Angela Steidle

(CH-Käseland) Käse ist Kult – meint auch Willi Schmid von der Städtlichäsi Lichtensteig GmbH im Kanton St. Gallen. Mit seinem „Mühlistein“ holte er sich beim Expertenwettbewerb „Swiss Cheese Award“ 2006 eine Goldmedaille unter dem Titel „Beste Käseinnovation“.

Der Mühlistein ist ein halbharter Naturschimmelkäse italienischen Stils aus der fettreichen Milch von Toggenburger Jerseykühen. Mindestens genauso lieb ist dem Toggenburger Handwerker sein „Blaue Geiss“, einer der wenigen Blauschimmelkäse der Schweiz und zur Zeit einer der gefragtesten Käse des Landes. Der Swiss Cheese Award wird einmal im Jahr vom Verband der gewerblichen Käsereien Fromarte organisiert. Die internationale Jury, bestehend aus Käseexperten, Gastronomen und Gourmets, testete sich diesmal durch 436 Produkte aus 23 verschiedenen Käsekategorien. Medaillen gab’s nur für die Spitzenplätze. Dazu gehörte auch der „Appenzeller“ von Marcel Ledergerber aus der Käserei Mutwil in Niederbüren und das „Schafschäsli“ von Thomas Stadelmann von der Käserei Stofel AG in Unterwasser. Immerhin ein Diplom war den Preisrichtern der „Ittinger Rohmilchkäse“ wert, von Ruedi Tritten aus der Spezialitätenkäserei der Kartause Ittingen in Warth. Der Käserei-Verband Fromarte ist ein Interessenverband der Milchverarbeiter. Die Organisation setzt sich für den Erhalt der dezentralen Verarbeitungsstrukturen ein, und damit auch für den Verbleib der Dorfkäsereien.

Die komplette Gewinnerliste gibt es unter www.cheese-awards.ch, FROMARTE, Schwarztorstrasse 26, Postfach, 3001 Bern, Tel. +41 (0) 31 390 33 33, Fax 031 390 33 35,
, www.fromarte.ch

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz/Bodensee) Die Frühlingsaktion von „Gutes vom See“ bei EDEKA hat schon eine kleine Tradition. Auftaktveranstaltung in diesem Jahr ist am 27. April 2007 bei EDEKA Münchow in Moos.

Zeitgleich verteilen 23 Landwirte aus der Region in den teilnehmenden EDEKA-Geschäften kleine Präsente, und zwar in Stockach, Markdorf, Geisingen, Frickingen, Konstanz, Gottmadingen, Hilzingen, Volkertshausen, Engen, Ludwigshafen, Überlingen, Rieslasingen, Tengen, Singen und Radolfzell. Die Frühjahrsaktion läuft vom 27. April bis 5. Mai 2007. In pfiffigen Einzelaktionen macht die Interessengemeinschaft „Gutes vom See“ vor Ort auf die herrlichen Produkte aufmerksam, die direkt aus der Bodenseeregion kommen. Die Verbraucher sind eingeladen, sich über Frische, Qualität und Vielfalt zu informieren, hier und da zu probieren und sich überzeugen zu lassen. Bei der Orientierung in 23 inhabergeführten EDEKA-Märkten hilft eine entsprechende Beschilderung. „Gutes vom See“ plant außerdem einen größeren Auftritt im Rahmen der grenzüberschreitenden Gewerbeausstellung GEWA in Konstanz/Kreuzlingen. Näheres stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Weitere Infos unter www.gutes-vom-see.de

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) In die Konstanzer Hotelszene kommt deutlich Bewegung: Für rund vier Millionen Euro erhält das Steigenberger Inselhotel jetzt Anschluss an den anspruchsvollen Fünf-Sterne-Standard.

Beim Dauerthema Sanierung kann Hoteldirektor Benjamin Güller mitreden, vor allem, was die denkmalgeschützten Teile des ehemaligen Dominikanerklosters in Konstanz anbelangt. Zusammen mit der landeseigenen Rothaus-Brauerei als Besitzerin des Hauses (2,5 Millionen Euro) nimmt die Steigenberger-Gruppe als Pächterin (1,5 Millionen Euro) in den nächsten zwei Jahren grundsätzliche Renovierungsarbeiten in Angriff: 54 Zimmer werden auf den neuesten Stand bebracht, die Eingangshalle und der Zufahrtsbereich werden umgestaltet, die Zeppelin-Bar wird neu belebt und der Festsaal in der ehemaligen Dominikanerkirche weiter saniert. Welche Arbeiten sich dabei sonst noch als dringend herausstellen, bleibt abzuwarten. Direktor Güller kennt seine anspruchsvolle Klientel. Er weiß: „Unsere Chancen am Markt werden durch die Investition deutlich verbessert“.

Steigenberger Inselhotel, Auf der Insel 1, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 125-0, Fax 26402, , www.konstanz.steigenberger.de.

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Konstanzer Konzil für 750 000 Euro saniert. In nur acht Wochen und unter laufendem Betrieb haben die Konstanzer Konzilgaststätten eine beachtliche Frischzellenkur hinter sich gebracht.

Putz und Mörtelreste klapperten Konzilchef Manfred Hölzl beim festlichen Einstand vom Herzen. „Das war meine erste und letzte Baustelle“, sagte er sichtlich erleichtert und mächtig stolz darüber, dass alles so gut hingehauen hat. Das Restaurant im Vorbau zur Seeseite hat über eine neue Möblierung und feinfühlige Detailarbeit eine neue Leichtigkeit und Eleganz erhalten, ohne Stammkunden zu erschrecken. Der ganze Stolz des Küchenchefs ist allerdings die neue Küche, wobei es wohl eher darauf ankommt, was hinterm Edelstahl steckt und in den Wänden verdrahtet ist. Lager und Kühlräume wurden gleich mit renoviert. Als letztes ist die Sonnenterrasse dran, der ein Facelifting nicht schaden kann. Grundlage für die aufwändige Sanierung war eine Einigung mit der Stadtverwaltung. Drei Jahre lang wurde zäh verhandelt, erzählt Manfred Hölzl. Nur ein langfristiger Pachtvertrag und ein zukunftsfähiges Konzept rechtfertigte die Investition von insgesamt rund 750 000 Euro. Die war bitter nötig, um dem „Touristenbunker“ wieder das Flair einer attraktiven Tagungs- und Veranstaltungsstätte zu verleihen. Nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ stieg die alteingesessene Gastronomenfamilie Hölzl vor genau 25 Jahren auf Anraten des Konstanzer Urgesteins „Don Alfredo“ im Konzil ein. Das städtische Wahrzeichen aus dem späten Mittelalter wurde seither laufend notdürftig auf dem Stand gehalten. Mit der Sanierung erhielt das Konzil übrigens auch einen komplett neu gestalteten Marketingauftritt inklusive Homepage. „Schade, dass unser Vater das nicht mehr erlebt“, sagt Manfred Hölzl, „er hat die Nonchalance, für jeden da zu sein, hier herein getragen.“ Dafür bekam Mutter Margret Hölzl einen dicken Blumenstrauß. Die Seniorchefin feierte am selben Wochenende ihren 80. Geburtstag.

Konzil-Gaststätten Hölzl – Gastronomie GmbH Restaurant, See-Terrassen, Tagungs- und Veranstaltungshaus, Hafenstraße 2, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 212 21, Fax +49 (07531) 174 67,
, www.konzil-konstanz.de

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Kuyu Ali arbeitet mit Leidenschaft am Herd und an der Leinwand. Ali Sarikas malt die Welt um sich herum, wie er sie sieht: in leuchtenden, vollen Farben und so bunt, wie das Leben für ihn nun mal ist.

Der gelernte Fleischer und Gastronom tauscht gerne mal die Kochschürze gegen Pinsel, Spachtel, Stifte und Airbrush-Werkzeug, und das schon solange er denken kann. Angefangen hat der Hobbykünstler mit Kohlezeichnungen, in schwarz und Gold. 2000 entdeckte der Konstanzer die Leuchtkraft von Acryl. Ali Sarikas nutzt die Talente, die Gott ihm gibt, und dabei kommt erstaunlich Lebensfrohes zum Vorschein. „Ali’s Bilder“ nennt der Gastronom seine nächste Ausstellung in den Räumen der Volksbank am Lutherplatz in Konstanz, vom 20. April bis 11. Mai 2007. Weitere Ausstellungen sind für dieses Jahr geplant. Und wer ein Faible für türkische Spezialitäten hat, weiß dass der Künstler seine neuesten Werke immer erst für ein paar Wochen im eigenen Lokal in der Kreuzlinger Straße zeigt. Dort holt er sich die Kritik seiner Kunden marktfrisch am Tresen a

Infos zur Ausstellung gibt’s unter www.alisarikas.de
Kuyu Kebap, Kreuzlinger Strasse 18, 78462 Konstanz,
Tel. +49 (07531) 259 52, ,
www.kuyu-kebap.de

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Schön war’s bei Christel Schatz und Stefan Wittrock im neuen Waldhaus Jakob – aber leider zu kurz. Die Wirtsleute übergeben an den Staader Schiff-Wirt.

Selbst wenn die Betriebsübergabe zum 1. April nahtlos ist: Ganz im Sinne der Gäste kann der konstante Wechsel der Bühnenmannschaft im Waldhaus nicht sein. Das Ehepaar Schatz/Wittrock übernimmt nach der Eröffnung der neuen Therme dort die Gastronomie in. Geplant war, dass die Betreiber des elsässischen Restaurants Storikenescht vom Döbeleplatz in Konstanz (Eltern von Christel Schatz) das Waldhaus am See beziehen, aber die bleiben jetzt doch lieber in der Innenstadt. Für Max Baumgärtner vom Staader Restaurant Schiff war der Umstand eigentlich ein Glücksfall. Sein Restaurant samt Hotel war zu Beginn des Jahres an einen Investor aus Pforzheim verkauft worden, dem ein Konzept aus einem Guss vorschwebt. Hotel und Gastronomie im Schiff werden deshalb nach dem Umbau zusammen vergeben. Im Waldhaus Jakob sind Restaurant und Hotelbetrieb getrennt, also genau das richtige Objekt für Max Baumgärtner, wenn auch in einer ganz anderen Dimension. Der Küchenchef gibt vor, dass sich die Speisekarte im Waldhaus an der vom Schiff orientiert. Bayrische Speisen soll es geben und einen zünftigen Biergarten mit Selbstbedienung. Dazu kann man ihm nur Bodenhaftung wünschen.

Waldhaus Jakob, Eichhornstraße 84,
78464 Konstanz, www.waldhaus-jakob.de

Text: Angela Steidle

(D-Konstanz) Das „Konstanzer Zipfele“ sollt zur regionalen Spezialität gekürt werden. Zur gemeinsamen Gewerbeausstellung GEWA mit Kreuzlingen sucht das Konstanzer Stadtmarketing noch nach dem ultimativen Gaumenkitzler.

Wie das „Konstanzer Zipfele“ aussieht – süß, deftig, trinkbar? – keine Ahnung. Wer es auf der Pfanne hat – Hobbykoch, Profi oder frech von Omas Rezepten geklaut? – weiß bislang auch noch keiner. Deshalb gibt es ja den Wettbewerb. Einsendeschluss für gewagte und naheliegende Kreationen ist der 6. April 2007. Aber bitte nur Fotos, Rezept und detaillierte Beschreibung einsenden. Als Zutaten kommen alle Produkte aus der Region (aus dem Landkreis Konstanz) in Frage, idealerweise ist die biologisch einwandfreie Herkunft nachgewiesen. Der Gewinner erhält neben dem offiziell verbrieften Titel „Kreatur des Konstanzer Zipfele“ einen Essensgutschein im Wert von 125 Euro. Auch die nächstplatzierten werden für ihre Bemühungen mit Preisen bedacht. Die Gewinner werden am 13. Mai 2007 auf der GEWA gekürt.

Infos: Alexander Dietrich, Stadtmarketing Konstanz GmbH, Obere Laube 71, 78462 Konstanz,

Text: Angela Steidle

(D-Radolfzell) „Säfte mit Stil“ – mit diesem Anspruch führt die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG 2007 eine neue Designer-Gastronomieflasche am Markt ein. Dazu gehört ein neues Gastronomiekonzept, das gezielt in Glas-Mehrwegflaschen investiert.

Seit 1922 setzt der Mittelständler am Bodensee auf Qualität und „Klasse statt Masse“. Schör stellt seine Produkte unter der Maxime umweltbewussten Handelns her. Bei neuen Techniken steht die Umweltverträglichkeit bei der Prüfung ihrer Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund. Dabei ist der Umweltgedanke auch im ökologischen Landbau verankert. Die Schlör Bodensee Fruchtsaft AG unterhält mit dem Getränkeunternehmen Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH + Co. eine strategische Markenallianz.

Schlör Bodensee Fruchtsaft AG, Eisenbahnstraße 20, 78315 Radolfzell, Tel. (07732) 9971-0, Fax 9971-33,
, www.schloer.de

Text: Angela Steidle

(CH-Romanshorn/Egnach) Neuerungen im La Botte: Küche neu, Boden neu – frisch wie der Frühling steht der Edel-Italiener da. Ein neuer Granitboden strahlt mit Inhaber Baskim Idrizi um die Wette.

Seit etwas über einem Jahr hält er in Egnach die Stellung und die Qualität hoch. „15 Jahre lang war das eine nicht so gute Adresse hier, es brauchte Zeit bis die Leute Vertrauen fassten, aber nun bin ich ganz zufrieden“, beschreibt er den Kampf des ersten Jahres, in dem er zum wohl besten Italiener der Region Romanshorn geworden ist. Seit Januar unterstützt ihn dabei sein neuer Küchenchef Zucherino Vincenzo (34), der in sehr guten Gourmetrestaurants in Italien gearbeitet hat und nun gehobene italienische Küchenkunst im kleinen Dorf bei Romanshorn zelebriert. Frische Pasta macht er selbst, Fleisch- und Meeres-Fischspezialitäten beherrscht er aus dem FF und die jede Woche wechselnde Zusatzkarte strotzt nur so vor Kreativität. Es wird natürlich saisonal gekocht, edle Produkte werden frisch aus Italien bezogen und was sonst noch so geht aus der Region: „Sogar unser Kaffee kommt von einer Rösterei aus Wil“. Immerhin röstet dort ein Italiener…

La Botte; Bahnhofstr. 31; CH-9315 Neukirch-Egnach;
Tel. +41 71 477 34 88

Text: Markus Hotz

(CH-St.Gallen) Das Radisson SAS Hotel in St. Gallen eröffnete am 1. März 2007 sein neues mediterranes Restaurant „olivé“.

Das ehemalige euro-asiatische Restaurant „Voyage“ wurde nach langer Planung völlig umgestaltet. Am St. Galler Markt entstand ein mediterranes Refugium mit niveauvollem Ambiente, das nicht nur in der Küche neue Akzente setzt. Das Gastgeberehepaar Maria Lutz und Robert Burri wurde in seinem ehemaligen Restaurant Neubad mit 16 Gault Millau-Punkten ausgezeichnet. Gastgeberin und Küchenchef bleiben diesem Standard auch im Radisson SAS Hotel treu. In zwangloser Atmosphäre werden dort leichte, mediterrane Gerichte mit edlem Olivenöl verfeinert. Das Restaurant selber vermittelt durch seine Dekoration mit Olivenbäumen, frischem Rosmarin und Lavendel das Flair eines südländischen Hains. Die ehemalige Bar wurde durch die „olivé Weinlounge“ ersetzt. Gemütlich kann man bei einem Glas Wein den Abend ausklingen lassen oder bei einer guten Zigarre das Business des Tages besprechen. In der kleinen aber feinen Bücherei erfährt der Gast mehr über die Lebensphilosophie der Mittelmeerländer.

Radisson SAS Hotel, St. Jakob-Strasse 55, CH-9000 St. Gallen, Tel. +41 (0)71 242 12 12, Fax 071 242 12 00, , www.radissonsas.com.

Text: Angela Steidle

(D-Stockach) Das Traditionslokal Bohl in Stockach wird nach Generalüberholung am 1. April wieder eröffnet.

„Wir bleiben der Tradition des Hauses treu“, das ist Hermann Schmeißer vom Restaurant Bohl immens wichtig, auch wenn die Familie einiges ins neue Outfit des mehr als hundert Jahre alten Lokals investiert hat: Die komplette Inneneinrichtung wurde von dunkel rustikal auf helles Holz umgestellt. Die Theke wurde neu gestaltet, Balkenkonstruktion, Holzkassetten und Holzboden wurden abgeschliffen oder erneuert. In der Küche wurde nachgerüstet und die Belüftungstechnik auf den neuesten Stand gebracht. „Kein Grund, abzuheben“, meint Schmeißer. Seit 24 Jahren ist der Wirt aus Leidenschaft jetzt auf dem Bohl. Dabei ging es in erster Linie immer um Qualität, Gemütlichkeit und bezahlbare Preise – gutbürgerlich im besten Sinne. Mit der Komplettrenovierung stellt der Unternehmer die Weichen für die kommenden 10 bis 15 Jahre. Wo’s genau hingeht, ist manchmal auch für ihn eine kleine Überraschung. Aber die Richtung stimmt.

Restaurant Bohl, Hauptstraße 41, 78333 Stockach,
Tel. +49 (07771) 87 86 90

Text: Angela Steidle