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Gerüchteküche März 2007
(D-Überlingen) Der Überlinger Gemeinderat ist vom aran-Konzept für den historischen Ratskeller begeistert.
Franchisegeber Jürgen Baur aus Rosenheim, der inzwischen elf aran-Cafés in Süddeutschland und eines in Dubai laufen hat, fühlt sich in Überlingen wohl. Sabine Bornberg vom Marc O’Polo in Überlingen und Ravensburg kennt Jürgen Baur seit Jahren. Zusammen mit Hansjörg Kübler vom „spektrum“ in der Greth wird sie das aran in Überlingen betreiben. Der historische Ratskeller mit seinen mächtigen Säulen ist nahezu ideal geeignet für die Gastronomie-Kultur der Rosenheimer Marke. Im Nichtraucher-Café gibt es naturbelassne Produkte, die den Anspruch von Ursprünglichkeit, Frische und gesundem Genuss haben. Regionale Erzeuger werden bewusst mit eingebunden. aran setzt nicht nur bei Kaffee und Brot auf exklusive Markenartikel, die speziell für die Franchiseunternehmen hergestellt werden. Überlingens Bürgermeister Ulrich Lutz ist froh, für den Ratskeller eine dauerhafte gastronomische Lösung gefunden zu haben, die küchentechnisch keine Probleme macht und auch das Denkmalamt zufriedenstellen dürfte. Lutz verspricht sich davon eine Belebung von Münsterstraße und Hofstatt. Anvisierter Eröffnungstermin ist Mai 2007.
Marc O’Polo, Hofstatt 16, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 936121. SPECTRUM im Greth, Landungsplatz 14 , 88662 Überlingen,
Tel. +49 (7551) 680 80, Fax 680 00, webmaster@spectrum-geschenke.de, www.aran.coop.
Text: Angela Steidle
(D-Friedrichshafen) „aran“ setzt in Friedrichshafen Akzente. „aran“ kommt aus dem Gälischen und bedeutet Brot.
Brotgenuss und Kaffeekult ist kurz gefasst auch das, was Gastrounternehmer Jürgen Baur aus Rosenheim mit seinem Franchisekonzept betreibt. Im Vordergrund steht dabei die Naturbelassenheit und Exklusivität des Sortiments. Der Kaffee wird speziell für aran in einer italienischen Rösterei geröstet, nach traditionellen Verfahren. Das Produkt wird auf hohem Niveau zelebriert: von mild bis kräftig, in allen Zubereitungsformen und zum Verkauf über die Theke. Ein weiteres Markenzeichen von aran ist Sauerteigbrot. Bezogen von Bäckern aus der Region, werden die großen Laibe nach lizenzierten Rezept gebacken. Die durchgehend hochwertige Unternehmenskultur setzt zwar Maßstäbe, aber den Charme von aran macht immer die außergewöhnliche Location vor Ort. In Friedrichshafen ist das die einzigartige Lage in der Altstadt. Philip und Kasimir Jehle vom Goldenen Rad haben Ende Februar ihr aran in der Altstadt eröffnet. Mit 260 Quadratmeter reiner Verkaufsfläche, Anbindung an die Karlstraße und an die Uferpromenade, mit offenem Blick auf den See. Eine Außenbestuhlung ist vorgesehen. Damit stimmen die Rahmenbedingungen. Die Betreiber selber stehen für beste Qualität. Das Konzept der Weinhandlung Jehle & Jehle wird integriert und setzt zusätzliche Akzente. Regelmäßige Weinproben am offenen Kamin passen einfach gut zur Brotphilosophie. Das hausgemachte Eis im aran Friedrichshafen kommt aus der eigenen Konditorei, dafür wurde eine Eismaschine und ein Eislabor angeschafft. Die Kuchen stammen aus der Hauskonditorei. Im Ausschank gibt es neben Biosäften und offenen Weinen auch ein Bio-Bier aus der Region. Ein Sortiment schmackhafter Marmeladen und frische Croissants sowie Teespezialitäten aus Direktimport runden das Angebot ab. In den Wintermonaten soll es im Café auch frische Suppen geben. Die selbstgemachten Brotaufstriche auf Frischkäsebasis gibt es auch zum Mitnehmen. Mit viel Phantasie und Liebe zum Detail wird so der ursprüngliche Style zum Kult.
aran Friedrichshafen, Karlstraße 38,
88045 Friedrichshafen,
Tel. +49 (07541) 285-0,
www.goldenes-rad.de.
(D-Stiefenhofen-Hopfen) Die Kräutersaison beginnt – und damit das Leben auf dem Hof artemisia.
Der Beifuß gilt von Alters her als heilig. Artemisia ist sein Gattungsname, benannt nach der Göttin Artemis, der Heil und Leben spendenden Erdenmutter. Vor sieben Jahren hat sich Tilman Schlosser in Hopfen bei Stiefenhofen mit dem Kräutergarten „artemisia“ einen Lebenstraum verwirklicht. Ein verkommenes Anwesen und 3,5 Hektar Grund verwandelten sich im Laufe der Jahre in ein „blühendes“ Unternehmen rund um Heilpflanzen, Gewürzkräuter und duftende Blumen. Der Hof ist inzwischen ein anerkannter Bioland-Betrieb. Mehr als 300 Sorten werden täglich gepflegt und verarbeitet, vor allem zu Tee. Zum Kräuterkonzept gehört ein Seminarprogramm, das jetzt fürs Jahr 2007 neu aufgelegt wurde, darunter Themen wie: Verdauungsstark und Darmgesundung mit Heilkräutern (Samstag, 10. März, 10 bis 17 Uhr); Kochen mit Frühjahrskräutern (Freitag, 20. April, 13 bis 18 Uhr); Heimische und ayurvedische Kräuter für die Verdauung (Vortrag am Freitag, 27. April, 19.30 Uhr); Essbare Wildpflanzen im Frühjahr (Donnerstag, 10. Mai, 14 bis 18 Uhr). Soweit die küchentechnische Ausrichtung. Da Gesundheit bekanntlich aber nicht nur durch den Magen geht, empfiehlt sich ein Blick ins Internet, um das komplette Programm kennenzulernen.
artemisia Kräutergarten, Hopfen 29, 88167 Stiefenhofen im Allgäu, Tel. +49 (08386) 96 05 10, Fax 96 15 20, info@artemisia.de, www.artemisia.de.
Text: Angela Steidle
(D-Baienfurt) „Wenn Sie so gerne Kochen, wie Sie essen, dürfen Sie jetzt probieren“.
Diese herzliche Einladung zum kulinarischen Genuss-Tag kommt vom WIKO Haus der Küchen in Baienfurt. Dort treffen sich am Dienstag, 06. März und am Donnerstag, 27. September 2007 Koch- und Küchenfetischisten zum Gourmet-Workshop mit den erfahrenen AEG-Showköchen. Die „KochZEIT“ wird von AEG nur in Verkaufsräumen mit dem passenden Ambiente platziert. Die Veranstaltung passt also bestens nach Baienfurt. Denn WIKO wurde von der Fachzeitschrift „Zuhause Wohnen“ zu einem der 125 besten Küchenhäuser in Deutschland gewählt. Neben innovativen Koch- und Gartechnologien gibt es bei WIKO-Küchen in Baienfurt ein kulinarische Buffet und nette Leute in ungezwungener Atmosphäre. Außerdem Wissenswertes zum Thema: wie bringe ich neuen Schwung in die Ernährung? – Etwa durch mehr Vielfalt, mehr Gesundheit und mehr Komfort. WIKO-Küchen ist seit 1993 in Baienfurt Spezialist für maßgerechte Küchenplanung im Privatbereich. Informationen für das Küchen-Event bei:
WIKO Haus der Küchen GmbH, Marktplatz 9,
88255 Baienfurt, Tel. +49(0751) 55 42 76, Fax 55 43 76,
info@wiko-kuechen.de, www.wiko-kuechen.de. Infos zur Veranstaltungsreihe KochZEIT unter www.aeg-kochzeit.de.
(CH-Rorschach) Ein schönes Stück Biertradition bleibt erhalten: Im Seerestaurant in Rorschach gibt es das heimische Löwengarten-Bier auch weiterhin im Hausbier-Ausschank.
Immer wieder freitags tingeln die Rorschacher Löwenbräu-Fans zum Seerestaurant, um ihre zwei-Liter-Flaschen mit ihrem Hausbier füllen zu lassen und in der Zwischenzeit ein Gratis-Löwenbräu zu genießen. Damit bleibt in Rorschach ein gutes Stück Biertradition erhalten. Die Marke Löwenbräu wurde am 1. April 2006 von der St. Galler Brauerei Schützengarten AG ins Sortiment übernommen. Das Brauhaus der Rorschacher Löwengarten-Brauerei steht zum Verkauf. Damit stand auch der Hausbierausschank zur Disposition. Das Seerestaurant Rorschach sprang in die Bresche und übernahm im November vergangenen Jahres den Hausbierausschank. Seither sprudelt hier immer Freitags die Löwenbräu-Quelle. Im Herbst einigten sich Schützengarten, Löwengarten und das Seerestaurant darauf, den Hausbierausschank im Seerestaurant weiterzuführen. Am 1. Dezember fand die feierliche Übergabe der Löwenbräu-Zapfanlage in der Paulaner-Braustube des Seerestaurants statt. Thomas Müller, Stadtpräsident von Rorschach, ließ es sich an seinem Geburtstag nicht nehmen, die Zapfanlage feierlich zu eröffnen. Er wurde angefeuert von Vertretern der Schützengarten-Brauerei AG in St. Gallen, vom Seerestaurant-Team und Appenzeller Musik. Das Löwengarten-Freibier schmeckte allemal. Das Seerestaurant führt das Traditionsbier übrigens auch im offenen Ausschank.
Seerestaurant Rorschach, Churerstrasse 28, CH-9400 Rorschach, Tel. +41 (0)71 858 39 80, Fax 858 39 89,
info@seerestaurant-rorschach.com,
www.seerestaurant-rorschach.com
Text: Angela Steidle
(D-Konstanz) Smalltalk vom Feinsten gibt es beim kulinarischen Business-Sprachkurs im Inselhotel.
„What again is Egli or Kretzer in English?“ Wer mit englischsprachigen Gästen zum Essen geht, weiß, dass die Konversation beim und übers Dinner bisweilen eine Angelegenheit ist, bei der schneller das Vokabular zu ende ist als die gute Flasche Wein. Auch nicht jeder versierte Kellner oder Küchenchef kann spontan weiterhelfen. Zusammen mit dem Direktor des Steigenberger Inselhotels in Konstanz, Benjamin Güller , hat der Sprachtrainer und Coach Martin Lengefeld jetzt ein überaus genüssliches Nachhilfetraining organisiert. Bei „Fit for Lunch und Dinner“ erhalten die Teilnehmer einen Intensivkurs fürs Englisch im Restaurant. Im theoretischen Teil werden Fachausdrücke vorgestellt, im Restaurant des Inselhotels wird das Erarbeitete anschließend in die Praxis umgesetzt. Ein englischsprachiger Kellner hilft bei Hängern. Die Pausen zwischen den vier Essensgängen werden mit Rollenspielen gefüllt. Unter dem Oberbegriff „Edutainment“ sollen die Gäste auf spielerische Weise ein neues Stück Sprachkultur erleben. Die Kurse sind jeweils auf acht Personen beschränkt. Die Termine: 9. März, 17. März, 12. und 27. April 2007. Die Teilnahmegebühr inklusive Menü beträgt 325 Euro. Für anreisende Teilnehmer bietet das Inselhotel eine Zimmerpauschale.
Anmeldungen unter B-E-T, Paradiesstraße 13, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 28 22 77,
lengefeld@martin-lengefeld.de oder im
Steigenberger Inselhotel, Auf der Insel 1, 78462 Konstanz,
Tel. +49 (07531) 125-470, www.konstanz.steigenberger.de.
Text: Angela Steidle
(D-Lindau) Manche Dinge kann man einfach nicht kopieren: Javier León Fernandez, genannt „Fiesta“, hat Kuba im Blut.
Im Herzen der Lindauer Insel hat der gebürtige Kubaner zusammen mit seiner Partnerin Franciska Mészáros eine gastronomische Heimat gefunden. Das „Changó“ einfach eine Latin Bar zu nennen, wird dem Lebensgefühl nicht gerecht. Dazu gehört nicht nur in Habana, wo Fiesta herkommt, jede Menge Salsa und Identität. „Salsa ist nichts anderes als unsere Art zu lieben, zu hassen, zu fühlen, die Existenz zu leben“, sagt der Poet Domingo Alvarez. Fiesta und Franciska haben dies zum Lebensprinzip erklärt. In der kubanischen Bar auf der Lindauer Insel gibt es neben Cocktails, Fingerfood und Weinen aus Südamerika natürlich auch Tanzkurse. Pipo aus Guadauepe, Richard aus Kuba, Luis „El Cubanito“ aus Kuba und Osman „El Duque“ aus Kuba entführen dabei in die lebendige Welt südamerikanischer Rhythmen. Das „Changó“ veranstaltet monatlich Live-Konzerte. Für Ende März ist eine Live-Veranstaltung mit brasilianischen Tänzerinnen geplant, und am 28. April tritt bei der „Isle of Music“ eine kubanische Band auf. Bei der Fasnet brachte das „Changó“ eine gute Portion Latin-Feeling auf die Straße. „Das steckt noch viel Potenzial drin“, sagen Fiesta und Franciska. Die beiden fühlen sich seit Jahren in Lindau wohl und haben große Lust, auf der Insel ein gutes Stück kubanischen Lebensstils zu etablieren. Übrigens: In der kubanischen Ursprungsreligion Yoruba spielt „Changó“ eine zentrale Rolle. Er ist der Gott des Donners und des Blitzes, der Krieger, der Musik und des Tanzes. Ihm werden Weinranken, Bananenstauden und Apfelbäume zugeordnet. Eine herrliche Mischung für den Bodensee! Changó isst mit Vorliebe Schwein, Ziege oder Wild, und er trinkt Rotwein in rauen Mengen. Ein Gott der Gastronomen also. Eine gute Namenswahl für eine Latin Bar!
CHANGÒ – Die Latin Bar in Lindau, In der Grub 32, 88131 Lindau, Tel. +49 (08382) 2751486,
info@chango-latinbar.com, www.chango-latinbar.com.
Text: Angela Steidle
(D-Ravensburg) Ein Giftmord im Hotel Waldhorn – und die Gäste sind mitten im Krimi.
Die Szene im Hotel Waldhorn spielt auf Schloss Coolroy beim mondänen schottischen Geldadel. Die Tochter des Hauses wird volljährig und verlobt sich mit dem Sohn eines bekannten Lords. Da darf auch der Klatschreporter der Gesellschaftspresse nicht fehlen, der Kleider, Leute und Geplänkel kommentiert. Ein Toast auf das Brautpaar wird ausgebracht. Die Gäste heben Ihre Champagnergläser. Wenig später taumelt einer der Schlossbewohner und stirbt. Todesursache: Gift! – „DinnerKrimi“ ist ein kulinarisch-kriminalistischer Hochgenuss, bestehend aus einem Aperitif, einem 4-Gang-Menü und einer spannenden Kriminalgeschichte, die sich zwischen den einzelnen Gängen rasant entwickelt. Spannende Live-Unterhaltung, ein edles Ambiente und exquisites Essen ergänzen sich zu einem außergewöhnlichen Ereignis. Im Waldhorn läuft der Dinner-Krimi schon zum dritten Mal mit großem Erfolg und unterschiedlichen Themen. Die Plätze sind schnell ausgebucht. Die nächsten Termine sind am 30. März und am 30. Juni 2007. „Bei Verlobung Mord!“ kostet 64 Euro pro Person. Im Preis inbegriffen sind ein Vier-Gang-Menü und der Aperitif. Tickets gibt es direkt im Hotel Waldhorn oder beim Veranstalter des Dinner-Krimis.
Reservierung:
Tel. +49 (01805) 30 20 22, Fax +49 (06151) 980 09 30,
Infos unter www.dinnerkrimi.de.
Romantik Hotel Waldhorn, Marienplatz 15, 88212 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 36 12 0 , Fax 36 12 100,
bouley@waldhorn.de, www.waldhorn.de.
Text: Angela Steidle
(CH-Kreuzlingen) Im Grödeli in Kreuzlingen spielt Genuss die erste Geige.
Ab Ende März (Do./Fr., 29./30. März 2007) spielt der bekannte Violinist Vincenzo Gentile aus Ancona im Restaurant Trewer’s Grödeli. Er schwingt seinen Bogen Donnerstagabend und Freitagabend in der traditionellen Gaststube. Mit sieben erlernte der Italiener das Piano, und anschließend begeisterte ihn die Violine. Damit machte Gentile sein Hobby zum Beruf und tourt seither durch ganz Europa, Mittelamerika und Afrika. Der Solist stand in vielen Theatern auf der Bühne. Vincenzo Gentile begleitete Größen wie den Opernsänger Pavarotti. Sein Repertoire reicht von Klassik bis Rock. Im historischen Ambiente des Grödeli findet er genau die richtige Umgebung. Während der Violinist eine Kostprobe seines Könnens bietet, lassen sich die Gäste bei einem Glas Wein oder einem exzellenten Abendessen verwöhnen. Schon entdeckt? – Im Grödeli gibt es seit neuestem ein „Herrenzimmer“. Ein lauschiges Plätzchen für den Aperitif oder die Zigarre nach dem Dinner. Infos zum Veranstaltungsprogramm gibt es im Internet.
Trewer’s Grödeli, Konstanzerstrasse 58,
CH-8280 Kreuzlingen, Tel. +41 (0) 71 672 43 62,
info@groedeli.ch, www.groedeli.ch.
Text: Angela Steidle
(D-Konstanz-Dingelsdorf) Rolf Barth hat mal wieder eine Innovation: Zebu-Rinder aus dem Donautal.
Seine Philosophie im angesagten Grill-Gourmet-Tempel, den er als edel-mediterran positioniert, war schon immer „frisch, kreativ und beste Qualität“. Daher ist das Fleisch des Zebu-Rindes die logische Fortsetzung auf diesem Weg: Ein Restaurant das Hufeisen heißt, ist schließlich geradezu prädestiniert dafür, nur beste Fleischqualitäten anzubieten. „Das Beste ist, wenn die Tiere freigehalten werden, Auslauf haben und frische Gräser fressen“, so wie eben diese Zebus , die mit ihrem erstklassigen Fleisch bei Feinschmeckern in aller Welt beliebt sind. Barth besucht die Tiere auf der Weide oft selbst und schwärmt von Landschaft und dem Anblick der Zebuherde an der Donau. „So etwas gibt es nirgends am See!“ Da ist er sich sicher. Und wir auch.
Hufeisen; Höhenrückenweg 5; Konstanz-Dingelsdorf;
Tel. +49 (07533) 949 88 49
(D-Herrenberg / Konstanz) Die „Ingrid“ stand nicht nur als Skulptur mitten im Leben.
Die Übergabe des Restaurants „Linde in Herrenberg-Affstätt an ihren Sohn hatte Seniorchefin Ingrid Willms bereits vollzogen. Trotzdem war das Unikat aus dem Lokal nicht wegzudenken. Mit dem schnellen, unerwarteten Tod der charismatischen Gastronomin hatte keiner gerechnet. „Die Ingrid“ verstarb im lebensfrohen Alter von 55 Jahren während eines Urlaubs überraschend an einer Bakterieninfektion. Ingrid Willms war Namensgeberin und Model für die Trophäe, die der Konstanzer Wirtekreis seit drei Jahren beim Gastro-Preis vergibt, handlich in Bronze und lebensgroß als Wanderskulptur. Was Bildhauer Peter Lenk materiell geschaffen hatte, lebte die Gastronomin mit erstaunlichem Humor und Lebensfreude. Es konnte keine andere sein. Noch vor wenigen Wochen Ehrengast beim Wirtekreis im Inselhotel, amüsierte sich die heitere Person köstlich und nahm sichtlich angetan die Ovationen entgegen.
Text: Angela Steidle
(CH-Neuhausen) Spannende Konzepte erwarten den Besucher des ersten Lehrlingsrestaurants der Schweiz – und ein Feuerwerk an Ideen. So einfach ist Innovation!!!
Im ehemaligen Restaurant Hallauerhof im Zentrum von Neuhausen am Rheinfall stellt das Team vom Restaurant Schlössli Wörth ein Gastrokonzept auf die Beine, das fast ausschließlich von Lehrlingen betrieben wird. Seit Jahren fragen sich die Macher des Spitzenrestaurants: „Wie können wir unseren Top-Lehrlingen eine neue Herausforderung bieten?“ Die perfekte Lösung ist ein eigenes Lehrlingsrestaurant. Unter der Anleitung von Küchenchef Christoph Dürmüller und GASTrosoph Daniel Ciapponi haben Koch- und Kellnerlehrlinge hier die Chance, ein Gesellenstück der besonderen Art zu leisten. Also, spannend wird das auf jeden Fall, denn hinter dem neuen Projekt steckt die Vision, nach links zu gehen, wenn alle anderen nach rechts gehen. „Alle jammern, wir sind begeistert!“, lautet der Ansatz, ein weiterer: „Andere machen große Portionen – wir schaffen den Hauptgang ab.“ Die Speisekarte im Koch&Kellner wird eine Auswahl an Gerichten bieten, die nach Lust und Laune kombiniert werden können. Das Gastroteam im Lehrlingsrestaurant besteht jeweils aus drei Köchen und zwei Kellnern sowie einem „Oldie“. Die Crew wird alle drei Monate ausgetauscht. Gepflegt wird die einfache aber kreative Küche, saisonal und wenn möglich aus regionalen Produkten. Die Geschichte soll richtig Spaß machen – dem Gast wie dem Personal. Und was man im Online-Gästebuch so liest, das sprüht vor Begeisterung. Die Site wird übrigens täglich aktualisiert. Gegessen werden kann ab Ende März. Na, dann zeigt mal, was drin steckt …
Restaurant Koch&Kellner,
Poststraße 11, CH-8212 Neuhausen, welcome@kochundkellner.ch,
www.kochundkellner.ch
Text: Angela Steidle
(D-Konstanz-Allmannsdorf) Werner Leibetseder bleibt dem „Quakerstüble“ als Gast erhalten.
21 Jahre lang hat Werner Leibetseder dem Weinlokal in Konstanz-Allmannsdorf eine Seele verliehen. Erst im Dezember hat er sich in den Un-Ruhestand verabschiedet und das heimelige Weinlokal an seinen Nachfolger, Rainer Schmiederer, übergeben. Der will Bewährtes pflegen und ein paar Neuerungen einführen. Von 50 Berufsjahren verbrachte Werner Leibetseder 35 in der Gastronomie: 1971 übernahm der gelernte Einzelhandelskaufmann das „Weinglöckle“ in der Niederburg, 1978 baute er den ehemaligen „Thurgauer Hof“ zum „Guten Hirten“ um. 1981 übernahm der Allmannsdorfer den „Burghof“, und dann erfüllte er sich einen lange gehegten Wunsch: Er baute sein Elternhaus in Allmannsdorf zum gemütlich-rustikalen „Quakerstüble“ um. Schließlich zählte sein Vater Alois zu den Gründern der Allmannsdorfer Narrenzunft „Quaker“.
Text: Angela Steidle
(D-Lindau) Die Lindauer Insel hat einen neuen In-Treffpunkt. Seit nunmehr über einem Jahr bereichert die Röst Bar am Marktplatz das gastronomische Angebot in Lindau.
Durch einen langen Umbau entstand aus dem ehemaligen Hensler –Lebensmittelgeschäft ein mit viel Liebe zum Detail eingerichteter Kaffeeshop, eine trendige Bar und ein gemütliches Restaurant. Ob Raucher oder Nichtraucher, hier findet jeder seinen Platz zum Wohlfühlen. Und wer die Sonne genießen will wird sich von März bis Oktober über die Terrassenbestuhlung freuen. Das kulinarische Angebot ist vielseitig – vom schnellen Espresso über spritzige Cocktails, knackige Salate bis zum Rumpsteak vom Allgäuer Weiderind ist für jeden das Richtige dabei. Die in vielen Variationen erhältlichen Flammkuchen kann man definitiv als Spezialität des Hauses bezeichnen – immer heiß und frisch aus dem Ofen genauso wie die hausgemachten Brötchen. Auch im zweiten Jahr gibt das Röst Bar Team um Peggy und Jürgen Laschak täglich von 10.00 Uhr bis 01.00 Uhr sein Bestes.
RöstBar, Markplatz 1, 88131 Lindau,
Tel. +49 (08382) 27 73 283
Text: Dirk Rüttinger
(Radolfzell / Konstanz) Die herbe Mélange aus Küchendunst und Nikotinpartikeln hat ausgespielt.
Der neue Slogan lautet: Qualmfetischisten in die Räucherkammer! (Feuerwehrleute und Fischer natürlich ausgenommen) „Wir machen den ersten Schritt“, verkündete das Royal-Thai in Radolfzell zum Jahreswechsel den Liebhabern thailändischer Cuisine. „In den letzten Monaten ist viel über ein Rauchverbot in Restaurants gesprochen worden – aber es ist nichts geschehen“, argumentiert das Team um Kittiya Henke, „die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Deshalb haben wir uns entschlossen, den ersten Schritt zu machen“. Seit dem 30. Januar ist der Nobel-Thailänder rauchfrei! Gastronom Anselm Venedey (Wessenberg) überraschte im Dezember den Konstanzer Gemeinderat mit der Forderung nach rauchfreien Lokalen, aber mit der Umsetzung im eigenen Café tat er sich schwer. Das wäre ein Präzedenzfall im lauschigen Bodenseestädtchen. Die IHK Hochrhein-Bodensee legte am 31. Januar 2007 mit einer Blitzumfrage im Gastgewerbe nach. Das Resümee: Die Mehrheit ist für Nichtraucherbereiche aber gegen ein generelles Rauchverbot. „Die Gastronomen in der Wirtschaftsregion sprechen sich eindeutig gegen ein gesetzliches Rauchverbot in der Hotellerie und Gastronomie aus“, liest sich die Zusammenfassung, „nur sechs Prozent der Befragten sprachen sich für ein rigoroses Verbot aus“. Dieter Wäschle, DEHOGA-Präsident der Sektion Schwarzwald-Bodensee: „Wir haben schon genügend Gesetze und Verordnungen für unsere Betriebe!“ Sein eigener Betrieb in Konstanz ist schon seit über zehn Jahren zum größten Teil rauchfrei. Wäschle plädiert für eine Lösung auf freiwilliger Basis, „den Rest regelt der Markt“. Da hatte er allerdings die Rechnung ohne den Gesetzgeber gemacht. Bleibt abzuwarten, vor welche Hintertür der Gesetzgeber ab 2008 den Aschenbecher stellt, und welchen Markt sich die unternehmerische Freiheit erobern wird.
Text: Angela Steidle (Gelegenheitsraucherin)
(D-Ravensburg) In Ravensburg hat ein zweiter Käse-Kult-Laden eröffnet.
Käse gehört zu den Lebensmitteln, die Feinschmecker zum Schwärmen verführen. Carolin Metzer weiß das nur zu gut. Die gelernte Einzelhandelskauffrau stammt aus einem Käse-Feinkostgeschäft in Bad Saulgau. Zusammen mit ihrer Partnerin Petra Gellner aus Ravensburg (früher Stewardess und damit Service-Profi) hat sie jetzt ein zweites Käse-Fachgeschäft in Ravensburg eröffnet. Im „marché fromage“ im Markt am Rathaus gibt es regionale und internationale Spezialitäten. Über 150 verschiedene Käsesorten bestücken die Theke. Alles Qualitätsware von handverlesenen Lieferanten. Zum Geschäftsprinzip gehören Niveau und Transparenz sowie der direkte Draht zum Kunden bei Beratung und Verkostung. Nur so entsteht Vertrauen ins Produkt. Was Carolin Metzer und Petra Gellner selber dazu beitragen können, machen die beiden engagierten Fachfrauen gewissenhaft und mit Esprit, denn ihr Thema ist variantenreich. Das Stammhaus „Madame fromage“ in der Eisenbahnstraße in Ravensburg wird es auch weiterhin geben. Für den Marché erhoffen sich die Geschäftsfrauen, dass der Treffpunkt für Genießer bald genauso gerne angenommen wird.
marché fromage, im Markt am Rathaus, Marktstraße 7, 88214 Ravensburg, Tel. +49 (0751) 334 41
Text: Angela Steidle
(CH-St. Gallen) Wasser in jeder künstlerischen Form ist das zentrale Gestaltungselement des neuen Hotels Säntispark in Abtwil bei St. Gallen.
Leises Plätschern empfängt den Gast in der weiten, luftigen Lobby . Mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Millionen Franken wurde das Vier-Sterne-Haus totalrenoviert. Das Seminar-, Sport- und Wellnesshotel mit angegliederter Bäderlandschaft präsentiert sich in einem völlig neuen Look: heller, grosszügiger und jugendlicher. Das Hotel spricht Business- und Freizeitgäste gleichermaßen an. Während der Woche stehen sieben Konferenzräume mit modernsten technischen Installationen vor allem Geschäftsleuten und Seminarteilnehmern zur Verfügung. Am Wochenende finden Genießer und Sportmannschaften ein adäquates Umfeld. Das Parkrestaurant mit insgesamt 82 Plätzen entfaltet mit seiner aufwändigen Eichenholzausstattung Eleganz und Wärme. Am warmen und kalten Buffet verwöhnt Küchenchef Jürgen Schmid seine Gäste mit einer feinen, auf die Saison abgestimmten Mélange aus regionalen und internationalen Spezialitäten. Neu gestaltet und möbliert wurden auch die Doppelzimmer, die jetzt in einen Wohn-, Arbeits- und einen Schlafbereich unterteilt sind. Außerdem bietet das 68-Zimmer-Haus neuerdings zwei Suiten an.
Hotel Säntispark, Wiesenbachstrasse 5, CH-9030 Abtwil,
Tel. +41 (0)71 313 11 11, Fax 313 11 13,
hotel@saentispark.ch, www.saentispark.ch.
Text: Angela Steidle
(D-Überlingen) Buchinger-Küchenchef gründet Slow Food-Convivium.
Gesund Essen – ja, aber der Genuss darf dabei nicht auf der Strecke bleiben! Für eine Einrichtung, die aufs Fasten spezialisiert ist, sind das hohe Ansprüche. Buchinger-Chef Raimund Wilhelmi erklärt den Zusammenhang: Für ihn ist die Fastenklinik gleichzeitig eine Lehrklinik für Ernährungstherapie, in der moderne Erkenntnisse über gesundes und bewusstes Essen vermittelt werden. Bereits vor zehn Jahren wurde in der Slow-City am See der erste Anlauf zur Gründung einer Tafelrunde unter dem Zeichen der Slow Food-Schnecke unternommen. Der Versuch scheiterte wohl an den strengen Kriterien der Dachorganisation. Nach der Neugründung des Conviviums in Tuttlingen unternimmt Buchinger-Küchenchef Hubert Hohler jetzt in Überlingen einen zweiten Anlauf. „Verantwortungsvoll genießen“, sagt er der Presse, „das hat bei uns Tradition“. Mit Unterstützung von Bürgermeister Ulrich Lutz zählt er auf: Überlingen ist gentechnikfreie Zone, es gibt viele überzeugte Biobetriebe, die Linzgau-Köche haben sich der Frischeküche auf hohem Niveau verschrieben, und die Mini-Köche ziehen nach. Was sich noch viel besser anhört: Mit dem jetzt gegründeten Convivium Überlingen ergeht auch die Einladung über die Seegrenze Richtung Konstanz, zu entschleunigen. (Ob die drüben nicht doch lieber was eigenes machen wollen?) Das Interesse an der Neugründung in Überlingen war groß. Marianne Wager, Vizepräsidentin von Slow Food Deutschland, zeigte sich überrascht von der großen Resonanz. Vorsitzende des Conviviums Überlingen sind: Initiator Hubert Hohler, Küchenchef der Klinik Buchinger in Überlingen, und Manuela Wich von der Reichenau.
Buchinger am Bodensee, Wilhelm-Beck-Straße 27,
88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 807-881, Fax 807-806, www.buchinger.com. Infos zu slowfood Deutschland unter www.slowfood.de.
Text: Angela Steidle
(CH-Schaffhausen) Das Konzept „Sommerlust“ von Kultur-Gastronomin Verena Prager findet seine Fortsetzung im ehemaligen Güterhof an der Schiffslände.
Roland Schöttle, Präsident der Kornhaus Liegenschaften AG, gab jetzt bekannt, dass mit der Schaffhauser Gastronomin ein langjähriger Pachtvertrag abgeschlossen wurde. Er betrifft einen wesentlichen Teil der Räume im Erdgeschoss des historischen Gebäudes. Der Güterhof an der Schiffslände wird derzeit umgebaut. Im Erdgeschoss will Verena Prager im Frühjahr 2008 die Räume beziehen und direkt am Wasser ein weiteres innovatives Gaststättenkonzept verwirklichen, das die lebendige Schaffhauser Gastroszene ergänzen soll. Die Detailplanungen zum Innenausbau laufen nun an. Das Konzept soll im Mai vorgestellt werden. Dabei dürfte die Selfmade-Frau wohl wesentlich bessere Bedingungen vorfinden, als zu Beginn ihrer Karriere in der „Sommerlust“. Eins steht fest: Die Schaffhauser freuen sich auf ein weiteres spannendes Projekt, das verstärkt auch den Tourismus und die Schifffahrt mit einbindet. Das Kult(ur)café Sommerlust bleibt als Dauerbrenner erhalten. Viel mehr Details waren bislang noch nicht zu erfahren.
Kulturgaststätte Sommerlust, Rheinhaldenstrasse 8,
CH-8200 Schaffhausen,
Tel. +41 (0) 52 630 00 60,
info@sommerlust.ch,
www.sommerlust.ch.
Text: Angela Steidle
(D-Konstanz) „Unter neuer Leitung prangt ein tomatenrotes Transparent an dem Eisenbahnwaggon aus dem Jahr 1927.
Im „Pizza-Bahnhof“ direkt am Bahnübergang bei der Seehas-Haltestelle zwischen im Wollmatingen und dem Industriegebiet ist der Pizzaofen wieder in Betrieb. Gute Nachrichten für die Liebhaber italienischer Küche: Mittagstisch gibt es hier ab 5,90 Euro, die Pizza ab 3,90 Euro – auch zum Mitnehmen – macht Lust auf Mediterranes. Neue Betreiber sind die Familie Fiore, in Kontanz seit vielen Jahren bekannt durch das „La Grotta“ in der Oberen Laube, das „Dolce Vita“ in der Wollmatingerstraße und den „Pronto Pizza Service“. Wer für das einmalige Ambiente in den originalgetreu restaurierten alten Eisenbahnwaggons keine Zeit hat: Alle Speisen können mitgenommen oder geliefert werden. Schneller als der Seehas erlaubt. Die erfahrene Gastro-Familie will mit authentisch Italienischem zur ersten Anlaufstelle für Pizza und Pasta werden. Die Karte verspricht Traditionelles und frische, hausgemachte Pasta. Natürlich gibt’s auch ein Nichtraucherabteil und einen Nebenraum für bis zu 30 Personen. Die Öffnungszeiten: täglich 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr und 17.30 Uhr bis 23 Uhr, Samstag und Sonntag nur abends.
Ristorante La Stazione, Riedstraße 35, 78467 Konstanz,
Tel. +49 (07531) 81 81 91, Lieferservice 33333.
Text: Angela Steidle
(CH-Berlingen) Zum 25 Jährigen Bestehen hat die TERTIANUM AG in Berlingen das besondere Kochbuch „Spürbar mehr …“ gestaltet.
„Bewusst leben mit Genuss“, so lautet das Credo von Tertianum. 1982 in Bern gegründet vom Architekten Richard Schubiger, dem Ökonomen Dr. Peter Kühler und dem Hotelier Hannes Imboden, hat die Unternehmung von Anbeginn ihre Zuständigkeit für den dritten Lebensabschnitt betont. Das Unternehmen betreibt aktuell 16 Residenzen und Häuser sowie ein Seminar-Hotel. Rund 1100 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl von 1700 Gästen. Im vergangenen Jahr wurde die Tertianum AG beim Cash Arbeitgeber-Award von den Mitarbeitenden auf den zweiten Platz gewählt. Der hohe ethische Anspruch des Unternehmens soll nicht nur für Senioren gelten, sondern für alle, die spürbar mehr möchten: mehr an Wohnkultur, mehr an Freundschaft, mehr an Erlebnissen und mehr an Kulinarik. In dem außergewöhnlichen Kochbuch „Spürbar mehr …“ verraten 17 Tertianum-Kochequipen ihre besten Rezepte, ergänzt mit farbenprächtigen Bildern und Beschreibungen, die an Ferienreisen erinnern. Kochen aus Leidenschaft – die Köche der Residenzen lieben es, mit ihren Kreationen dem Tag kulinarische Glanzlichter aufzusetzen. In „Spürbar mehr…“ zelebrieren sie Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts mit dem Wunsch nach spürbar mehr Genuss. Die Verbindung von Kochen und Essen zusammen mit dem Einblick in die Welt der Residenzen vermittelt die Vielfalt der Unternehmung und ein positives Lebensgefühl. Das Kochbuch kann zum Preis von 78 Franken zuzüglich Versandkosten bestellt werden bei:
TERTIANUM AG,
Seestrasse 78, CH- 267 Berlingen,
Tel. +41 (0) 52 762 51 51,
www.tertianum.ch
Text: Angela Steidle
(D-Waldburg) Max Haller ist rund um die Waldburg bekannt für gastronomischen Innovationstrieb.
Sein Konzept „Kunstkneipe“ kommt heuer ins 50. Jahr. Genauer hingeschaut bedeutet das: 50 Jahre Gastronomie, 10 Jahre Kunstkneipe und 5 Jahre Ritteressen auf der Waldburg. Eine „bockscharfe Angelegenheit“, meint Max Haller, denn der Chef wird auch noch 40! Gefeiert wird übers ganze Jahr mit einem Spezialprogramm. Es gibt Jubiläumsausstellungen rund um die wichtigsten Geschehnisse von „kunst, design & restaurant“. Dazu gibt es jeweils eine kleine Vernissage in der Galerie: am 08. April zu den Highlights der Jahre 1957 bis 1977, am 1. Juli zu 1977 bis 1997, am 07. Oktober zu 1997 bis 2007. Am 05. und 06. Juni 2007 erwartet die Gäste ein „Spektakulum“ auf der Waldburg. Der Mittelaltermarkt mit allerlei Klamauk verspricht zwei Tage lang mittelalterliches Treiben mit Musik, Schaukämpfen, Bewirtung und Fanfaren. Gezeigt werden auch Teile der Reichskleinodien des heiligen römischen Reiches deutscher Nation, finanziert von den Freunden der Waldburg e.V. Das komplette Programm gibt’s im Internet.
kunst, design & restaurant, Seestr. 6, 88239 Wangen-Karsee,
Tel. +49 (07506) 1315, Fax 1316,
info@kunstkneipe.de,
www.kunstkneipe.de.
Text: Angela Steidle
(D – Wangen) SWR1 macht Appetit aufs Lamm in Wangen.
Wenn der Sender die Provinz entdeckt, wird’s spannend: „Wer richtig gut schwäbisch essen will, hat es oft gar nicht so leicht“, vermuten die Medienmacher, „ein echt uriges Lokal ist nur schwer zu finden!“ Eine „Gaststätte wie aus dem Bilderbuch“ fanden die SWR-Leute bei Franz Christberger im Gasthof Lamm in Wangen. Naseweis haben sie dem Koch bei Bratwürste mit Kartoffelsalat, Maultaschen und Kässpätzle gleich in die Töpfe geguckt. „Im Herzen der Wangener Altstadt“ ist nämlich ein Koch aus Leidenschaft und Tradition am Werk. Franz Christberger hat seine Liebe fürs Kochen schon auf Kindesbeinen entdeckt: Die fachgerechte Zubereitung von sauren Kutteln schaute er sich bei der Großmutter ab. „Ein Abstecher lohnt sich“, meint die SWR-Redaktion und macht für den Wangener Gastronom gleich noch im world wide web Reklame: Unter swr1.de (Lamm Wangen eingeben) steht die ganze Geschichte!
Gasthaus Lamm, 88239 Wangen,
Tel. +49 (07522) 6675, Fax 3507,
christberger-lamm@t-online.de,
www.lamm-wangen.de.
Text: Angela Steidle
(D-Weissenau) Kochen kann ganz schön fies sein – wenn man von Kochbüchern und Zutaten gar keine Ahnung hat oder auf zu kurzen Beinen steht.
Das Büchlein „Kochen – Bild für Bild“ ist abwaschbar, robust, mit Handzeichnungen bebildert und mit Einkaufszetteln bestückt. Eigentlich kann da nichts mehr schiefgehen. Gedacht ist die regionale Edition von der Weissenau für absolute Kochanfänger, für Kinder und Behinderte. Den Grundstein legen Leibspeisen wie Linsen, Kartoffelsalat, Siedfleisch, Gulasch, Pizza, Spaghetti, Risotto, gefüllte Paprika, Eglifilet oder ein süßer Apfelquarkauflauf. Alles aus regionalen Produkten. Da beginnt der Spaß schon beim Einkauf auf dem Markt. Regina Liberatore , die in den Weissenauer Werkstätten als Beraterin und Coach psychisch Kranke in verschiedenen Rehabilitationsprojekten anleitet, kam auf die geniale Idee, alles mal zusammenzuschreiben. York Cardinal von Widdern ist Grafikdesigner. Nach einer psychischen Erkrankung ist er zur beruflichen Rehabilitation in der Weissenauer Druckerei beschäftigt. Seine freihand gezeichneten Illustrationen sind eine Besonderheit. Besonders stolz sind die Weissenauer, dass „ihr Kochbuch“ nach ganz kurzer Zeit schon in die zweite Auflage geht und sogar auf der Buchmesse in Leipzig vorgestellt wird (22. bis 25. März 2007). Das ist der Renner!
Regina Liberatore / York Cardinal von Widdern,
„Kochen – Bild für Bild“, Verlag Psychiatrie und Geschichte, Zwiefalten 2006, 52 Seiten, ISBN 3-931200-07-8 /
978-3-931200-07-7, 12,50 Euro.
Text: Angela Steidle


