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Gerüchteküche Oktober 2007

(CH-Tägerwilen) Backen für alle.

Im Zentrum Bindersgarten in Tägerwilen wurde ein neues Backhüsli erstellt, ein wahres Kunstwerk, für das ausschließlich alte Materialien unter Anwendung historischer Handwerkskunst verwendet wurden. Riegel und Mauerwerk stammen aus Tägerwilen, ebenso die über 1000 Biberschwanzziegel. Projektleiter der "Stiftung historische Schifffahrt Bodensee" hatten das Original im Konstanzer Musikerviertel fotografiert, vermessen und geprüft. Der nach dem Konstanzer Vorbild aus 15 Tonnen Steinen gemauerte Holzbackofen kann von den Bewohnern des Bindergartens, aber auch von anderen Backwilligen genutzt werden. Die öffentliche Nutzung ist immer samstags möglich. Wie in früheren Zeiten soll das Backhüsli zum Treffpunkt in Tägerwilen werden. Frisches Holzofenbrot gibt es jeden Freitag und Samstag. Jeder erste Samstag im Monat ist Familienbacktag. In den Ofen geht übrigens so viel hinein, dass er nach den Worten der Erbauer „halb Tägerwilen versorgen kann“.

Zentrum Bindersgarten, Im Bindersgarten 3, 8274 Tägerwilen, Tel. +41 (0) 71 669 10 15, , www.bindersgarten.ch
Backtelefon: +41 (0) 76 383 07 86

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Konstanz) Ein Neuer im Barbarossa.

Holger Boos ging, Volker Rüthlin kam. Der neue Küchenchef im Barbarossa hat, trotz augenfälliger Jugend, schon einiges an Küchenerfahrung hinter sich. Eigentlich stammt er aus Friedrichshafen und hat sich dort, im Buchhorner Hof, die ersten Sporen verdient. Um aber auf der anderen Seeseite, in Konstanz, zu landen, nahm er riesige Umwege in Kauf: Etliche Restaurants in Deutschland und der Schweiz, auch mal zwei Jahre lang Kochen auf einem Kreuzfahrtschiff. Letzte Station war Frankfurt/Main. Und nun das Barbarossa. Groß verändern möchte er nichts am gewohnten und bewährten Küchenstil des Traditionshauses. Seine reichhaltigen Erfahrungen haben ihn küchentechnisch sehr flexibel werden lassen. Dennoch: Seine Linie ist bodenständige, frische Küche mit Tendenz zum Vegetarischen. Mit der Barbarossa-Küche also durchaus kompatibel.

Hotel Restaurant Barbarossa, Obermarkt 8-12, 78462 Konstanz, Tel. +49 (07531) 128 990, , www.barbarossa-hotel.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell) Bierflaschen für Vogelvielfalt.

Die Radolfzeller Kommunikationsagentur burchardt + co hat über den Internet-Markt e-Bay 603 regionale Bierspezialitäten der Brauer-Initiative „Die Freien Brauer“ versteigert. Die Flaschen waren sozusagen die Überreste eines Fotoshootings. Die Biere haben – ohne Pfand – einen Wert von 300 bis 400 Euro. Der glückliche Käufer erstand sie für 204! Die Biere sind in 67 Kartons verpackt und wiegen insgesamt 500 Kilo. Fast 8000 Besucher hatten sich übrigens per Klick auf die Internetseite für die außergewöhnliche Auktion interessiert. Der Erlös aus der originellen Versteigerung geht an das Radolfzeller NABU-Naturschutzzentrum auf der Mettnau, das sich insbesondere für den Erhalt der Artenvielfalt im Bodenseeraum einsetzt.

burchardt + co., agentur für kommunikation, Fritz-Reichle-Ring 8, 78315 Radolfzell, Tel. +49 (07732) 939 12 71, , www.bc-kg.com

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Lindau) Frischer Wind

Er ist „der Neue“ im Clubhaus des Lindauer Segeler-Clubs LSC: Winfried Ermler. Nach einer Zwischenstation in Aulendorf ist der aus Wangen stammende Restaurantfachmann in Lindau vor Anker gegangen und erfüllt nun seit April das Clubrestaurant mit neuem Schwung und einer frischen Brise. Durch Zufall stieß der Gastronom Anfang des Jahres auf das Pachtangebot. Bereits drei Monate später wurde unter dem neuem Namen „Mole 3“ und mit neuem Konzept Eröffnung gefeiert. Gutes Essen aus regionalen und saisonalen Produkten, sowie freundlich-kompetenten Service in angenehmer Atmosphäre möchten der erfahrene Gastronom und sein Mitarbeiter bieten. Die Speisekarte beinhaltet sowohl deutsche, als auch mediterrane Küche. „Wir möchten, dass unsere Gäste sich bei uns rundum wohl fühlen. Sie sollen einen netten Abend bei gutem Essen verbringen und dabei den wunderschönen Ausblick auf den Bodensee genießen“, erklärt Winfried Ermler, der seinen Focus neben den Clubmitgliedern des LSC auch auf die Einheimischen richtet. So stehen den ganzen Herbst über interessante Veranstaltungen auf dem Mole3-Programm: Im Oktober laden Winfried Ermler und sein Team zur Weinprobe und einer großen Helloweenparty ein. Im November sind Wildwochen und Enten-Essen sowie ein Whiskeytasting geplant. Romantisch geht’s dann hinein in den Dezember. Für jedes Adventswochenende stehen Candle-Light-Dinner mit Vier-Gang-Menü auf dem Programm. Die genauen Veranstaltungstermine können im Restaurant erfragt werden.

Mole3
Café Restaurant
Segelhafen 3
88313 Lindau
Tel. +49 (08382) 27 49 289
Fax +49 (08382) 27 49 290

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Mehr als Nachos: Tex-Mex-Küche im „New Mexico“

Mit seinem Restaurant „New Mexico“ hat sich Obeid Hatem einen lang gehegten Traum erfüllt und zugleich eine Nische in der Lindauer Gastronomie besetzt: Tex-Mex – eine „Borderküche“, die sich aus Spezialitäten wie Tortillas, Enchiladas und Burritos aus dem texanisch-mexikanischen Grenzgebietes zusammensetzt. Sein Credo: Freundlichkeit, Warmherzigkeit und Qualität. Das „New Mexico“ bietet 60 Sitzplätze im Innen- und gut 30 Sitzplätze im Außenbereich des modern und stilvoll eingerichteten Lokals. Zum täglichen Angebot gehören Frühstück, sowie zwei verschiedene Mittagsmenüs. Abends ab 18.00 Uhr werden Cocktails und Tex-Mex-Spezialität à la carte serviert. Schon lange hatte Obeid Hatem, der seine mehr als zehnjährige Berufserfahrung in so namenhaften Lindauer Gastronomiebetrieben wie dem Hotel Stift oder der Inselhalle gesammelt hat, den Wunsch ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Im Sommer bot sich ihm dann überraschend die Gelegenheit das ehemalige Hotel Cafe Peterhof in der Lindauer Schafgasse zu übernehmen, und Hatem ergriff seine Chance. Nach einer knapp zweieinhalb monatigen Umbau- und Renovierungsphase, feierte das „New Mexico“ am 15. September seine große Eröffnung.

New Mexico
Restaurant – Cocktailbar
Schafgasse 10
88313 Lindau
Tel. +49 (08382) 50 44 105
Geöffnet täglich: 10.00-2.00 Uhr

Text: Sandra Weinmann

(D-Stockenweiler) Restaurant Lanz: Qualität setzt sich durch!

Er ist eine Ausnahmeerscheinung in der Gastronomie: Anton Lanz. Seit vielen Jahren zählt er zu den besten Köchen Deutschlands und genießt einen tadellosen Ruf in Feinschmecker- und Kollegenkreisen. Der Vollblutgastronom und langjährige Chef-Poissonier des Sternekochs Eckart Witzigmann ist das beste Beispiel dafür, dass sich Kontinuität und Qualität durchsetzen und auszahlen. Überregionalen Bekanntheitsgrad erlangte Anton Lanz selbst durch verschiedene Kochsendungen in Rundfunk und Fernsehen wie "Essen wie Gott in Deutschland" und "Köstliches Deutschland“. Im Restaurant Lanz, das zwischen Lindau und Wangen am Rande des Allgäus in Stockenweiler liegt, sorgt der Gastronom aus Leidenschaft seit mittlerweile 30 Jahren für kulinarische Genüsse und hat auf diese Weise einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, den kulinarischen Stellenwert der Region Allgäu-Bodensee-Oberschwaben zu heben. Das wissen sowohl die zahlreichen Stammgäste, als auch die Urlauber zu schätzen, die nicht selten einen kleinen oder großen Umweg über das kleine Dorf Stockenweiler in Kauf nehmen, um in den Genuss von Anton Lanz hochgelobten Kochkünsten zu gelangen. Seine Spezialität: Fisch und Edelkrebse aus eigener Züchtung! Auch Weinliebhaber und -kenner kommen im Restaurant Lanz auf ihre Kosten, denn der Hausherr hält stets die Augen offen auf der Suche nach einem guten Tröpfchen zur Ergänzung seiner Weinkarte. Neben den Sitzplätzen im Restaurant, steht seit September 2005 den Gästen in der rund 100 Jahre alten, ehemaligen Brauerei zudem ein neu renovierter Festsaal zur Verfügung, der bis zu 70 Personen Platz bietet und somit bestens für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Firmenveranstaltungen, Weihnachtsfeiern, Tauffeiern, Familienfeste sowie andere Festivitäten geeignet ist. Anton Lanz Erfolgsrezept? Eine gute Ausbildung, Disziplin, Konsequenz, Qualität, Freundlichkeit und ständig am Puls der Zeit bleiben. „Ich versuche jeden Tag auf’s Neue den hohen Ansprüchen meiner Gäste gerecht zu werden, mich mit meinen Angeboten von den anderen Gastronomen abzuheben“, erklärt Lanz. Dabei ist dem Gastronom in den vergangenen 30 Jahren ein großes Kunststück gelungen: Er hat sich die Freude am Beruf bewahrt!

Restaurant Lanz
Inhaber: Anton Lanz
Stockenweiler 32
D-88138 Hergensweiler
Tel: 08388-243
Fax: 08388-982581
www.restaurant-lanz.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Lindau) Anlässlich seines dreijährigen Bestehens verwöhnt das daccapo! am 6. Oktober 2007 seine Kunden mit original Südtiroler Spezialitäten vom Feinsten.

Das dacapo! versteht seine Kunden als „Als „Individualisten und Genusskünstler“. Entsprechend diesem Credo werden mit viel Liebe und Sorgfalt herausragende Weine der ganzen Welt zusammengetragen. Auch edle Brände der Schwarzwaldbrennerei Scheibel und viele besondere Delikatessen wie beispielsweise edle Öle, Essige, feine Knabbereien, Trüffel und ausgefallene Schokolade warten darauf, entdeckt zu werden. Als besonderes Highlight gibt es die Spitzenweine aus dem Alto Adige der Weinkellerei Castelfeder zu verkosten. Bereits seit 1989 kümmert sich Günther Giovanett um die Geschicke der Kellerei und hat mit großem Erfolg die Qualität und das Ansehen der Südtiroler Weine geprägt. Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Winzern, die Leidenschaft und der Fleiß lassen die Südtiroler Klassiker wie Vernatsch, Lagrein oder St. Magdalener zu wahren Gaumenschmeichlern werden. Original Südtiroler Speck sowie handgemachtes Schüttelbrot runden den Genussreigen ab. Ein feiner Start in eine genussreiche Zeit und ein erfolgreiches viertes Jahr!

Weinhandlung daccapo!
Wackerstraße 3
88131 Lindau
Tel. +49 (08382) 27 51 551

www.daccapo.com

Text: Sandra Weinmann

(CH-Frauenfeld) Mord bei Tisch.

Sozusagen zwei auf einen Streich: Das ist bestimmt nicht nur etwas für Menschen, die wenig Zeit haben: Im Gourmetrestaurant Zum Goldenen Kreuz in Frauenfeld gehen an drei Sonntagabenden im Herbst Krimi und Erste-Klasse-Menüs eine Liaison ein. Das ganze nennt sich „Dinner-Krimi“ und verspricht in vier Akten Genuss, Spaß und Kurzweil und natürlich auch eine schöne Portion Aufregung. Konkret sieht das so aus: Während sich die Gäste das mehrgängige Menü munden lassen, inszenieren – ebenfalls als Gäste getarnte – Schauspieler zunächst unerkannt eine kriminelle Tat. Das Publikum ist involviert und wird letztlich auch zum Miträtseln aufgefordert. Zwischen Thurgauer Rieslingschaumsuppe und Hirschfilet auf Rotweinschalotten wird das sicher ein mörderisch guter Abend. Allerdings ist Vorsicht geboten: Nicht, dass jemandem vor Schreck ein Bissen im Halse stecken bleibt. Die Termine: 30. September, 14. Oktober und 4. November.

Reservierungen unter www.dinnerkrimi.ch oder im Gasthof zum Goldenen Kreuz, Zürcherstraße 134, 8500 Frauenfeld, Tel. +41 (0) 52 725 01 10, , www.goldeneskreuz.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(A-Bregenz) Genuss über Genuss.

Die Organisatoren der Bregenzer Genusstage haben eine erstaunliche Kreativität an den Tag gelegt mit dem Ziel, Genuss erlebbar und sichtbar zu machen: Was in der Stadt am Pfänder zwischen dem 5. und 14. Oktober zu den Themen „Natur und Genuss“ und „Kunst und Genuss“ passiert, übertrifft nahezu jede Vorstellung. Das beginnt bei Kombinationen von Kunst und Genuss im Museum und Restaurant und endet bei einer Genussrallye quer durch die ganze Stadt mit vielen Überraschungen. Dazwischen liegen eine „kulinarische Orgel“ (Genuss und Musik), eine äußerst genussreiche Wanderung auf dem Käsewanderweg, ein Whisky-Degustationsabend, eine Genussreise auf dem See und etliches mehr. Und ganz zum Schluss erwartet Amateurköche und Liebhaber ausgefallener Köstlichkeiten Leckeres und Nicht-Alltägliches bei der BÖG-Kochshow mit fünf Starköchen im Festspielhaus. Neben Tipps und Tricks von den Profi-Köchen wird es Blindverkostungen, Quizfragen und Gewinnspiele geben. Ganz wichtig bei allen Angeboten: Rechtzeitig anmelden! Die Genießer sind zahlreich.

Bregenz Tourismus, Tel. +43 (05574) 49 590, www.bregenz.at

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Überlingen) Alles für die Gesundheit:

Überlingen profiliert sich als Stadt für Gesundheitsbewusste. Nach dem erfolgreichen Start der Überlinger Gesundheitstage im April vergangenen Jahres hat sich die dortige Kur und Touristik GmbH entschlossen, erneut eine Gesundheitsmesse zu veranstalten. Das erprobte Konzept bleibt, kommt aber noch professioneller. Am 27. und 28. Oktober wird der direkt am See gelegene Kursaal mitsamt seinen Außenflächen zur Präsentationsplattform für regionale Gesundheitsdienstleister aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Wellness. Dazu erwarten die Besucher eine ganze Anzahl Fachvorträge und Produktpräsentationen wie beispielsweise das Schaukochen mit „Slow Food Bodensee“. Für die Sportbegeisterten gibt es am Samstagabend den 1. Überlinger Altstadtlauf über 7,5 Kilometer. Im Außenbereich findet an beiden Tagen ein regionaler Bio-Bauernmarkt statt. „Aufgrund des allgemein gestiegenen Gesundheitsbewusstseins in der Bevölkerung“ rechnen die Veranstalter mit einem deutlichen Besucherzuwachs gegenüber 2006. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Bereits vom 15. bis 21. Oktober finden die Überlinger Weinlaubtage statt: Kulinarische Exkursionen in die herbstliche Spezialitätenküche.

Kur und Touristik Überlingen GmbH, Am Landungsplatz 14, 88662 Überlingen, Tel. +49 (07551) 99 11 33, www.gesundheitmesse-ueberlingen.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D – Biberach) Eines der traditionsreichsten Gasthäuser an der Riss schließt für immer: Das Haberhäusle. Seit dem Jahr 1800 wurde hier Bier ausgeschenkt, denn in diesem Jahr hat das Haberhäusle die Schanklizenz bekommen.

Bier getrunken hat man dort schon früher, denn im Jahr 1800 war bereits eine Brauerein dort beheimatet. Schon 1510 wurde das Haberhäusle erstmals schriftlich erwähnt. Die vorläufig letzten Betreiber der Gastwirtschaft, Karin und Werner Meyer konnten das Nachfolgeproblem nicht lösen und verkauften das rund 1400 Quadratmeter große Anwesen an einem Stück. Neuer Besitzer ist seit dem 1. Oktober der Verein "Lernen Fördern Biberach", der das alte Haus in drei Abschnitten umbauen will. "Lernen Fördern Biberach" ist ein gemeinnütziger Trägerverein mit rund 50 Beschäftigten. Der Verein unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die verhaltensauffällig, lernbehindert oder benachteiligt sind und will ihnen die bestmöglichen Chancen für ihr Leben eröffnen. Die Gastwirtschaft wird geschlossen, nur einmal im Jahr soll der Biergarten geöffnet werden.

Internet: http://lefoe-bc.de

Text: Frank Wiesner

Genussmesse kulinart im Konstanzer Konzil

Bei der kulinart am 3. und 4. November 2007 im Konstanzer Konzil, geht es um die Kunst zu leben. Die Bodensee-Ausgabe der Messe für Genuss und Stil setzt auf Qualität und gradliniges Design, auf Raritäten und ein Kommunikationskonzept, das regionalen Strukturen eine Chance gibt. Das Spektrum der Genussmesse reicht vom urigen Brot über Bier- und Kaffeespezialitäten, Großmutters Salatsoßen, Raumgestaltung, Wohnaccessoires und Küchentechnik bis hin zu ausgesuchten Weinen. Renommierte Küchenchefs wie Chris Trewer vom Grödeli in Kreuzlingen zaubern in der Miele-Showküche live aus den Zutaten herrliche Probierstücke. Messeveranstalterin Conny Krenn setzt bei ihrer zweiten Genussmesse am Bodensee hohe Ansprüche: „Stil und Lebensart funktionieren nur im ganz persönlichen Dialog“, sagt die studierte Landwirtin und Gastronomiefachfrau, „im direkten Austausch mit Liebhabern, Kleinproduzenten, spezialisierten Händlern und Köchen, die mit naturnahen Produkten etwas anfangen können“. Zum Konzept der kulinart gehört deshalb auch der richtige Riecher für immer neue Entdeckungen. Bei Conny Wehrlin vom Atelier „Blütenrausch“ für florale Gestaltung, Michael Broger vom gleichnamigen Weingut am Ottoberg, dem Holzofenbeck Florian Lehmann aus Lanterswil und Johann Steinmann, dem „Chäs Renz“ aus Weinfelden, hat zusammen gefunden, was zusammen passt: gemeinsam präsentieren sie auf der kulinart neben Wein, Chäs und Brot auch Gewürze in ganz neuer Aufmachung sowie Beton-Objekte zur floralen Inszenierung. An der Sushi-Bar von Osamu Yamashita vom japanischen Restaurant Tatsumi in Wollmatingen gibt es gerollten Fisch zu probieren und zu kaufen, darunter einige neue Kreationen. Sichtlich stolz ist Firmenchef Roland Breithaupt von der Hilzinger privaten Kaffeerösterei Mäder auf seinen brandneu biozertifizierten Schümli-Kaffee. Angestachelt durch die Slowfood-Messe gibt Demeter seinem Auftritt bei der kulinart in Konstanz neuen Schub: Aus den Produkten der Region fertigen die Küchenchefs vor Ort Spezialitäten auf hohem Niveau. Der Konstanzer Schreiner „Roomart“ zeigt maßgefertigte Küchen und ausgefallene Accessoires. Stefan Epp, der Silberschmied von der Reichenau, kreiert modernes Tafelsilber und Kochgeräte aus Messing, Kupfer und Eisen. Das Kochteam vom Küchenstudio Storz aus Konstanz lässt sich statt in den Topf gern auf die Herdplatte schauen. Dank Tepan-Yaki hat die Pfanne längst ausgedient.

Mehr Informationen unter www.kulinart-messe.de
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr + Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher € 9,-

Text: ane

(D-Rielasingen) Hunger in der Rielasinger Linde.

Jürgen Hunger, in der Region um Radolfzell als rühriger Gastronom bekannt, hat ein neues Objekt bezogen: Die Linde in Rielasingen. Das 100 Jahre alte Schmuckstück stand nahezu vier Jahre leer und wurde jetzt von Astrid und Jürgen Hunger liebevoll restauriert. Inklusive der fünf Gästezimmer und der Terrasse. Die Küche erhielt eine komplett neue Einrichtung. Seit August ist die Linde in Arlen also wieder Anziehungspunkt für den gesamten Hegau und die nahe Schweizer Grenzregion. Hunger bevorzugt „eine deutsche, sehr gut bürgerliche, ehrliche und frische Küche“. Das gilt für Fleischliebhaber und Vegetarier gleichermaßen. Unter der Woche werden zwei Menüs angeboten – außer dienstags, da ist Ruhetag. Und natürlich gibt es im Herbst auch wieder Schlachtplatte. Bisher sei die „neue“ Linde bestens angelaufen, verrät Hunger. Auch der Nebenraum ist gut gebucht. Bleibt die Hoffnung, dass der schöne Biergarten noch lange genutzt werden kann.

Wirtschaft zur Linde, 78239 Rielasingen-Arlen, Lindenstr. 7, Tel. +49 (07731) 51 124, www.wirtschaft-zur-linde.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Radolfzell-Stahringen) Gut bürgerliches im Ochsen.

Auch der Landgasthof Ochsen in Stahringen stand eine ganze Weile leer, bis sich Heinz und Monika Vogel seiner annahmen. Mit viel Liebe haben sie dem traditionellen Dorfgasthof ein neues, sehr heimeliges Aussehen verpasst, die unter Kastanienbäumen platzierte Gartenwirtschaft verschönert und den Stahringern wie auswärtigen Gästen damit einen attraktiven Treffpunkt geschaffen. Monika Vogel pflegt eine gut bürgerliche, üppige Küche. Es gibt also große Portionen ländlicher Spezialitäten wie Zwiebelrost- und Schweinebraten – letzterer mit selbst gemachten Semmelknödeln -, aber auch Vegetarisches und Fischgerichte. Hin und wieder spielt im Biergarten die Live-Musik auf.

Landgasthof Ochsen, Zum Böhlerberg 3, 78315 Radolfzell-Stahringen, Tel. +49 (07738) 939 232

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Biberach) Neuer Coffee-Shop in Biberach.

Christine und Hubert Rombach haben in der Saulgauer Straße einen typischen Coffee-Shop eingerichtet. Im Angebot stehen auserlesene Kaffee- und Teesorten, modernste Kaffeemaschinen und sämtliches Zubehör. Seit über zehn Jahren ist Geschäftsführer Hubert Rombach mit der ROMA GmbH in der Metzgerei- und Gastronomietechnik erfolgreich tätig. Zum Geschäftsfeld gehören Vertrieb, Service und Beratung rund um Kochgeräte, Spültechnik, Espressomaschinen und technische Ausstattung für Gastronomie und Metzgereien. Für den Hersteller Unox wurden heuer Vertrieb und Service exklusiv übernommen, ebenso Vertrieb und Service für Jura-Commercial. Dadurch wurde die Einrichtung eines Ausstellungsraumes erforderlich. „Hieraus ist die Idee entstanden, das bisherige Programm um einen Coffee-Shop zu erweitern", sagt Hubert Rombach.Im Sortiment sind Kaffees mit einer speziellen, schonenden Röstung, vorwiegend aus Italien. „Der Kaffee hat wenig Säure, aber mehr Aroma", betont Christine Rombach. Als besondere Spezialität gilt die „Biberacher Hochlandmischung„. Ergänzend werden verschiedene Tees, insbesondere das moderne Teegetränk „Chai“ mit unerschiedlichsten Geschmacksrichtungen offeriert. Für die Zubereitung des Kaffeegenusses ist eine große Auswahl an Kaffeemaschinen, sämtliche Zusatzartikel und Reinigungsgeräte im Angebot. Ergänzend bietet die ROMA GmbH einen Service rundum. Im integrierten Stehcafé, das sich für die kleine Pause zwischendurch anbietet, sind die verschiedenen Kaffee's und Tee's auf einer speziellen Karte zu finden. Ergänzend dazu werden kleine Snacks serviert.

Öffnungszeiten für Coffee-Shop und Stehcafé: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr; Samstag 8 bis 13 Uhr.

Text: Eugen Schlachter

(D-Bad Schussenried) Oktober, der Festemonat.

Wenn der Geburtstag eines Bieres in den Oktober fällt, was liegt näher: man feiert ein Oktoberfest! So die Schussenrieder Brauerei, die am 2. Oktober die 20-jährige Existenz ihrer Schussenrieder Weisse begehen kann. Das damals erstmalig gebraute hefetrübe Weissbier wurde sofort zum Renner unter Bierfreunden. So soll ihm zu Ehren gebührend gefeiert werden.Im Festzelt in Bad Schussenried ist ab 17 Uhr „Party total“ angesagt. Ab 19.30 Uhr wird es dann richtig spannend, denn der neue 1er BMW der Kronkorken- Sammelaktion „Auf meine Weisse – 20 Jahre Schussenrieder Weisse“ wartet auf seinen Gewinner. Für Stimmung totol sorgt ab 20 Uhr Bayern´s angeblich beste Bierzeltband „Dolce Vita“. Und das bei freiem Eintritt. Frühes Kommen ist angeraten: Das Festzelt ist schnell voll.

Schussenrieder Brauerei, Wilhelm Schussenstraße 12, 88427 Bad Schussenried, Tel. +49 (07583) 404 27, , www.schussenrieder.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(CH-Steckborn) Jedem sein Oktoberfest.

Auch die Steckborner haben ihre Gründe, im Oktober, vor Beginn der kalten Jahreszeit, noch mal kräftig auf die Pauke zu hauen. Das mittlerweile fünfte Oktoberfest – vom 4. bis 6. Oktober – bietet dazu reichlich Gelegenheit. Im beheizten Festzelt auf der Schulhauswiese spielen an allen Tagen die „Schilcher“ zum Tanz auf. Die Küche hält traditionsgemäß Haxen, Weißwürstel und Poulet bereit und für den Durst gibt es unter anderem Festbier und Bodenseeweine. Natürlich sind auch die zu einem Oktoberfest gehörenden Marktstände und eine Schießbude mit von der Partie. Bewohner der Höri, die gerne ohne Pkw auf der anderen Seeseite mitfeiern möchten, können das ab Gaienhofen mit Hilfe der Höri-Fähre tun – allerdings nur am Freitag (die letzte Fähre geht gegen 24 Uhr retour).

Reservierungen über Restaurant Krone, Seestrasse 98a, 8266 Steckborn, Tel. +41 (0) 52 761 10 74, www.oktoberfest-steckborn.ch

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Meersburg) Genieße und tue Gutes.

. Am 10. Oktober wird in über 70 deutschen Romantik-Hotels und Restaurants – darunter auch die Residenz in Meersburg – Gutes getan: Zum Preis von 69 Euro erwartet die Gäste ein viergängiges, eigens kreiertes Menü, das mit je 15 Euro der Jugendarbeit von „Artists for Kids“ zugute kommt. Zum regional geprägten Romantik-Dinner werden Champagner, passende Weine, Mineralwasser und Kaffee gereicht. „Artists for Kids – Projekt für kreative Jugendhilfe“ ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die vor acht Jahren von einem pädagogischen Team gegründet und mit der Unterstützung von Filmproduzent Bernd Eichinger sowie der Constantin Film AG ins Leben gerufen wurde. „Artists for Kids“ will Kindern und Jugendlichen und deren Familien in schwierigen Lebenssituationen und akuten Notlagen schnell, effektiv und unbürokratisch Hilfe leisten. Neben der Spendenaktion mit dem Romantik Dinner bieten die Romantik Hotels den Jugendlichen von „Artists for Kids“ auch Ausbildungsplätze und Praktika an.

Romantik Hotel Residenz am See, Uferpromenade 11, 88709 Meersburg, Tel. +49 (07532) 8004-0, , www.romantikhotels.com/meersburg

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Öhningen-Wangen) Ein traumhaftes Plätzchen.

Anders kann man die Residenz in Wangen kaum nennen. Sven und Tanja Hempfing sahen das jedenfalls auch so und pachteten das kleine Hotel auf der Höri. 12 Zimmer, zehn davon mit Seeblick und ein wirklich schnuckeliges Restaurant: Da kann man nicht nein sagen. Der Küchenmeister und die Hotelfachfrau aus Berlin bzw. Schleswig-Holstein haben bereits einiges umgekrempelt. Vor allem wurde der herrliche, direkt am See gelegene Biergarten reaktiviert. Die Gäste haben es den Sommer über durch eifrige Präsenz gedankt. Die extra für den Biergarten konzipierte Karte tat wohl ein Übriges. Sven Hempfing pflegt einen eigenen, ansprechenden Küchenstil: Keine Gourmetküche wie beim Vorgänger, sondern nach eigener Aussage „gehobene, frische, eher regionale Küche“. Im Restaurant gibt’s neben vielversprechenden à la carte-Gerichten verschiedene Menüs – immer der Saison angepasst und gerne mit Fisch als Hauptthema. Nachmittags wird der vom Chef gebackene Kuchen aufgetischt – auch der immer der Jahreszeit angepasst. Weine fast ausschließlich von vier Weingütern um den See. Auf Wunsch und Vorbestellung wird Diätküche angeboten. Und Kinder haben hier die Möglichkeit, feine Fischgerichte jenseits von „Käpt’n Iglo“ zu genießen. Benjamin, der kleine Sohn des Hauses, wird’s zu schätzen wissen.

Hotel Residenz am See, Seeweg 2, 78337 Öhningen-Wangen, Tel. +49 (07735) 93 000, , www.residenz-am-see.de

Text: Claudia Antes-Barisch

(D-Isny) Allgäuer Spitzenköche laden zur Küchenparty ein.

Nach dem großen Erfolg und der sehr guten Resonanz bei den Gästen nach der ersten Küchenparty im Mai dieses Jahres setzt das Isnyland Terrassenhotel nun das Erfolgskonzept fort. Am 19. Oktober ist es wieder soweit: Die fünf Allgäuer Spitzenköche – Josef Elgass vom Löwen in Egloffs, Stefan Ege vom Restaurant Marend in Sonthofen, Rainer Hald von der Enzianhütte in Oberstaufen, Claus-Christian Waltner vom Haubenschloß in Kempten und Uli Alexa, Küchenchef vom Terrassenhotel Isnyland bereiten in zwangloser Atmosphäre für die Gäste kulinarische Leckerbissen und Köstlichkeiten aus der Region zu. Die ideale Gelegenheit den Spitzenköchen bei der Zubereitung der Speisen über die Schulter zu schauen und im Gespräch mit ihnen so manche nützliche Information und Profi-Tipp zu erhalten. Dabei kommt auch der Spass nicht zu kurz, und ein neugieriger Blick in die Küche ist nicht nur erlaubt, sondern unbedingt erwünscht!

Weitere Informationen:

Isnyland Terrassenhotel
Alpenblickweg 3
88316 Isny-Neutrauchburg
Tel. +49 (07562) 97100
Fax. +49 (07562) 971040
www.schlemmerregion-bodensee.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Aulendorf) Für Ritter und Burgfräulein

Edelleute, Mägde, Knechte, Pfeffersäcke und Vaganten aufgepasst: Der Ritterkeller Aulendorf bietet ab sofort nicht nur „Kurzweyl, Trunk und Gaumenfreuden“ bei Fackellicht und Gauklermusik im historischen Gewölbekeller, inklusive mittelalterlicher Tischregularien, Suppenlehre, Giftprobe, Schandgeige und Schnupftabakschleuder an, sondern auch die entsprechenden Übernachtungsmöglichkeiten. Im Hotel Arthus finden tapfere Ritter und edle Burgfräulein eine standesgemäße Unterkunft mit romantischem Schlossblick in unvergesslicher Atmosphäre. Die historisch anmutende Ritterherberge verfügt über 14 Zimmer – darunter Doppel- und Mehrbettzimmer sowie entsprechend gestaltete Themensuiten wie etwa das Barbarossa- oder das Wallensteinzimmer – und verbindet so auf gekonnte Art und Weise mittelalterliche Mystik mit modernem Komfort. Da wird die Reise in vergangene Zeiten zum reinsten Vergnügen.

Weitere Informationen:
Hotel Arthus
Radgasse 1
88326 Aulendorf
Tel. +49 (07 525) 92 210
www.ritterkeller.de

Text: Sandra Weinmann

(D-Wangen) (D-Wangen) Wohlfühlatmosphäre mit Charme und Tradition.

Gastfreundlichkeit, Gemütlichkeit, gutes Essen und ausgesuchte Weine verbunden mit jeder Menge Unterhaltung, Spaß und Gaudi – genau dafür ist das Weinstadl Rimmele in Wangen Hiltensweiler bekannt.Das Gebäude aus dem Jahr 1898 hat eine bewegte Vergangenheit. Einst diente es der Milchviehhaltung. Die heutigen Außenmauern stammen aus dem Jahr 1964, als Franz und Traudl Rimmele den Stall modernisierten. 1970 wurde dann das alte Bauernhaus abgerissen. 1991 bauten Gerhard und Claudia Rimmele schließlich den neuen Boxenlauf, durch den es zur Ausgliederung der Milchviehhaltung kam, was neue Perspektiven eröffnete. Das Weinstadl selbst entstand aus der Idee des Weinhandels heraus und wurde im März 2001 realisiert. „Beim Ausbau des Gebäudes erkannten wir die weiteren Möglichkeiten, die dieser große Raum in sich birgt“, erklärt Gerhard Rimmele, der das Weinstadl gemeinsam mit seiner Frau Claudia betreibt. Und so kam eins zum anderen… Schon bald gingen die ersten Anfragen für Hochzeiten und andere Festivitäten bei den Rimmeles ein. 2004 kam schließlich das „Städele“ für kleinere Gruppen hinzu. Professionelles Küchenpersonal wurde angestellt und die ursprüngliche Vesperkarte um das heutige Speisenangebot im Restaurant ergänzt. 2007 folgte eine weitere bauliche Maßnahme: der „Lückenschluss“. Durch den Anbau eines Wintergartens sowie eines Barbereichs wurden die Gebäude miteinander verbunden und bieten nun – seit der Eröffnung Ende September – Platz für rund 300 Gäste. Auch eine hochmoderne Küchenanlage entstand im Rahmen der Baumaßnahmen. Dort schwingt das dreiköpfige Küchenteam rund um Edwin „Speedy“ Schmidt und Dennis Schlegel den Kochlöffel und sorgt mit abwechslungsreichen, saisonal-regional ausgerichteten Angeboten für das leibliche Wohl der Gäste.

Weinstadl Rimmele
Hiltensweiler 25
88239 Wangen
Tel. + 49 (07528) 970 30
www.weinstadl-rimmele.de

Text: Sandra Weinmann